Alter - nur eine Zahl?!?

      mokkamoki schrieb:

      Typisch Mann Mario - die haben das Problem nicht so sehr.
      Vielleicht liegt es daran, dass Frauen (immer noch) einem gewissen Ideal entsprechen wollen und es ganz schlimme "nogos" :hat2 gibt, z.B. die viel besungenen Winkeärmchen.
      Als mein Sohn damals in die USA geflogen ist, hat er zum Abschied gefragt, ob er noch einmal an meinen Oberarmen wackeln darf - das ist mittlerweile fast 10 Jahre her, und ich wäre arg froh, wenn der Zustand heute noch so wäre.
      Mittlerweile habe ich bei gewissen Körperhaltungen so eine 89jährige Haut an Armen und Beinen, was sicher auch was mit meinen häufigen Gewichtsschwankungen zu tun hat.
      Trotzdem trage ich kurze Hosen und Tops - wird auch mit langen Hosen und Langarmshirts nicht besser, nur schwitze ich damit mehr.

      Das Älterwerden ist für mich nicht immer einfach, oft denke ich auch daran, dass der größte Teil meines Lebens schon hinter mir liegt und der bevorstehende nicht unbedingt einfacher wird, also zumindest rein physisch.

      Wonko, dein Gedicht ist wunderschön, ich bin aber erst bei lila.

      Conni schrieb:

      SuperMario schrieb:

      Vielleicht hat man das Problem mit streng auf 50 zugehend ja nicht mehr ...
      hmmmm .... nee, ich irgendwie streng auf die 50 zugehens hab ich das schon

      SuperMario schrieb:

      Mich stört da nur ein Punkt - ich bin mir bewusst das ich die Halbwertzeit schon überschritten habe, auf der anderen Seite ist da noch soooo viel auf dem Zettel das ich mir nicht sicher bin ob dieses Leben noch ausreicht. Das macht mir im Moment am meisten angst - wenn es vorbei ist, etwas verpasst zu haben.ud dgeabu
      und genau schließt das mit ein :sleep

      Okay, sind noch paar Monate .... ich meld mich - wenns akut wird - noch mal

      Ganz tolles Gedicht von Wonko - ich suche mir morgen purpur Kleidung aus

      Donna Quichote schrieb:

      Ich finde das Gedicht auch sehr rührend.

      Aber innerlich fühle ich mich halt noch mehr auf der anderen Seite. Wobei ich auch nicht genau weiß, was bedeutet, wenn man sich innerlich noch bei 27 befindet. Aber ich glaube, es hat nichts damit zu tun, dass man sich nicht weiter entwickelt hätte.

      Bingowings wackeln übrigens richtig schön, wenn man damit etwas an Schultafeln schreibt. Also wirft man sich auch bei 38 Grad im Schatten etwas Kleidsames über die Arme. Was dann dazu führt, dass die Wasserfälle, die einem übers Gesicht laufen, noch ein bisschen mehr anschwellen. Man kann nur verlieren bei diesem Spiel.

      Und ich glaube auch, dass Männer zumindest diesen körperlichen Verfall leichter und länger ignorieren können.

      horstinger schrieb:

      ich bin da irgendwie selbst nicht sicher, wie ich das finden soll. Ich merke, dass die jugendliche Power immer mehr nachlässt, aber es macht mir nichts aus, weil ich jetzt andere Dinge interessanter finde. Ich merke, dass der Körper doch langsam tatsächlich so aussieht, wie er alt ist, und erstaunlicherweise finde ich es nicht schlimm. Nur die Zeit, die drängt immer mehr, weil so viele neue Dinge dazu kommen, die mich jetzt interessieren, die ich plötzlich unbedingt noch erleben, Orte die ich noch sehen, und Ziele, die ich noch erreichen will. Ansonsten machen mir die 52 Lenze nicht viel aus.
      Übrigens hat mir letztens Haui1 gemailt, dass er mich im Forum immer für viel älter gehalten hat, als er mich jetzt bei FB gesehen hat. Ob ich das jetzt gut finden soll, weiß ich noch nicht.

      Wonko, das Gedicht gefällt mir sehr gut!

