Reihenfolge - kann mir wer kurz zu Hülf gehen, bitte?

      Reihenfolge - kann mir wer kurz zu Hülf gehen, bitte?

      Ich habe mal vor einiger Zeit Tartan und Schwert gelesen, von Jules Watson.
      Jetzt wollte ich mir mal die Fortsetzung reinziehen, bin daher zunächst auf ihre
      Homepage gegangen.

      Da steht:
      "The Germanedition of The White Mare is out as "Tartan und Schwert" and The Dawn Stag as Das Keltische Amulett. The third book that completes the trilogy, The Boar Stone is definitely being published in Germany, though I don't know when."


      Auf der Seite von meinem Buchladen, werden nun folgende Bücher verkauft.
      Tartan und Schwert und Das Keltische Amulett als Band 1 und Band 2.

      Dann aber ein drittes Buch, Die Rose der Kelten, bei dem ich vermutete, es sei nun The Boar Stone, aber in der Kurzzusammenfassung geht es um ganz andere Hauptfiguren- kann also fast nicht sein, dass es das dritte Buch einer zusammenhängenden Trilogie ist.
      Komisch ist aber dennoch, dass auf der Homepage von Jules Watson von keinem Buch die Rede ist, das sie zwischen den anderen beiden geschrieben hat.


      Also ich bin ein wenig verwirrt. ?(
      Hab ich wohl was übersehen? :rolleyes:


      Durch die gleiche Tür schreitet doch jeder in eine andere Welt.
      (Kurt Haberstich)
      Hallo Carnivora-Heike!

      Seit ich wieder vermehrt im Forum bin, habe ich dich noch gar nie "angetroffen". Schön jetzt aber auch! :D

      Und danke für die Hilfe. Ich seh nämlich erst durch deinen *hint*, dass da bei Amazon (wo ich auch schon geschaut habe) tatsäschlich 2 Rezensionen stehen. Ich hab das vorher völlig übersehen :happy1

      Merci beaucoup und schönen Nachmittag!

      Mir wurde geholfen,
      Nikka :)


      Durch die gleiche Tür schreitet doch jeder in eine andere Welt.
      (Kurt Haberstich)

      Carnivora schrieb:

      Wobei ich es einfach nur hasse, wenn deutsche und englische Titel so gar nix miteinander gemein haben...und noch schlimmer, wenn ein Buch unter verschiedenen deutschen Titeln auf den Markt geworfen wird
      zugegeben, es gibt voellig idiotische deutsche Titel bei denen man sich sofort fragt, warum nicht einfach der englische Titel uebersetzt oder gar im Original verwendet wurde. Andererseits kenne ich einige englische 1000+ Seiten Schmoeker, die im deutschen dann fast 2000 Seiten ergeben. Da finde ich es sinnvoll, zwei deutsche Baender herauszugeben und bei der Gelegenheit auch "huebsche" deutsche Titel einzufuehren. Sehr konsequent wurde das z. B. bei "Sword of Truth" gemacht, wo die elf englischen Baende als 17 deutsche veroeffentlicht wurden. Auch muss man bei der Uebersetzung aufpassen, dass Redewendungen oder Ironie im Titel korrekt widergegeben werden. Da ist es manchmal besser, einen komplett anderen Titel zu waehlen. Ich denke da z. B. an "Nicht fuer all' den Tee in China", was so vermutlich kein Mensch verstehen wuerde ;)

      Ein weiterer, meiner Meinung nach legitimer Grund fuer eine Umbenennung ist gegeben, wenn eine neue Uebersetzung angefertigt wird. Bekommt ein Verlag die Rechte an der urspruenglichen Uebersetzung nicht, hat er meist auch Probleme, den urspruenglichen Titel zu verwenden. Ist der Grund hingegen, dass die alte Uebersetzung von den Lesern kritisiert wird, so ist doch oft auch der Titel nicht passend. Mich stoert dann eher, wenn ein Buch mit dem Titel des Films neu herausgegeben wird. Dicks "Traeumen Roboter von elektrischen Schafen" wurde z. B. als "Bladerunner" auf den Markt geworfen, auch wenn der Film doch stark vom Buch abweicht.

      Bei der hier angesprochenen Dalriada-Trilogie gibt es uebrigens den bemerkenswerten Umstand, dass der dritte Band als "Boar Stone" und auch als "Song of the North" veroeffentlich wurde, was bei den Fans fuer einige Verwirrung gesorgt hat. Das Problem ist also nicht auf deutsche Titel beschraenkt.

