Bei Geld hört die Freundschaft auf...

      Ja, genau so. Für den Bekannten gab es anscheinend die andere Möglichkeit gar nicht, zumindest hat er es im Nachhinein so rübergebracht. Die Erwartungshaltung war einfach extrem anders. So anders, dass es selbstverständlich war und er es nicht extra gesagt hat. Andere Einstellung. Andere Werte. Irgendwie...
      Don't speak unless you can improve the silence.
      Um unvoreingenommen zu entscheiden, antworte ich nun bewusst auf die Ausgangsfrage, ohne die anderen Antworten gelesen zu haben. :biggrin3

      Meine abonnierte Tageszeitung liest eine Kollegin auch, ohne dass ich ihr etwas dafür abnehme.

      Die Dauerkarte würde ich einem guten Freund oder Verwandten sicherlich umsonst geben. Einem Bekannten vielleicht gegen den halben Wert oder dem Spruch, dass er mir mal eine Pizza ausgeben kann, oder sowas in der Richtung. Kommt wirklich darauf an, wie nah man sich ist. EIn Aspekt würde auch sein, wie spendabel derjenige sich bisher mir gegenüber verhalten hat.


      So, jetzt lese ich auch Eure Antworten. :pfeif
      Wo habe ich nur meine Signatur hingelegt?
      Hm, Lag. ganz ehrlich, ich kann Schmarotzer absolut nicht ausstehen
      und breche dann den Kontakt ab. Wenn es überhand nimmt.
      grossartig drüben reden würde ich nicht, das wäre mir zu dumm.
      wenn er sich wieder einnisten will, einfach absagen.
      Keep calm and keep on trucking
      @ lag,

      für mich kommt es da ganz drauf an, wie jemand finanziell aufgestellt ist. Wäre der Freund bspw. ein Student oder einfach im Niedriglohnsektor beschäftigt, fände ich das nicht so tragisch. Wenn er aber gut verdient und sich eigentlich ein Hotel leisten könnte, käme ich mir an eurer Stelle echt ausgenutzt vor. Da würde ich bei der nächsten Anfrage direkt vorgeben keine Zeit zu haben o.ä.

      Geiz und gleichzeitiges Schmarotzertum gehen ja ganz oft Hand in Hand. Ich kann für mich sagen, solche Leute sind mir ein Gräuel. Auf Dauer wollte ich mit solchen nichts zu tun haben.

      Und ja, Geben und Nehmen sollte im Rahmen des Möglichen in einer Freundschaft ausgewogen sein.

      LG Brigitte
      Glück ist, wenn die Katastrophe zu Ende ist

      ScheNiSu schrieb:

      wie jemand finanziell aufgestellt ist


      Ist in dem Fall nicht ganz leicht zu beantworten. Es gab eine schwierige Zeit mit beruflichen Neustart und so ist das ganze mit den Übernachtungen bei uns auch ins Rollen gekommen, da habe ich wirklich gerne geholfen und nicht viel darüber nachgedacht. Jetzt läuft es, so jedefalls mein Eindruck, ganz gut mit der Selbständigkeit. Für die Arbeit hier vor Ort wird er ja auch bezahlt und aus dieser Pauschale sind normalerweise dann ja auch Unterkunftskosten zu bezahlen. Es ist ja ok, wenn er durch die Übernachtungen und Logis bei uns Geld spart und so ein bisschen mehr bei ihm hängen bleibt, aber so langsam fehlt halt was .... wie Hanni sagt: ne Flasche Wein mitbringen, ne Pizza bestellen, einfach auch mal einkaufen gehen und was fürs gemeinsame Frühstück besorgen oder so. Ich erwarte ja keine große Gegenleistung, mehr so ein bisschen was Symbolisches. Und so einen richtigen Sticht in den Magen hat mir das mit dem peinlichen Trinkgeld und dem lächerlichen Bewirtungsbeleg gegeben, das hat mich erst auf den Gedanken gebracht, dass hier unangenehme Knausrigkeit im Spiel sein könnte. Das nächste mal dann im Herbst. Das mache ich noch mal und wenn dann wieder so gar nichts von seiner Seite kommt, dann ziehe ich da einen Schlussstrich.

      Vielen Dank Euch für Eure Meinung!
      rauchfrei seit 17.01.2008 / Umwege erhöhen die Ortskenntnis