      Marie -Su schrieb:

      Nur eine Zahl? Für mich nein..., eher Fluch und Segen... :wippe

      Ich bin jetzt 56 und Krankheitshalber schon pensioniert. Ich arbeite zwar manchmal ehrenamtlich in der Sterbebegleitung, aber das ist ja keine Arbeit im eigentlichen Sinne.
      So zuerst das Unangenehme. Ich habe schon ein paar Teile in meinem Herzen durch Prothesen (Klappen) ersetzen müssen, habe oft Vorhofflimmern... Mein Rücken ist auch eine Dauerbaustelle seit ich 40 bin. Einfach gesagt, ich kann meinen Körper nicht mehr vertrauen. Das raubt mir manchmal ganz schön viel Energie.
      Ich bin zwar schlank, habe aber einen ziemlich dicken Oberarm (Lipödem) und ausgeprägte Hängehaut an den beiden Armen. Ich ziehe niemals Sachen ohne Halbärmel an. Die Krankenkasse würde mir zwar eine kosmetische Operation bezahlen, ich traue mich aber nicht, weil das Risiko durch Marcoumar und Endokarditis-Gefahr für mich viel zu hoch ist. Nun gut, ziehe ich halt vorteilhafte Klamotten an und gut ist. Falten im Gesicht und am Hals stören mich weniger, schließlich steht darin die Geschichte meines Lebens.

      Richtig gut finde ich, dass ich mir nichts mehr beweisen muss. Ich kann aus reinem Interesse und aus Lust das eine oder andere Semester Philosophie studieren ohne Stress, Druck oder Wasweißich :D
      Ach ja gelassener bin ich geworden und auch ein bisserl egoistisch. Nun zählen vorwiegend meine Interessen ohne immer an die Familie denken zu müssen. Die Kinder stehen fest im Leben und mein Mann ist mittlerweile auch schon über siebzig und erfreut sich guter Gesundheit... und ich lasse mich von ihm ein wenig verwöhnen. :maedchen

      Manchmal fühle ich mich wie 32 und dann halt wieder wie 80. Ich nehme mir die Freiheit mal junge Frau und dann wieder die verrückte Alte zu sein. :gap
      Genießen lernen - das übe ich zur Zeit und ich werde immer besser darin. 8)

      perle schrieb:

      Marie -Su schrieb:

      Ich arbeite zwar manchmal ehrenamtlich in der Sterbebegleitung, aber das ist ja keine Arbeit im eigentlichen Sinne.


      Na, da solltest du liebe Marie-Su aber dein Licht nicht unter den berühmten Scheffel stellen :knuddel1

      Diese Arbeit ist extrem wichtig. Viele Sterbende sind froh, wenn Aussenstehende ein offenes Ohr haben, weil sie oft Angehörige nicht belasten wollen.

      Und ich sehe das mit meinem Alter für mich so, wie es in meiner Signatur steht :D

      Ich muss keinem Ideal mehr hinterherlaufen, muss nichts mehr beweisen........kann "einfach sein".
      Tatsächlich sind für mich meine eigenen, inneren Werte viel bedeutsamer geworden. Was vermutlich auch in meinen Erkrankungen begründet ist.

      lagarto schrieb:

      Kennt Ihr das, dass Ihr in einer Fernsehsendung jemanden seht und plötzlich wird darunter eingeblendet: "Karl-Heinz (41)" und Du denkst: Waaaas? Der alte Typ ist 6 Jahre jünger als ich?

      Mit dem körperlichen Verfall habe ich bislang keine großen Probleme. Ich war vor 10 Jahren dicker als jetzt und insgesamt auch nicht schöner oder hässlicher als heute. Die Sachen, die ich an mir nicht so leiden mag, sind jetzt genauso da wie früher. Die, die ich ok finde, werden nicht besser, das stimmt. So richtig kann ich dem Alter aber dafür nicht die Schuld geben: es gibt ja auch echt total fitte und gutaussehende Männer mit -keine Ahnung- z.B. 70 Jahren. Die haben eben immer Sport gemacht und sich in Form gehalten. Ich muss also weniger dem Alter die Schuld geben, wenn ich nicht so aussehe, wie ich es gerne hätte, sondern eher mangelnder Körperertüchtigung. Ok, manche haben auch einfach tolle Gene, #lucky ass

