Guten Morgen, liebe Foris.......

      Guten Morgen!

      Ach Engel, es tut mir leid, dass es dir nicht gut geht! Ich frage genau wie soap: was würdest du denn gerne tun wollen, wenn du dich nicht verpflichtet fühlen würdest, dort zu bleiben wo du bist?

      Wenn ich mich so umgucke, bei mir selbst und anderen, ist 2019 irgendwie kein so gutes Jahr scheint mir. Wie gut, dass es bald ein Neues gibt, und das wird besser!
      Wobei ich auch ein bisschen bangen Blickes auf meine Arthrose im Nacken schaue, schwer vorstellbar, dass der Schmerz dauerhaft bleibt und im voranschreitendem Alter schlimmer werden wird.
      Da ich nun aber schon seit Monaten permanent Schmerzen im Nacken habe, ist meine Hoffnung, dass es doch noch einmal weg geht, nicht sehr groß. Das Röntgenbild tut das Seinige dazu.
      Alt werden ist halt wirklich nichts für Feiglinge, und allmählich kommen die Einschläge nicht nur näher, sondern treffen auch mal. :motzi

      Umso wichtiger ist mir, dass wir Dinge, die wir schon immer mal tun wollten, allmählich auch machen (siehe Wanderung mit Rucksack), wer weiß, wie lange das noch geht.

      Und woanders beworben habe ich mich auch, allerdings ohne große Hoffnung auf Erfolg, weil ich ganz schön auf den Putz gehauen habe.
      Aber für klein-klein kann ich auch bleiben wo ich bin, dachte ich mir so.....

      Euch allen einen angenehmen Dienstag, es ist wirklich erst Dienstag....... :whatever
      Liebe Grüße,
      Schelmine

      Eigentlich bin ich sehr hübsch; das sieht man nur nicht so.
      :zopf

      engel1968de schrieb:

      Hätte Lust hier alles aufzugeben und irgendwo neu starten.
      Aber das geht ja leider nicht, da ,meine Eltern hier leben und uns brauchen.


      Schelmine schrieb:

      Ich frage genau wie soap: was würdest du denn gerne tun wollen, wenn du dich nicht verpflichtet fühlen würdest, dort zu bleiben wo du bist?


      Ich hatte da gestern auch schon was zu geschrieben und dann wieder gelöscht, weil ich die Situation ja nicht im Detail kenne. Aber jetzt sage ich doch noch etwas dazu. Meine Eltern leben ja auch fast 600 km entfernt, sind beide über 80 und brauchen natürlich Hilfe. Leider kann ich die nicht leisten und könnte es vermutilch auch nicht wirklich, wenn ich in der Nähe wäre. So schön der Gedanke ist, sich um die Eltern zu kümmern, so sehr muss man auf der anderen Seite eben auch an sich selbst denken und schauen, dass man für sich selber sorgt. Wenn man in eine Depression gerät, weil man dort, wo man ist, nicht weiter kommt, dann nützt das ja den Eltern auch nichts, die sehen ja im Zweifelsfall ihr Kind auch lieber glücklich. Damit will ich nicht sagen, Engel, dass Du alles stehen und liegen lassen sollst, sondern natürlich nur, dass Du alle Optionen prüfen solltest und Dich nicht im Vorfeld schon gedanklich limitierst. Auf der anderen Seite muss man ja auch sagen, dass es in userer Region hier mit der Chance auf eine neue Arbeit ganz gut bestellt ist, vermutlich besser als in vielen anderen Ecken Deutschlands. Aber vielleicht meintest Du damit auch nicht unbedingt die Arbeitssuche, sondern Dein Wunsch auf Veränderung ist anders motiviert?

