Ich war heute einkaufen

      Donna Quichote schrieb:

      Ich war heute in der hiesigen Riesen-Mall und muss sagen, dass ich die Begeisterung vieler meiner Mitmenschen für so etwas nicht teilen kann. Zuerst der Ferienstau dahin. Dann ein voller Parkplatz. Aber der ist umsonscht, das liebt ja der Schwabe. Innen sehr, sehr viele Menschen, die Atmosphäre so pseudo- luxuriös, ich weiß nicht, ob ihr wisst, was ich meine. Kein Tageslicht.

      Der Don brauchte ein paar Sachen, gefunden haben wir nichts. Doch, Matjesbrötchen, aber dafür lohnt sich das ja auch nicht.

      Ich war so semi-euphorisch, weil ich wusste, die haben das, was es hier in der Stadt gar nicht mehr gibt, nämlich Hosen mit einer 34er-Länge. Aber da scheint es ja nur noch die skinny -Ausführung zu geben. Steht das irgendwem, außer man ist unter 20 und superdünn? Mir steht das nicht und dann müsste ich wieder feststellen, dass ich als Riesin bei den Hosen genau das Gleiche erlebe wie wenn ich Schuhe kaufen will. Wer denkt sich das aus, wo die Sachen in den Regalen platziert werden? Wenn ich doch eine Länge 34 habe, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass ich groß bin, oder? Dann ist es nicht nett, wenn man diese Hosen immer in das unterste Regalfach quetscht, während sich die Zwerge mit einer 28er-Länge nach ihren Hosen strecken müssen oder es halt bequem haben. Bei den Schuhen stehen auch immer die großen Größen ganz unten. Warum muss ich immer so weit runter, wenn ich was anschauen will? Und merkt man, dass mir das schlechte Laune macht?

      Ich bin ja in der Theorie dagegen, dass der örtliche Einzelhandel unter dem Online-Geschäft leidet, vor allem möchte ich nicht, dass die Innenstädte sterben (auf so Shopping-Tempel könnte ich verzichten). Aber so langsam kaufe ich lieber von der Couch aus ein. Da kann ich filtern, wenn ich was suche, muss nicht in Umkleidekabinen stehen, deren Vorhänge immerimmer diesen letzten Schlitz haben, durch den man durchschauen kann und stehe nicht in nach üblem Parfüm stinkenden Kassenschlangen. Ein echtes Dilemma.

      Geht ihr gerne einkaufen?

      Jedes Ende ist auch ein neuer Anfang....

      horstinger schrieb:

      ich war am Samstag in dem Riesenbunker Limbecker Platz in Essen. Wie Du auf der Suche nach einer Hose, auch in Länge 34 und auch in einer angenehmen Weite an den Beinen. Ich habe ungefähr 30 Hosen in meiner Größe gefunden, alle anprobiert und nur eine saß wirklich gut. Ich glaube nicht, dass ich eine solche Hose online kaufen könnte. Und ja, so ein zwei mal im Jahr gehe ich gerne einkaufen.

      Luke Warm schrieb:

      Ich hasse Cityshoppen wie die Pest . Aber Hosen und Schuhe probiere ich schon lieber an. Ich steuer da aber immer nur 3 Läden an : C&A (Männerabteilung, da Frauenhosen eh nie richtig sitzen) , Kaufhof (Sportartikel) und Klauser für Schuhe. Da "muss" ich dann fündig werden !!!! Alles andere ist mir zu stressig. In Zukunft wird nur Decathlon den Kaufhof ersetzen, weil der hier neu zugezogen ist. Ich gehe aber echt erst kaufen, wenn mir schon alles sprichwörtlich vom Hintern fällt. Alles andere wird "meist" stressfrei online gekauft.

      lagarto schrieb:

      Online Klamotten zu kaufen geht bei mir so gut wie immer schief. Die wenigen Gelegenheiten, wo ich es mal probiert habe, endeten meistens mit Retouren. Und das ist auch lästig: wieder verpacken und dann zum Paketschop bringen, danach noch kontrollieren, ob das Geld auch wieder zurücküberwiesen wurde.