      Na ja, lange Rede, kurzer Sinn: Es gibt schon Faelle, wo eine Umbenennung meiner Meinung nach sinnvoll ist.

      LG,

      Mroann
      > 1 Jahr rauchfrei
      Mroann, arbeitest du in einem Verlag? 8o :)

      Ich denke auch, dass die Ãœbersetzungen teilweise berechtigt sind.
      Kritisierenswert finde ich eher, dass ein Buchgeschäft nicht hinschreibt, zu welcher Saga/Trilogie usw. ein Band gehört. Das wäre wohl eine wünschenswerte Dienstleistung.

      Was Ãœbersetzungen angeht, stören mich am meisten die Filmtitel - also von Film zu Film. Manchmal klingen die dann so schwülstig oder gar lächerlich. Bei vielen Titeln frage ich mich dann, warum man nicht einfach den englischen Titel sein lässt.
      Man könnte sich jetzt denken: es versteht halt nicht jeder Englisch! Aber wenn ich so die Werbeplakate anschaue, dann muss man sagen, traut man dem Normalobürger ja auch einiges zu. Warum nicht bei etwas, was ja original tatsächlich aus dem englischen kommt? Sowas versteh ich dann nicht.


      Durch die gleiche Tür schreitet doch jeder in eine andere Welt.
      (Kurt Haberstich)
      Noe, kein Verlag. Eher ein "Brainpool", womit wir beim Thema waeren:

      Es ist ja nicht nur die Plakatwerbung. Wie sieht's denn z. B. mit Douglas aus? "Come in and find out". Spontan faellt mir noch die "CAB" (Cola and Beer) Fernseh-Werbung ein. Nicht nur, dass das Produkt einen komplett englischen Namen hat. Das faellt ja wegen der Abkuerzung nicht so doll auf. Aber der Text im Werbespot ist auch komplett englisch: "I don't like sex ... in the bedroom. I never go out ... without my Dragon". Die Liste liesse sich noch lange fortsetzen.

      In meinem Bekanntenkreis sind fast alle Akademiker und/oder sprechen ein passables bis sehr gutes Englisch. Da ist also kaum jemand, der die Werbesprueche nicht versteht. Aber ist das ein representativer Querschnitt durch die Deutschen? Ich zweifele stark daran und frage mich daher: Wie viele Kunden verstehen eigentlich die Werbebotschaft noch?

      LG,

      Mroann
      > 1 Jahr rauchfrei

      RE: Was ich auch nicht verstehe

      Carnivora schrieb:

      Und bei wörtlich übersetzten Redewendungen krieg ich manchmal echt die Krise *schüttel* Letzens grad bin ich über folgendes gestolpert:
      "Es kostete mich einen Arm" (bezogen auf eine Rechnung. englisch wohl "It cost an arm and a leg"). :thumbdown:


      :rofl Einfach köstlich! Ich muss das mal der Mutter meines Freundes erzählen (Ãœbersetzerin); die lacht sich kaputt!

      Aber von wegen nicht übersetzten Titeln bei Amazon: da sieht man halt doch wieder mal ein wirklicher Vorteil von einem "echten" Büchergeschäft!
      Und ich muss auch zugeben: ich liebe Büchereien sowieso. Schon nur der Geruch der Bücher.... :love1
      Wenn ich zu Hause auf Amazon stöbere (wenn man das überhaupt stöbern nennen kann ;) ), dann kaufe bzw. bestelle ich meistens nichts. In einem Buchladen kann ich kaum wiederstehen. Da muss etwas her. Auch wenn es dann nur eine neue Ausgabe von Strunz Vitaminkomplex-Sachbuch ist :P


      Mroann,
      Natürlich sind Akademis nicht der Querschnitt der Deutschen. Aber bei der Werbung geht's ja gar nicht darum. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass es bei Jungen, den Teenies, einfach cool ist und Englisch mehr Wirkung hat, auch wenn sie es gar nicht verstehen. So nach dem Motto: Englisch = überzeugend = sowieso-akzeptabel.
      Nun, und vielleicht geb ich mir damit die Antwort grad selbst auf die Frage "Warum keine englischen Filmtitel?", denn dort geht es ja doch noch um den Inhalt und nicht nur um "ach, das tönt jetzt cool, weil Englisch".


      Lustig finde ich manchmal auch die Vorstellung, wenn man Werbeslogans mal übersetzen würde.
      Spontan fällt mir dazu der Slogan von Nike ein: "Mach es einfach!" :rolleyes:
      Oder von O2: "O2 kann machen." :rofl


      Durch die gleiche Tür schreitet doch jeder in eine andere Welt.
      (Kurt Haberstich)