Mir gehen die Ausreden aus ...

      Rauchen ist völlig unnütz. Es macht nichts Positives. Es lindert nur die Entzugserscheinungen, die wir ohne Rauchen gar nicht hätten. Wenn Du über den Punkt kommst, dann hat Rauchen auch keinen Nutzen mehr. Das musst du dir immer wieder sagen. Es ist im Kopf. Du kannst das. Die Seele wird wieder. Das weiß ich. Und noch etwas: es wird nach einer Zeit sogar deutlich besser als mit Fluppe! Ganz sicher!

      :wavy

      Hanni
      Don't speak unless you can improve the silence.
      Jetzt bekommst du von mir auch noch die Weisheit der erfahrenen Nichtraucherin (14,5 Jahre sind es nun) mit auf den Weg :knuddel1 . Ja, bei Stress steckt man sich als Raucher ganz schnell eine Zigarette an und denkt, es geht einem besser. Aber der Stress wird dadurch ja nicht weniger (eher mehr, wenn man womöglich zum Rauchen noch irgendwohin muss und die Zeit dafür aufbringen muss, die einem dann bei den anstehenden Aufgaben fehlt). Und auch ich kann dir versichern: ich habe, denke ich, jede erdenkliche Stresssituation durch in den 14,5 Jahren (von wahnsinnigen Projekten bei der Arbeit bis todkranke Elternteile auf der Intensivstation) und es hat mich nicht einmal nach einer Zigarette verzehrt. Nicht einmal einen Gedanken habe ich daran vergeudet. Und ich war bis zu meinem Bruch mit der Zigarette eine absolute Hardcoreraucherin mit auf nüchternen Magen rauchen, fast 50 Stück am Tag und richtig, richtig abhängig.

      Ich kann auch nicht verhehlen, dass ich die erste Zeit nach dem Aufhören schwer gelitten habe bis hin zu Depressionen. Aber das ging dann auch vorbei und ich hatte mir auch ganz fest vorgenommen, dass dies der erfolgreiche Abschluss meiner Raucherkarriere sein wird. Zur Not hätte ich anderweitig was gegen die Depressionen gemacht. Denn im Gegensatz zu dir hatte ich sehr wohl immer Angst vor rauchbedingten Erkrankungen und dem Gedanken, mich damit selbst ins Unglück zu stürzen. Und zwar nicht mit 85, wenn es einem vielleicht egal sein kann, drei Jahre nicht zu leben. Sondern mit 54 (das bin ich grad zufällig) elendig an Lungenkrebs zu erkranken. Und in dem Alter wächst der dann, im Gegensatz zu 85, auch noch richtig schnell...

      Und es hat nicht lange gedauert, bis ich glückliche und megastolze Nichtraucherin war. Denn zugetraut hatte ich es mir nie. Mein pusher war Mr. Fellow - ich hatte dieses Forum erst später entdeckt bzw. nur still mitgelesen. Du hast die volle Man- und Womanpower. Die nicht mehr so zahlreich ist wie 2004, aber dafür altgediente Recken, die nun wirklich wissen, wovon sie sprechen ;) .

      Für mich klingst du im Moment gut und ich denke, das wird diesmal dein Erfolgsweg! Ich wünsche es dir sehr.
      Hi Astrid
      Du bist zweistellig, YEAH! Wo sind die unbeliebten puschln :frech

      :leader :leader :leader :leader :leader :leader

      Give me an P....................................P
      Give me an U...................................U
      Give me an S....................................S
      Give me an H...................................H
      Whats the word ??????????????????????????????????

      push push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push pushpush push push utz utz utz
      Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden. – Georg Christoph Lichtenberg
      Hey ich mag die Puschels. 8o
      nochmal Dankeschön für alle Tips, Meinungen und Ratschläge,
      Knuddler, Puschels und den tollen Klodeckel

      damit ihr ihr was zu grinsen habt, mal ein Beispiel wie verrückt
      meine Birne spielt. Heute morgen wie jeden Tag will ich gleich meine
      2Tabletten nehmen und habe sie mit dem Süßstoff für den Kaffee
      verwechselt. Bäh schmeckt das grausam. :patsch hab sie gleich in die
      Spüle gespuckt und meine Tabletten wieder aus der Tasse geholt...
      Keep calm and keep on trucking
      :rofl Wollte ich auch gerade sagen, solche Sachen schaffe ich ganz ohne Entzug

      Ansonsten habe gerade nix beizutragen weil irgendwie schon alles gesagt wurde

      außer: :leader :leader :leader
      :leader :leader :leader :leader
      :leader :leader :leader
      Liebe Grüße
      Pat

      Everything is going to be fine in the end. If it's not fine it's not the end

      FellowEarthling schrieb:

      Zur Not hätte ich anderweitig was gegen die Depressionen gemacht.