      Und warum sollte ich auch online einkaufen? Ich wohne in Spazierweite von der Innenstadt und weil es so nah ist, muss ich mich auch nicht stressen, wenn ich nichts finde. Geh ich eben wieder heim. Ansonsten gehe ich sehr gezielt einkaufen: wenn ich schwarze Schuhe möchte, kaufe ich schwarze Schuhe, wenn ich eine Bluejeans möchte, kaufe ich eine Bluejeans, wenn ich Hemden für die Arbeit brauche, kaufe ich Hemden für die Arbeit. So locker mal bummeln und schauen, was es so gibt, das stresst mich spätestens nach der zweiten Anprobe.

      Ich gehe auch am liebsten alleine einkaufen: meine bessere Hälfte ist superkritisch und setzt entweder eine sehr kritische oder eine sehr hilflose Miene auf, wenn ich aus der Kabine komme - da habe ich schon keine Lust mehr auf das Teil, auch wenn es mir selbst eigentlich ganz gut gefällt. Meine Schwester, mit der ich ab und zu einkaufen gehe, quatscht mich dauernd in Sachen rein, die ich später nie mehr anziehe, also auch nicht ideal. Das ganz gezielte shoppen nach ein oder zwei nötigen Teilen so für mich ganz alleine macht mir einigermaßen Spaß und ist auch immer schnell erledigt. Wenn es länger dauert als geplant bricht der Spaß auch ganz schön schnell zusammen, ich finde Anproben sehr lästig. Ich habe das Glück, dass ich in einigermaßen gängige Größen passe, muss aber trotzdem alles anprobieren, weil mir eben manche Schnitte nicht gut stehen oder auch einfach nicht gefallen.

      Der HORROR sind für mich aber die Tage vor und nach Weihnachten, da wimmelt die Stadt. Und nach Weihnachten, wenn alle Geschäfte schon reduzierte Ware anbieten, lohnt es sich meist für mich sowieso nicht, da die Größen, die ich brauche, dann schon ausverkauft sind. Ich probiere es trotzdem ab und zu, ein Schnäppchen zu machen, aber meist ohne Erfolg.

      Persönliches Einkaufstabu: im Laden probieren, online kaufen. Habe ich EINMAL gemacht, weil der Verkäufer extrem unfreundlich war und der Preis sogar höher als die UVP des Herstellers.

      Regina schrieb:

      Ich habe mich auf 2-3 Farben und auf zwei Mode-Firmen "eingeschossen". Bei Schuhen 2 Labels. Mittlerweile muss ich bei einer Fa. weder Hosen noch Oberteile probieren, weil die immer passen. Ich hasse probieren. Zudem mag ich, das alles mit allem, zusammenpasst und ich nicht mehr nachdenken muss beim kombinieren. Es kommt mir nichts anders gemischtes mehr in den Kleiderschrank. So ist einkaufen für mich entspannt und stressfrei.Wenn ich Werbung machen darf. Klamotten: Cecil und S.Oliver. Schuhe nur noch Rieker und Ara. Farben: blau in allen Tönen : von hell über Kobald bis dunkelblau und die Farbe schwarz.

      SuperMario schrieb:

      Donna Quichote schrieb:


      Geht ihr gerne einkaufen?

      Nein - eigentlich egal was. Zumeist haben sie dann doch nicht was mich wirklich interessieren könnte, aber klar sie können es bestellen, damit ich noch mal da raus fahre, womöglich parkplatz suche, noch schlimmer parkplatz bezahle, es mir dann doch nicht gefällt oder ich wieder in irgendwelchen Kassenschlangen anstehe.

      Nein ... der Lokale Handel hat sich über die Jahre selber Disqualifiziert. Ganz schlimm finde ich das vor allem bei Technik, Büchern, DVD usw ... wo man wirklich Online besser fährt was a) die Auswahl und b) den Service betrifft.

      ScheNiSu schrieb:

      Kommt darauf an, was....

      Gezielt einkaufen macht mir keinen Spaß, weil ich genau dann meistens nichts finde. Aber bummeln gehen mit einer Freundin, sogar auch mal mit dem Gatten, macht mir eigentlich Spaß, am meisten da, wo man selten ist.

