Berufsleben und danach ...

      Herzlichen Glückwunsch zum neuen Job!

      Katrin, ich drücke die Daumen!


      Astrid schrieb:

      momentan ist neue Job Welle, so kommt es mir grad vor.


      Es scheint so.... mir ist gestern -bereits zum 2. Mal- der Stelle als Teamleitung eines Bereiches bei uns in der Firma angeboten worden. Und ich habe -bereits zum 2. Mal- abgelehnt :shock

      Ich hatte mich vor 2 Jahren als TL in dem Bereich, in dem ich jetzt arbeite, beworben und die Stelle nicht bekommen. Statt dessen wurde ich ins Backoffice versetzt und bin Coach geworden.
      Jetzt macht mir mein neuer Job aber so viel Spaß, dass ich nicht mehr wechseln möchte und mein Chef guckt in die Röhre.
      1 Stunde lang hat er gestern versucht, mich aus meiner, wie er es nennt, Komfortzone heraus zu locken und kann gar nicht verstehen, dass ich glücklich bin, endlich mal überhaupt in einer angekommen bin. Wo ich mich in 5 Jahren sehe? Na hoffentlich noch genau da, wo ich jetzt bin und 5 Jahre näher an der Rente.
      Momentan liegt mir Karriere machen einfach fern, und mindestens jeden 2. Samstag arbeiten, ein Seminar nach dem anderen und ein schwieriges Team ebenfalls. Und so viel mehr Geld wäre es auch nicht gewesen.

      Nachdem ich mich erfolgreich gewehrt habe, hatte ich noch ein Gespräch mit meiner Teamleitung (die vor 2 Jahren statt dessen den Job bekommen hat), die mich fragte, ob ich mir vorstellen kann, ihr etwas mehr zur Hand zu gehen und quasi ihre Assistenz und Vertretung zu werden (natürlich neben den Aufgaben, die ich ohnehin schon habe und z.T. auf jeden Fall behalten will).
      Das wiederum kann ich mir sehr gut vorstellen und möchte es sehr gerne. Boah, hätte ich mich geärgert, wenn ich zähneknirschend die andere Stelle angenommen hätte und danach davon erfahren hätte!

      Jetzt kommen zwar erstmal wieder kleine Kämpfe mit meiner anderen Kollegin im Backoffice auf mich zu, die es schwer vertragen wird, dass die TL mich dafür gewählt hat, aber das kriege ich schon in den Griff.
      Erstmal freue ich mich jetzt einfach nur über das Vertrauen, das mir gestern insgesamt entgegen gebracht worden ist.

      Liebe Grüße,
      Schelmine

      Eigentlich bin ich sehr hübsch; das sieht man nur nicht so.
      :zopf
      Boah, was ist denn hier los..?
      Also lagarto bleibt wo er ist, Astrid ist untergebracht und Schelmine bekommt etwas dazu :D

      Für mich bitte fleißig weiter drücken, Bewerbungsschluß ist am 23.8. Mich hat gestern die Oberchefin der neuen Einrichtung besucht und gemeint die Chancen stehen gut. Uff ist das spannend..

      Liebe Grüße

      Katrin
      Schelmine ich freue mich für dich und wünsche dir alles Gute.
      Herzlichen Glückwunsch Astrid, toller Job.
      Katrin ich drücke dir die Daumen. :xyxthumbs
      Liebe Grüße, Susanne


      Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.
      Marie von Ebner-Eschenbach

      chaotnix schrieb:

      Also lagarto bleibt wo er ist


      Ich komme mir schon ganz langweilig vor . Ist je eigentlich toll, wenn es ab und zu Umbrüche gibt und man sich weiter entwickelt.

      Dir, Astrid, Du heißer Feger (Foto! =O ), wünsche ich, dass Du Spaß am neuen Job hast, vor allem aber, dass Du mal durchschnaufen kannst nach dem ganzen Stress, den Du mit Deiner Firma in den letzten Jahren an der Backe hattest. Beim Blutspenden werden wir uns leider nicht begegenen, denn das Rote Kreuz will mein Blut nicht, obwohl es tippitoppi ist.

      Schelmine, das klingt gut und auch wenn man einen Job gar nicht will, ist es ja trotzdem eine schöne Bestätigung, dass man ihn angeboten bekommt. Dein vorletzter Satz klingt so, als wäre das Betriebsklima schwierig, das wünsche ich Dir ein gutes Händchen. Ich glaube, das war am Ende auch ein Grund, warum ich nicht wechsel: ich habe einfach tolle Kollegen und auch Chefs, zwischenmenschlich ist es hier einfach perfekt.