      Ich mag es sehr gerne, mich in der Natur zu bewegen: Wanderungen und Trekkingtouren. Manches davon ist körperlich sehr herausfordernd. Das werde ich sicher nicht ewig machen können, mit manchem stoße ich jetzt schon an meine Grenzen bzw. es geht ein bisschen zäher als vor einigen Jahren. Es wird es schwer sein, das loszulassen. Aber auf der anderen Seite werde ich es vielleicht auch gar nicht vermissen, weil es eben einfach nicht mehr zu meinem Leben passt. Wichtig ist doch nur, dass man Ersatzaktivitäten findet und dass man nicht anfängt, sich zu langweilen. (Außer diesen gesunden Anteil Langeweile, den jeder braucht, um zu entspannen).

      Angst davor, nicht alles zu schaffen, was noch auf meinem Zettel steht, habe ich eigentlich nicht. Ich habe schon so viele schöne Dinge erlebt. Natürlich möchte ich noch mehr erleben und habe auch noch viele Ideen. Aber wenn morgen der Sensenmann käme, müsste ich mir wenigstens nicht vorwerfen, immer alles aufgeschoben zu haben, bis es zu spät ist. Aber natürlich darf sich der Sensenmann noch richtig viel Zeit lassen und auch ich träume von gesunden und erfüllten Jahren nach der Berufstätigkeit. Das wäre schon toll, nochmal sein Leben verändern können, losgelöst von den beruflichen Zwängen und Pflichten.

      Chantal schrieb:

      Viele lese ich sind angekommen, haben die aufreibende Zeit hinter sich.
      Ich steck mittendrin. Sehr aufregend. Ankommen? Was ist das?
      Gestern hab ich hier noch gestöbert, alte Beiträge von mir gelesen.... Zum meinem Thema jedes Jahr kommen ein oder mehrere Krankheiten hinzu....bin ich darauf gestoßen, was ich zur Laktoseintoleranz geschrieben habe. Lustig, ich hab die gleiche Meinung immer noch und wundere mich tatsächlich nicht, das ich sie jetzt habe. :D
      Innerlich bin ich keine 27 geblieben....ich bin aber auch keine 45. Ich sehe mich irgendwie bei keiner Zahl.

      Luke Warm schrieb:

      Ich mach mir da drüber null nen Kopp . Ich versuche so hübsch wie möglich zu sein ;) Ich werde jetzt 49 . Doof sind die Krankheiten die einen so begleiten, oder dazu kommen. Da ärgert mich dann nur , das ich auf einem Konzert nicht mehr richtig hüppen und bangen kann .

      Außerdem erlebe ich gerade, wie Alzheimer sich in direkter Linie bei uns Frauen , in der dritten Generation vererbt hat. Sehr wahrscheinlich das es mich auch erwischt . Nächstes Jahr, in 5, in 10 ...... was weiß ich . Ich werde mich also wohl mal vergessen :wacko: Daher scheiß auf Falten, Bauchfalte, Hängearme und wat nicht alles ;)

      Supremo schrieb:

      Ich bin im Sommer 60 geworden, was mich weniger geschockt hat als der 50. Geburtstag. Äußerlich finde ich mich noch ganz gut erhalten; keine grauen Haare, wenig Falten und so. Weil ich schon immer viel Sport gemacht habe, bin ich auch noch ziemlich beweglich und die Segelei verlangt auch noch geistige Regsamkeit und Körperbeherrschung beim Hermturnen auf dem Vorschiff. Innerlich merke ich natürlich schon, wie die Spannkraft langsam nachlässt. Ich brauche mehr Pausen und werde auch langsamer. Das meiste kann ich noch mit Routine ganz gut kaschieren. Irgendwie fängt man doch an, die Welt mit etwas anderen Augen anzusehen. Der große Udo Jürgens hat mal gesagt, ab einem gewissen Alter wird der Sand in der Uhr zu Diamantstaub und damit hat er wohl recht. Ich empfinde meine Zeit als wertvoll und ich lerne, mich mit den Dingen zu umgeben, die mir wirklich gefallen. Ich mache weniger Kompromisse und werfe Ballast ab. Wenn ich manche Perspektiven sehe, über die öffentlich geredet wird, stelle ich manchmal mit einem gewissen Erschrecken fest, daß ich da dann wohl nicht mehr dabei bin. Andererseits sage ich mir, daß ich zu der Generation gehöre, die das Glück hatte, in den 60er-Jahren Kind und in den 70er-Jahren Jugendlicher zu sein. Das war eine schöne Zeit. Die Musik begleitet mich bis heute. Arbeiten will ich noch ungefähr 3 Jahre, dann möchte ich gerne aufhören und mich auf die Ostseerunde mit dem Boot aufmachen. Das ist im Augenblick so der Plan. Mal sehen, wie es weitergeht.

