Royal Albert Hall - was zieht man an?

      Royal Albert Hall - was zieht man an?

      Huhu,

      Wir haben demnächst Karten (Geburtstagsgeschenk) für ein Singer-Songwriter (ich HASSE diesen Ausdruck!) Konzert in der Royal Albert Hall in London. Als weder Klassik noch Rock. Und auch kein Prom.
      Was zieht man denn da an? Irgendwie so mittelschick, oder? Will sagen, weder Jeans noch Ballkleid. Lieber Kleid? Lieber Hose? Was für schuhe?
      Ich hab nix anzuziehen!!! *heul*
      Und der Mann? Was trägt der?

      :wavy

      Hanni
      Don't speak unless you can improve the silence.
      Jose Gonzales? Den würde ich jedenfalls gerne mal sehen. Habs Programm der RAH gecheckt, war neugierig, ich hoffe, das gildet noch nicht als Stalking ;)

      Für so ene Art KonZert würde ich mich ziemlich normal kleiden, eher dunkle Farben und keine auffälligen Muster, so alernativer chic, finde Sogar Sneakers ok
      rauchfrei seit 17.01.2008 / Umwege erhöhen die Ortskenntnis
      Auf der Seite der Royal Albert Hall steht , das es keinen Dress Code gibt , solange es nicht ausdrücklich auf den Tickets steht. Also würde ich mich Wohlfühlschick anziehen.
      "Das Wirken der
      Natur zu erkennen, und zu erkennen, in welcher Beziehung das menschliche
      Wirken dazu stehen muss : das ist das Ziel."

      Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland



      lagarto schrieb:

      Jose Gonzales? Den würde ich jedenfalls gerne mal sehen. Habs Programm der RAH gecheckt, war neugierig, ich hoffe, das gildet noch nicht als Stalking

      <Antonio Banderas Akzent AN>Hat auch einen spanischen Namen, aber es ist ein anderer</Akzent AUS>

      royalalberthall.com/tickets/events/2018/rodriguez/

      Ist eine ganz interessante Geschichte, der Film "Searching for Sugarman" ist sehr zu empfehlen.

      "Sixto Díaz Rodríguez (* 10. Juli 1942 in Detroit) ist ein US-amerikanischer Singer-Songwriter. Nach zwei Studioalben, die in seiner Heimat wenig Anklang fanden, zog er sich 1971 als bescheiden lebender Bauarbeiter zunächst ins Privatleben zurück. Dass sich seine Musik unterdessen in Australien sowie in dem durch das Apartheid-Regime lange Zeit isolierten Südafrika großer Beliebtheit erfreute, hat er erst spät erfahren. Die Umstände und Hintergründe seines Erfolgs in Südafrika ab 1998 sind auch Gegenstand des Oscar-prämierten Dokumentarfilms Searching for Sugar Man (2012), der Rodriguez schließlich international bekannt machte.
      [...]
      In den späten 1970er Jahren wurden seine Alben in dem von der Apartheid geprägten Südafrika vor allem als Kopien erfolgreich. Dort wurden seine Texte insbesondere von den Jugendlichen als Protestlieder interpretiert. Für sie war Rodriguez ein Ersatz für Stars wie Jimi Hendrix oder Bob Dylan.
      Die internationale Isolation des Landes trug dazu bei, dass über den Künstler selbst fast keine Informationen bekannt waren. So entstanden unter anderem unterschiedliche Gerüchte über seinen Tod. Er soll sich etwa auf der Bühne erschossen haben oder infolge von Drogenmissbrauch oder Depressionen verstorben sein. Seine südafrikanischen Fans waren sich jedenfalls darin einig, dass Rodriguez unter nicht näher bekannten Umständen zu Tode gekommen sei.

      Rodriguez erfuhr von seiner ungeahnten Popularität erst, als er von dem südafrikanischen Fan Stephen Segerman aufgespürt wurde. Dieser hatte 1996 anlässlich der Wiederveröffentlichung von Coming from Reality in Südafrika im Begleittext des Booklets zur CD dazu aufgerufen, das Geheimnis um das Schicksal von Rodriguez zu lüften. Segerman schaltete 1997 eine Internetseite dazu und konnte Rodriguez 1998 schließlich finden – laut Film, weil sich eine seiner Töchter auf der Internetseite meldete." (wikipedia)

      Ich bin mal gespannt. Der gute Mann ist halt auch nciht mehr der jüngste. Vielleicht hat er seine besten Zeiten schon hinter sich. Aber die Geschichte ist recht faszinierend und das Album "Cold Fact" ist auch wirklich hervorragend.

      Um auf die Kleidung zurückzukommen: Stimmt, dunkel geht immer.

      :wavy

      Hanni
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