      Und für Dich, Chaos, drücke ich weiter!
      rauchfrei seit 17.01.2008 / Umwege erhöhen die Ortskenntnis

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „lagarto“ ()

      Herzlichen Glückwunsch, Astrid und alles Gute für den neuen Job.
      Mein Blut wollen sie auch nicht als Tumorpatientin. In der Knochenmarkspenderdatei musste ich mich auch schon löschen lassen...
      lG Fello
      Aus einem BALD sollte man viel häufiger ein JETZT machen, bevor daraus ein NIE wird...

      FellowEarthling schrieb:

      Mein Blut wollen sie auch nicht als Tumorpatientin. In der Knochenmarkspenderdatei musste ich mich auch schon löschen lassen...
      lG Fello


      Das klingt ein bisschen , als ob du das schade findest, Fellow??

      Ich finde es richtig, dass ich das nicht darf. Es ist ja nie klar, ob noch irgendwo in meinem Körper Tumorzellen sitzen. Auch wenn die sogenannte Heilungsbewährung bei mir vorbei ist.

      Astrid, weißt du, ob Tumorpatienten nach einer gewissen tumorfreien Zeit wieder spenden dürfen?


      Lieben Gruß
      Rita
      "Was ist IST und was geht GEHT" :]

      Astrid, wow! Tolles Bild! :thumbsup:
      Und viel Spaß und Erfolg im neuen Job.

      Chaos drücke ich weiterhin die Daumen.

      Schelmine, ich freue mich, dass Du happy bist. Das ist das wichtigste, alles andere findet sich meist
      Liebe Grüße
      Pat

      Everything is going to be fine in the end. If it's not fine it's not the end
      Ich finde das alles super, gratuliere und drücke!

      Ich habe einen Kollegen, der ist gerade ganz unglücklich, weil unser Chef die Deadline vom Talentprogramm verdödelt hat und er - trotz entsprechender Ergebnisse im Mitarbeitergespräch - nicht in der diesjähigen Runde dabei ist. Das ist im ersten Moment frustrierend, unbenommen. Aber große Konzerne sind leider immer noch so kompliziert in diesen Dingen, und wenn es dieses Jahr in die Grütze ging, klappt es nächstes Jahr bestimmt.
      Das sind die jungen Heißsporne (er ist Anfang 30), die denken, sie hätten keine Zeit mehr. Er hat ein gutes Gehalt und einen Job, der ihm wirklich viele Freiräume lässt, er kann auf Kongresse im Ausland und zu schicken Veranstaltungen.
      Vorher war er in einer Abteilung, in der er nach Stechuhr arbeiten musste und nichts durfte. Er hat sich, als er bei uns angefangen hat, deutlich verbessert, sowohl vom Arbeitsumfeld als auch vom Gehalt her. Trotzdem will er immer höher, weiter, schneller (und arbeitet m. E. zwar gut, aber ihm fehlt für "sehr gut" noch Erfahrung).
      Ich kann so eine Karrieregeilheit nicht nachvollziehen. Er tut so, als hätte er keine Zeit mehr, dabei muss er noch 35 Jahre arbeiten! Ich kann heute für mich sagen, dass 2 Jahre hin oder her nicht ausschlaggebend sind und dass ich denke, dass Gutes zu Guten kommt. Wer gut und mit Engagement arbeitet, muss nicht irgendwelchen Statussymbolen hinterherrennen. Da wird man gewertschätzt und bekommt eben die Angebote von alleine. Ne, Karin? :D

      Ich finde es sympathischer, wenn Menschen nicht so gierig, sondern eher bescheiden sind. Und am wichtigsten ist, dass man sich wohlfühlt.

      :wavy

      Hanni
      Don't speak unless you can improve the silence.

      Hanni schrieb:

      Aber große Konzerne sind leider immer noch so kompliziert in diesen Dinge


      Auf der anderen Seite gibt es sowas wie "Talentprogramme" nur in größeren Konzernen. Ist also eine Chance, die man anderswo sowieso nicht hat. Ich kann aber verstehen, dass Dein Kollege unglücklich ist, wenn der Chef da was verdödelt. Anders ist es, wenn der Chef bewusst eintscheidet, dass ein Mitarbeiter "noch nicht so weit ist".

      Hanni schrieb:

      Ich finde es sympathischer, wenn Menschen nicht so gierig, sondern eher bescheiden sind


      Das sehe ich auch so. Auf der anderen Seite muss man sich für seine Arbeit ordentlich bezahlt fühlen, das gehört zum Wohlfühlen auch dazu. Ganz grunsätzlich ist aber Bescheidenheit keine gute Grundlage für eine Karriere, auch wenn das traurig ist.
      rauchfrei seit 17.01.2008 / Umwege erhöhen die Ortskenntnis
      und der Kollege wird außerordentlich gut bezahlt, auch mit Incentives und so... irgendwann schlägt Ehrgeiz halt in Etwas negatives um, und das kommt dann nicht mehr gut an. Zumindest bei mir als Vorgesetzte nicht.
      Don't speak unless you can improve the silence.