      PS: Bei FB hätte ich das hier niemals geschrieben. Dies ist halt doch das Wohnzimmer, nicht wahr?
      :)

      :wave

      EvaW schrieb:

      Das Gedicht hat seit 1932 nichts von seiner Aktualität verloren, Danke für's Einstellen!

      Donna Quichote schrieb:

      Also wirft man sich auch bei 38 Grad im Schatten etwas Kleidsames über die Arme. Was dann dazu führt, dass die Wasserfälle, die einem übers Gesicht laufen, noch ein bisschen mehr anschwellen. Man kann nur verlieren bei diesem Spiel.

      Und ich glaube auch, dass Männer zumindest diesen körperlichen Verfall leichter und länger ignorieren können.
      Donna, können Dir die anderen nicht egal sein? Sie sollen doch was lernen :wacko: :whistling:

      Ich pflege aus dem gleichen Grund eine Vorliebe für 3/4 lange Ärmel. Und bin froh, dass Männerjackets damit einfach blöde aussehen würden. Wir können das tragen :offended

      Supremo schrieb:

      Das ist im Augenblick so der Plan. Mal sehen, wie es weitergeht.

      Der Plan hört sich klasse an!

      PS: Bei FB hätte ich das hier niemals geschrieben. Dies ist halt doch das Wohnzimmer, nicht wahr?
      :)

      :wave

      Yes!
      Vor (30?) Jahren gab es eine Werbung von Dan**e-Joghurt: "Früher oder später kriegen wir sie". Sie hat einen hohen Wahrheitsgehalt. Leider? Gott sei Dank? Ich bin mir noch nicht schlüssig. Einerseits bin ich im knackigen Alter, andererseits: wenn es nicht mehr knackt, bin ich nicht mehr auf dieser Welt (und dann kann mir Alles egal sein). Manchmal habe ich Blödsinn im Kopf und fühle mich wie 18, manchmal erwische ich mich bei der Aussage:"das hätte ich mich früher nicht getraut" und komme mir wie 80 vor...

      kalmus schrieb:

      Ich bin jetzt bald 66 und seit Anfang August Rentnerin. Ich bin froh darüber, weil meine beiden letzten Berufsjahre extrem anstrengend waren, aber auch sehr erfolgreich.
      Ich mußte da aber ab und zu einen Tag Auszeit nehmen, um es insgesamt stemmen zu können.
      Ich genieße es seit Jahren, dass ich mich sehr frei fühle. Mein Minister hat bei meiner Verabschiedung gesagt, ich sei absolut furchtlos gegenüber Augoritäten. Das war in der Tendenz schon immer so angelegt, hat sich aber in den letzten Jahren gefestigt und ich bin froh darüber.
      Zum Glück habe ich mein Selbstbewustsein nie über mein Aussehen definiert.
      Ging auch gar nicht, weil ich mit meiner Größe und Figur noch nie irgendeinem Weiblichkeitsideal entsprochen habe.
      Trotzdem stört es mich, dass sich die Mitte so verbreitert hat. Allerdings bin ich ganz gut im Kaschieren durch geeignete Klamotten.
      Störender sind aber Einschränkungen wie Arthrose in den Knien und schmerzhafte Verformungen von Zehen etc. Also alles, was die Beweglichkeit einschränkt.
      Mehr Bewegung in den letzten Jahren wäre gut gewesen.
      Insgesamt bin ich einfach froh, dass ich noch lebe und einigermaßen gesund bin. Ich habe Lust suf vieles, was ich jetzt befreit vom Job noch alles machen und geniesen will.