      Die besten Teile hab ich mir fast immer ohne Absicht gekauft: zufällig gesehen, anprobiert, mitgenommen.

      Liebe Grüße Brigitte

      Ruhri schrieb:

      Wir kaufen nur noch im Urlaub Anziehklamotten. Da kann Ruhra durch die 4 ihr bekannten Läden bummeln und ich mich bei einer Tasse Kaffee im Sessel ausruhen. Am Schluß kommt sie dann mit der Verkäuferin und - manchmal - einem Berg Probierklamotten die ich aus dem Sessel heraus begutachten darf. Manchmal kauft sie dann etliche Teile, manchmal nichts. Aber sie hatte einen schönen Tag!
      Wenn ich was kaufe weiß ich was ich brauche. Das geht ratz fatz. So hat Ruhra noch etwas Zeit um mindesten 99 völlig verschiedene Parfüme zu probieren (und entsprechen zu duften) wobei sie doch schon seit Jahren immer die 3 gleiche Duftwässerchen benutzt.

      Stephie schrieb:

      Kleidung einkaufen finde ich schlimm. Ich bin leider sehr klein und habe noch nie eine Hose gefunden, die ich mal direkt tragen kann. Selbst ne 0815-Leggings müsste ich theoretisch umnähen (lassen). Entsprechend blöd ist es dann bei 7/8 oder 3/4 Hosen oder Hosen mit Löchern - denn da sitzt es nie an der Stelle, wo es sitzen sollte. Löcher auf Kniehöhe hängen mir an den Schienbeinen....
      Ein weiteres Problem sind die Kilos der letzten 2 Jahre. In den wenigsten Läden wird meine Größe geführt und wenn, dann im Oma-Style oder unverhältnismäßig teuer. Na danke auch.

      Was Deko, Bücher, Spiele, Pflegeprodukte und Co angeht kaufe ich allerdings sehr gern ein, egal ob mit oder ohne Plan. :]

      Pat schrieb:

      hm, das kommt drauf an.
      Hier in der Kleinstadt ist eher weniger zu finden was ich brauche, es gibt ein paar Läden für Teenager und einige mehr für ältere Damen und Kurgäste. Irgendwie passe ich da nicht rein.
      Will ich einkaufen muss ich ca. 60 km fahren, entweder nach Fulda oder nach Würzburg. Das ist mir meist zu stressig wenn ich tatsächlich etwas brauche, daher bestelle ich in solchen Fällen online. Zumal ich sicher keine schwarze Hose finde, wenn ich eine suche.
      Bin ich aber irgendwo, sei es Prag oder Berlin oder Wien oder auch woanders, dann genieße ich es durchaus durch die Innenstadt zu ziehen, zu gucken, anzuprobieren und auch das ein oder andere zu kaufen.

      So ziemlich alles andere bestelle ich auch, hier in der Pampa geht das nicht anders.

      Schelmine schrieb:

      Ich kaufe überhaupt nicht gerne ein, es ist mir ein Graus.
      In der Stadt finde ich irgendwie nichts, die Markenklamotten sind mir zu teuer dafür, dass da genauso Kinderhände dran rumklöppeln wie am Billigkram, in die -zig winzigen Lädchen mag ich gar nicht gehen, weil ich mir immer einbilde, dass da ohnehin nur Verkäuferinnen sind, die direkt die Nase rümpfen, wenn ich eintrete.
      Zu meinem Hintern (scheinbar Marke Brauereipferd) scheint der entsprechende Bierbauch zu gehören (den ich im Gegensatz zum Hintern halt nicht besitze): wenn ich eine Hose über den Poppes kriege, steht der Bund hinten meilenweit ab.
      Ohne Gürtel geht also schon mal nichts.
      Gut, das liegt aber nun mal an mir und nicht am Handel. Obwohl.... :nachdenk
      Bei uns in der Stadt konnte man die letzten 2 Jahre nicht so gut einkaufen; es wurde nämlich ein Einkaufszentrum gebaut, die ganzen Lädchen, die dieser gewichen sind + Galeria Kaufhof (wo ich aber ebenfalls nie was gefunden habe) sind verschwunden und es war einfach nur laut und nervig.
      Karstadt ist nicht so meins und C&A - naja. Glücksache. Manchmal gibt es da was nettes, meistens aber ist es eben Clotten Anton. Hager und Mager genauso. Am ehesten werde ich noch bei Jeans Fritz fündig, aber das ist halt eigentlich eher junge Mode, ebenfalls Billigkram und geht für schick nicht durch.