      Das ist ja auch kein unwichtiger Punkt. Die Frage ist ja immer, ob man die Probleme, die beim Nichtraufen auftreten, auch mit Wiederrauchen lösen sollte oder ob man sich mal an anderer Stelle Hilfe sucht. Bei Schlaflosigkeit bzw. Schlafstörungen, wie in Astrids Fall, könnte vielleicht auch Sinn machen, andere Strategien zu prüfen. Es müssen ja nicht unbedingt Tabletten sein. Aber vielleicht fällt einem Arzt ja noch was anderes ein? Es gibt ja sogar Schlafmediziner, wie ich neulich gelernt habe. Hier gibt es Ratgeber zum Thema Schlaflosigkeit.

      LG, Lag.
      rauchfrei seit 17.01.2008 / Umwege erhöhen die Ortskenntnis

      perle schrieb:

      Hallo Astrid,
      ich habe den Eindruck für dich wäre es hilfreich, wenn du dir vor Augen hältst, was du schon geschafft hast und nicht wie schwer das alles ist. So hat die Sucht meiner Meinung nach ein leichtes Spiel mit dir, immer und immer wieder.
      Nur du kannst der Sucht was Anderes als das Gewohnte entgegensetzen.

      Du weißt doch selber am Besten, dass das mit den paar Jahren weniger zu leben nur eine zeitlang hält........und du, wenn du wieder umfällst, eh früher oder später einen neuen Versuch startest.
      Nur glaube ich mittlerweile, dass jeder Versuch für dich unendlich viel schwieriger wird, da unser Gedächtnis so viel abspeichert und ruckzuck ist all das Schreckliche, also wie schlecht es dir geht, wieder da. Und das Empfinden darüber ist vermutlich für dich immer schwieriger zum aushalten.

      Kannst du dir Strategien überlegen, wie du dich selber positiv bestärken kannst?
      Eine andere Strategie als die Gewohnte?
      Was du schon alles geschafft hast, anstatt dem Negativen soooooooo viel Raum zu geben?

      Also das Negative ist da, keine Frage. Nur kenne ich es aus eigener Erfahrung, auf den unterschiedlichen Ebenen, wenn ich dem nicht genügend Raum gebe, dem etwas widersetze, wird es kleiner.
      Ich bin der festen Überzeugung, dass du nie wieder über einen längeren Zeitraum glückliche Raucherin wirst.

      :meinung :meinung :meinung

      Also......weiter geht's :knuddel1


      :genauso

      Heute kann ich mich vor der Spätschicht auch in die Raucher-Ecke stellen, meinen Klaaf halten und mich freuen: dass ich nicht mehr rauchen "muss" und nicht mehr stinke - DAS WIRD DIR AUCH GELINGEN! Setz dich auf die Kiste :beleidigt und warte ab - es wird einfacher und die Momente, in denen Du glaubst, jetzt eine qualmen zu müssen, werden weniger. Versprochen. :peace
      :rose Carpe diem! :rose
      Oder:
      Das Leben ist zu kurz für schlechten Wein!
      So Feierabend, heute ist es etwas kühl auf meiner Terrasse,
      jetzt kommt langsam die Zeit wo es ungemütlich wird mit
      ständig raus gehen. Ein Punkt der mir tierisch auf den Keks geht.