      Ein großer Einschnitt war aber diesen Sommer ein lebensbedrohlicher Schlaganfall meines Mannes, mit dessen Folgen wir noch sehr beschäftigt sind. Ich bin sehr dankbar dafür, dass er erstens noch lebt und zweitens nicht schwerbehindert ist. Beides war durchaus denkbar in der Situation. Dann mußte ich sein Herzenskätzchen Schneewittchen einschläfern lassen, bevor er aus der Reha kam. Das war auch für uns Beide ziemlich schlimm. Jetzt geht es aber langsam wieder bergauf. Ich hoffe noch auf viel gemeinsame Zeit - entschleunigt und halbwegs gesund.

      Manchmal fühle ich mich wie eine Dreißigjährige mit achtzigjährigen Knien und manchmal fühle ich mich wie eine müde Fünfundsechzigjährige. Dann lege ich einen Erholungstag ein.
      Insgesamt bin ich mit meinem Alter im Reinen, hoffe aber sehr, dass ich noch lange Haus und Garten und die Ehrenämter stemmen und genießen kann.

      Sauerstoff schrieb:

      Hoy

      Wir sind eigentlich 10-15 Jahre mit diesem Forum älter geworden (die meisten)
      Die Forumskinder sind ohne Gestank größer geworden. Meine Kinder haben jetzt das Alter , fast gleichlang bin ich NMR
      Einige haben gesundheitlich einiges überstanden
      Und ja, wir haben ein knackiges Alter 8o

      ....deswegen ist es wertvoll das geschriebene zu erhalten, weil alte Leute heben alles auf. :znaika

      was wollt ich eigentlich sagen...... :nachdenk

      äh ja, je Älter man wird desto Zahl :)

      So gut halt geht sing ma dieses Lied, ga schalalalal haha lalala

      Aufwiederluage

      Chantal schrieb:

      Wenn ich auf dem Sterbebett liege, werde ich nichts bedauern. Keine schlechte Erfahrung, Dinge die ich nicht erleben durfte.
      Ich werde dankbar sein, für alle wunderbaren Menschen und Tiere die mich begleitet haben....für meine wundervolle Tochter, für alle Erlebnisse positiv wie negativ. Sie haben mich zu dem Menschen gemacht der ich bin und sein werde. Dankbar für Essen und ein Dach über dem Kopf. Ich werde dankbar sein.... Ich denke, das ist ein ganz wichtiger Punkt!

      EvaW schrieb:

      Nimm' die Zukunftsform weg, Chantal, und Du landest bei mir.

      Ich bin dankbar. Ja, Wünsche habe ich auch. Jede Menge. Wie Einige hier es ebenfalls erlebten, gab es in den vergangenen Jahren manchen Schlag zu bewältigen und ich bin froh, dass ich nicht in die Zukunft sehen kann. Vielleicht würde ich mich fürchterlich erschrecken (ich habe schon vor der Achterbahn Angst :angst ).

      Also bleibt es bei meiner Sig, die ich mir immer wieder ins Bewußtsein rufe. Jetzt lebe ich, nicht später! Oder auch, wie der Rheinländer sagt: "et kütt, wie et kütt un et hätt noch immer jood jejange" :rolleyes:

      Chantal schrieb:

      EvaW, da sagst du was! Nicht nur auf dem Sterbebett werde ich dankbar sein, ich bin es auch jetzt. Dankbar für die kleinsten Dinge!
      Ich denke aber, gerade am Ende ist es wichtig nichts zu bereuen, um so leichter fällt das los lassen.
      Ich lebe auch in Hier und Jetzt....überwiegend.
      War es ein Meister oder Buddha der sagte: Willst du traurig sein, schau in die Vergangenheit. Willst du Angst haben, schau in die Zukunft. Willst du glücklich sein, bleibe im Hier und jetzt.