      Nun hat also bei uns auch so eine riesige Shopping-Mall ihre Tore geöffnet, allein der Primark nimmt eine ganze Etage ein und seitdem ist die Stadt dermaßen verstopft, dass man kaum noch treten (und atmen - aber die Dieselfahrzeuge sind schuld, anderes Thema, ich weiß) kann, so richtig hatte ich noch keine Lust, mich da umzuschauen. Selbst mein geliebter Rossmann, in den ich nach der Arbeit mal eben reinspringen konnte, ist nun dort untergebracht.
      Lustigerweise herrscht dort nun gähnende Leere, allerdings ist es im Vergleich zu vorher erstmal eine Herausforderung, überhaupt hin zu kommen.

      Was mich generell beim Einkaufen "in der Stadt" nervt: du kommst mit Jacke von draußen rein und es ist dermaßen warm, dass du direkt schweißgebadet bist.

      Online einkaufen macht mich aber auch nicht so richtig froh.

      Momentan mogel ich mich so durch: wir fahren ca. 2-3 Mal im Jahr zum Lagerverkauf von Jeans Fritz, Schuhe bestelle ich z.T. tatsächlich inzwischen (da ich hier eigentlich fast immer die gleiche Marke kaufe, kann ich mich fast schon drauf verlassen, dass die passen).
      Neulich habe ich zum ersten Mal eine Jacke online gekauft über einen Shop, den mir Facebook ständig werbenderweise unter die Nase gerieben hat. Ich war sehr skeptisch - und wider Erwarten sehr zufrieden! Direkt ein Treffer.

      Ein paar Kleinigkeiten drumherum versuche ich tatsächlich mal so vereinzelt im Laden zu kaufen, aber unterm Strich shoppe ich so ungern, dass ich eigentlich generell zu wenig Klamotten besitze.
      Bei Decathlon habe ich neulich mal 2 Paar sehr günstige Outdoor-Schuhe gekauft und bin damit gar nicht mal so unglücklich, meine Wanderschuhe habe ich allerdings auch in der Stadt gekauft, da komme ich Online überhaupt nicht klar.

      Langer Rede, kurzer Sinn: bummeln ist so gar nicht meins, gezielt einkaufen würde ich liebend gerne, wenn ich dann entsprechend etwas finden würde, was Preis/Leistung entspricht.
      Aber eigentlich hasse ich es. Egal wo.

      Donna Quichote schrieb:

      Ich finde jetzt gar nicht, dass man pauschal sagen kann, dass sich der lokale Einzelhandel selbst disqualifiziert hat. Außer wenn es um Elektrofachmärkten geht, in denen manche Mitarbeiter tatsächlich überhaupt keinen Plan haben und wo man sich so aufregen könnte, wenn man eine Dreiviertelstunde auf einen freien Mitarbeiter wartet und den z.B. nach den Vorzügen eines Handys fragt und der einem dann die Infos von diesen Aufstellern vorliest, die vor dem Handy stehen. Weil er mehr nicht kann.

      Aber ansonsten gibt es hier zumindest immer noch Buchhandlungen, in denen ich eine super Beratung bekomme von Buchhändlerinnen, die die Bücher tatsächlich selbst gelesen haben und es gibt ein Modegeschäft, das sehr geduldige Verkäuferinnen hat, die auch gut beraten und einem nicht das Gefühl geben, das Schelmine so schön beschreibt. Und Schmuckläden, die sich echt Mühe geben und noch inhabergeführt sind und in denen die Inhaber wissen, zu was sie einem raten und zu was nicht.

      Aber sie sterben halt aus, weil zum Einen der Online-Handel alles kaputt macht und weil zum Anderen die Pacht für Läden in guten Innenstadtlagen so exorbitant hoch ist, dass sich das nur noch die großen Ketten leisten können. Was ja schade ist, weil die Innenstädte dann alle gleich aussehen. Deswegen versuche ich auch, noch so viel wie möglich nicht online zu shoppen.