      Lag. die Klinik die du verlinkt hast ist die sog. Hustenburg.
      hauptsächlich werden dort Lungekrebs und Erkrankung der
      Atemwege behandelt. Hustenburg, weil auf einem Berg steht.
      Dort war ich mal weil mein Mann im Schlaflabor war, was ich
      da gesehen habe war erschreckend. Sauerstoffflasche links,
      Kippe rechts... so möchte ich eigentlich nicht enden.
      Keep calm and keep on trucking
      Ich bin gar nicht gewalttätig :offended , ich bin ein überzeugter Nicht-Raufer!!! :D

      Astrid, ich kenne die Klinik gar nicht, ich hatte nur verlinkt wegen der Infos zu Schlaflosigkeit. Mir war es ja sozusagen um den "schlafmedizinischen Aspekt" gegangen und gar nicht um die Atemwegserkrankungen. Aber wenn du so nicht "enden" willst, wie Du schreibst, dann heißt das ja auch, dass das, was Du weiter oben geschrieben hast, nämlich, dass Du Dir sozusagen den Tausch von ein paar Jährchen Lebenszeit gegen Deinen rauchenden Seelenfrieden vorstellen könntest, gar nicht Deine eigentliche und überzeugte Meinung ist, sondern da nur die Sucht aus Dir spricht.
      rauchfrei seit 17.01.2008 / Umwege erhöhen die Ortskenntnis
      Du bist doch echt gut unterwegs Astrid.
      Red Dir die Erfolge, Tag für Tag stur bleiben, nicht klein und freu Dich, dass Du bald nicht mehr im nasskalten Herbstwetter draußen stehen musst

      Hieran allerdings gilt es noch zu arbeiten:

      Astrid schrieb:

      ... so möchte ich eigentlich nicht enden.


      Das würde ich lieber so lesen:

      Astrid schrieb:

      ... so möchte werde ich eigentlich nicht enden.


      Weiter geht´s :]
      grüessli
      soap



      it's a good day to have a good day :)
      Ich glaube, der Denkfehler besteht auch darin, dass man "ein paar Jahre früher enden" dann so meint im Sinne von "mit 81 beim Spazierengehen tot umfallen" statt mit 85.

      Dass ein rauchbedingter vorzeitiger Tod in der Regel so einiges an Einschränkungen (angefangen mit dem Sauerstoffgerät über Schlaganfall und endend mit am Oberschenkel amputiertem Bein wie bei meinem Schwiegervater) in petto haben kann, vergisst man dabei ganz gerne. Und, um beim Beispiel meines Schwiegervaters zu bleiben, der nach seinem ersten Herzinfarkt mit 49 leider nicht dauerhaft mit dem Rauchen aufhörte: bei ihm waren im Grunde genommen die letzten 20 Jahre, bevor er mit 80 Jahren gestorben ist, von teils wirklich schlimmen Erkrankungen (u.a. Schlaganfall, Nierenversagen und eben Amputation) geprägt.

      Das nur mal so zur Abschreckung, falls dein wirklich guter Weg doch noch mal in die entgegengesetzte Richtung abbiegen möchte :znaika ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „FellowEarthling“ ()

      FellowEarthling schrieb:

      "mit 81 beim Spazierengehen tot umfallen" statt mit 85


      Das war es, was ich meinte, als ich sagte: was, wenn der Tag X schon in der Vergangenheit liegt?
      Wenn es nämlich z.B. darum ginge, ob mit 51 oder mit 55, sähe dann die Antwort noch genauso aus?

      Anstonsten unterschreibe ich bei soap, das ist der Ratschlag des Tages!
      :xyxthumbs
      Liebe Grüße,
      Schelmine

      Eigentlich bin ich sehr hübsch; das sieht man nur nicht so.
      :zopf
      Guten Morgen
      ich hoffe, Du konntest schlafen. Zumindest ein bisschen.

      Jetzt sind es schon bald 2 Wochen.
      Ich weiß noch, wie ich dachte, alle sagen immer das wird leichter, aber mir kam es immer so vor, als würde es das nicht. Also dachte ich dann, völlig logisch, bei mir wird es irgendwie nicht leichter, dann kann ich das mit dem Aufhören ja auch lassen. Und schon war ich wieder weg vom Fenster und stand erneut vor der Entscheidung, ob ich wieder aufhören soll oder nicht :wand
      Und irgendwie führte alles immer wieder zum selben Ergebnis: Ich muss raus aus der Sucht. :nixweiss
      Liebe Grüße
      Pat

      Everything is going to be fine in the end. If it's not fine it's not the end

      14 Tage rauchfrei

      Hallo Astrid!

      Gratuliere zu 14 rauchfreien Tagen! :respekt

      Einen Klodeckel hab ich noch .



      :leader
      Ein Tipp zum Einschlafen:
      Fussball schauen
      :mua

      lg O²
      Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden. – Georg Christoph Lichtenberg