      Ich habe heute beim zweiten Versuch gelernt, dass ich Jeans bei den Männern kaufen muss. So einfach ist die Lösung und so alt müsste ich dafür werden. Die Männer haben nicht nur mehr Auswahl, die 34er-Länge ist auch noch länger als bei den Fraueb. Verstehe das einer.

      Erie schrieb:

      Ich hasse Einkaufen, seit es keine Unisex-Kleidung mehr gibt!

      Hosen mit Frauenschnitt passen mir nicht und Männerhosen sind mir meistens zu groß und immer zu lang.

      T-Shirts weiblich kann ich an mir nicht sehen und noch weniger ertragen. Und seit es die männlichen T-Shirts mit den schräg geschnittenen Ärmeln gibt, kann ich die auch nicht mehr kaufen: passende Länge ist mir an den Schultern zu eng und wenns oben eventuell passen sollte, geht es mir bis zu den Knien.
      Weiß jemand, wo es klassische T-Shirts für Männer mit gerade geschnittenen Ärmeln gibt?

      Schuhe: ich habe breite Füße, einen hohen Rist und im Durchschnitt Größe 39/40. Wie pflegen Schuhe für Frauen zu sein? Auch Fehlanzeige.

      Vieles von dem, was ich nicht anprobieren muss oder will, kaufe ich online. Auch weil ich es im Handel vor nicht immer bekomme

      SuperMario schrieb:

      Also gerade bei Büchern ist mir ein Graus erst in die Buchhandlung in die Stadt zu fahren - die letzten vier Versuche endeten alle in "Hamwa nich - können wa aba bestellen, iss dann in drei tagen da, können se dann abholen". *pffft*

      Einzig "Reiseführer" ... aber da fahren wir nicht in eine klassische Buchhandlung, wir haben hier einen Laden spezialisiert auf Landkarten und Reiseführer - ein Traum ! Top Beratung, viel Auswahl , Du kannst Dich gemütlich in eine Ecke setzten und die untscheidlichen Reiseführer studieren usw ... Da fahre ich gerne hin (allerdings nur Samstags, sonst kann man da nicht parken) statt mir dutzende zu bestellen und unglücklich zu sein und außerdem zieht der Laden ständig Reiseführer hervor die ich so im onlinehandel gar nicht gefunden hatte. Aber das ist ein absoluter Spezialfall ...

      Ich bin halt der "Zielkäufer" - ich hab schon nen ziemlich guten Plan was ich will und damit scheiter ich im Stationären Handel halt ständig, denn der will am besten das verkaufen was er gerade da hat.

      u-vox schrieb:

      Ich gehe nur gezielt einkaufen und habe Probleme eigentlich nur mit Schuhen. Bei Jeans sage ich den Verkäufern meine Größe und von drei vier Jeans, die mir gegeben werden, kaufe ich eine. Schuhe sind mir meistens zu eng. Und wenn sie passen, zu lang. Da muss ich immer lange suchen, bis ich angenehme finde.

      Kleidung bestelle ich online selten. Vielleicht mal Sweat-Shirts oder T-Shirts oder Unterwäsche. Alles was wirklich gut passen muss, kaufe ich offline.

      Ich laufe sehr leger rum, da ist es nicht so schwer.

      Schelmine schrieb:

      Bei uns in der Stadt ist es so gerappelt voll, dass ich mir gar nicht vorstellen mag, wie das aussähe, wenn die Leute alle nicht mehr online kaufen würden. :shock
      Es war auch schon vor der Eröffnung der Shopping-Mall ziemlich voll, da habe ich mich schon immer gefragt, wo die Leute überhaupt noch was einkaufen.
      Aber seit dem Öffnen der Tore des Einkaufsparadises geht es gar nicht mehr.

      Was mich interessieren würde, aber man findet ja leider gar keine unabhängige Berichterstattung mehr dazu ist, ob die kleinen Läden rundherum nun eher davon profitieren oder eher aussterben.
      Gefühlt würde ich momentan sagen, sie profitieren, weil einfach Unmengen von Publikum in die Stadt gezogen werden.

      Spielzeug kaufe ich übrigens fast nur noch online. Ich drehe durch in den Spielzeugläden und ich wüsste auch weit und breit keinen, der nicht ebenso eine ausbeutende Kette ist wie die Internethaie.

      Bücher verstehen sich bei mir von selbst online, weil ich dem kindle verfallen bin.

      Donna Quichote schrieb:

      Gibt es so schlimme Buchhandlungen in Berlin? Gerade bei Büchern kann ich mich hier nicht beklagen. Wenn ich was Spezielles brauche, schaue ich online, ob die das vorrätig haben und wenn nicht, bestelle ich es und es ist in der Regel am nächsten Tag da. Und alle Buchhandlungen bieten inzwischen einen kostenlosen Lieferservice, ich muss also meinen Popo nicht mal aus der Tür bewegen.

      Tue ich es doch, haben sie alle nette Leseecken mit Kaffeeautomaten und ich kann in Ruhe anlesen und austesten. Und das in der Provinz.

      Donna Quichote schrieb:

      Spielzeug brauche ich ja nicht mehr oder noch nicht, weil die Enkel hoffentlich noch auf sich warten lassen. Aber da hätte ich auch keine Skrupel, online zu kaufen, weil man die in der Stadt ja sowieso nur noch bei z.B. Müller oder ToysRUs bekommt und das ist nicht das, was ich mir unter lokalem Einzelhandel vorstelle.

      Wir hatten mal so ein schönes Spielzeuggeschäft. Über drei Etagen, mitten in der Stadt. Platt gemacht vom großen Drogeriefachmarkt.

      Hanni schrieb:

      Ich kaufe auch gar nicht gerne ein. Ich finde nur dann etwas, wenn ich nichts brauche. Und andere Leute haben immer die viel cooleren Klamotten an als ich und wenn ich die suche, finde ich die nicht und wenn ich sie finde, sehe ich damit kacke aus.
      So. :wacko:

      Ich bestelle mittlerweile wirklich fast alles online. Ca. Jedes 4. mal schicke ich etwas zurück. Meistens geht es aber. Ich habe so ziemliche Standardmaße anscheinend.

      Malls finde ich nur nett, wenn es unter der Woche am Vormittag ist und keine Urlaubszeit. Dann sind sie ganz praktisch. Ich kaufe aber wirklich nichts besonderes, meist in den gängigen Läden: Comma, Tom Tailor, Esprit und die Boutique-Marken bei P&C (Bench, Superdry, Khujo, Napapiri, Calvin Klein, ...).

      Jedenfalls bin ich mit meinen Klamotten auch fast immer unzufrieden. Ich habe so 3-5 Lieblingsstücke und der Rest sind irgendwie immer Verlegenheitsteile, die fürs Büro OK sind, die ich aber in der Freizeit nicht tragen würde.
      Meine Lieblingsjeans gibt so langsam ihren Geist auf und mir graut es schon davor, eine neue zu kaufen, die wieder so gut sitzt, so bequem ist, aber trotzdem gut aussieht. Ich habe bestimmt 5 Jeans im Schrank, die todschick und unbequem sind. *heul* Oder suoerbequem, aber kacke aussehen. ABer das ist eher ein Thema für den Kleiderschrankthread.

      Äh, ja, Shoppen. Ist nicht so meins. Vielleicht sollte ich es mal mit einem Personal Shopping Assistant versuchen. :D

      In der Stadt aus der ich komme, gab es auch mal ein wunderschönes Spielwarengeschäft. Spielwaren und Bastelsachen. Es hat auch vor ca. 5 Jahren zugemacht und seitdem gibt es nur noch eine Filiale einer fiesen Kette und den Müller. WIrklich sehr schade.
      In Berlin war ich vor drei WOchen in der Buchhandlung Dussmann (oder wie die heißt), das nennt sich ja schon direkt „Kulturkaufhaus“. Riesending und zwei Tage vor Weihnachten nicht empfehlenswert. Die Schlangen an den Kassen waren kilometerlang, es wurden schon Süßigkeiten an die Wartenden verteilt.
      So ein Gedränge braucht kein Mensch!