      Wie dem auch sei. Spinn einfach alle Fäden weiter. Wir sind ja nicht mehr die Jüngsten, aber ich bin schon ziemlich sicher, dass auch uns der Arbeitsmarkt noch ganz gut brauchen kann. Also aufrichten, Brust raus und Krönchen gerade rücken. Das Jammertal ist kein schöner Ort für lange Zeit. Richte den Blick auf die guten Dinge in Deinem Leben :)

      Ganz liebe Grüße von
      Lag
      rauchfrei seit 17.01.2008 / Umwege erhöhen die Ortskenntnis

      Schelmine schrieb:

      Umso wichtiger ist mir, dass wir Dinge, die wir schon immer mal tun wollten, allmählich auch machen (siehe Wanderung mit Rucksack), wer weiß, wie lange das noch geht.


      Das denke ich auch immer!! Ich glaube, manche in unserem Freundeskreis halten mich/uns für becheuert. Mit Mitte 40 zum ersten mal auf ein Musikfestival, mit Ende 40 noch Zelturlaub bei Minusgraden oder eine Nacht unter freiem Himmel im Gebirge verbringen, unbequeme Trekkingtouren, Rucksackwanderungen ... sowas eben, Mikroabenteuer. Es ist alles nicht mehr so leicht wie mit Mitte 20 aber es geht noch. Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeiten habe. Am Ende lohnt es sich immer und man kommt beseelt heim und wenn es nicht mehr geht, dann zehrt man vielleicht später von solchen Erlebnissen. Und das schöne ist, ich glaube, ich genieße alles viel mehr, je älter ich werde. Das heißt: es mag schwerer werden, aber es wird auch schöner.

      Schelmine schrieb:

      Und woanders beworben habe ich mich auch, allerdings ohne große Hoffnung auf Erfolg, weil ich ganz schön auf den Putz gehauen habe.
      Aber für klein-klein kann ich auch bleiben wo ich bin, dachte ich mir so.....


      Man wundert sich ja immer wieder, dass es auch dreist ganz gut klappt :D . Ich drücke die Daumen.

      Schelmine schrieb:

      es ist wirklich erst Dienstag.......


      oh je, stimmt!
      rauchfrei seit 17.01.2008 / Umwege erhöhen die Ortskenntnis
      Morning :)

      Sonne scheint, Minusgrade - für Dezember passendes Wetter heute. Wenn nur nicht dieser Ostwind wäre, der hier durch die Fugen bläst. 2, 3 mal im Jahr haben wir das und dann muss man sich eine Wolldecke über die Beine legen, weil es unterm Schreibtisch zieht.
      Konsequenz: Heute wird es ein kurzer Arbeitstag :hat3



      Schelmine schrieb:

      Wobei ich auch ein bisschen bangen Blickes auf meine Arthrose im Nacken schaue, schwer vorstellbar, dass der Schmerz dauerhaft bleibt und im voranschreitendem Alter schlimmer werden wird.


      Das kann ich so was von gut nachvollziehen. Meine Knie haben das ja und das stelle ich mir weniger schlimm vor als im Nacken. Welche Therapien machst du denn? Nimmst Du Medis?
      Ich nehme seit Jahren ein Antiarthrotikum und auch wenn die Meinungen da auseinandergehen, was die Wirksamkeit angeht, merke ich nach 1 bis 2 Wochen immer, dass ich vergessen habe, es zu nehmen. Passiert oft im Urlaub und dann tun plötzlich die Knie mehr weh und mir fällt ein, dass ich die Einnahme verbummelt habe. Bis vor ein paar Jahren habe ich mir auch 3 mal im Jahr Hyaluronsäure spritzen lassen,a ber das hatte nur die ersten paar Male Wirkung und nach einer Entzündung durch die Spritze habe ich es dann gelassen.
      Ein voll gepackter Rucksack ist dann sicher nicht sehr zuträglich, oder?


      Schelmine schrieb:

      Aber für klein-klein kann ich auch bleiben wo ich bin, dachte ich mir so.....


      ha! Wenn ich daran denke, wie du geklungen hast als du noch in den Salat gegangen bist. Ganz schöne Wegstrecke, meine Liebe. :respekt

      Schelmine schrieb:

      Umso wichtiger ist mir, dass wir Dinge, die wir schon immer mal tun wollten, allmählich auch machen (siehe Wanderung mit Rucksack), wer weiß, wie lange das noch geht.


      lagarto schrieb:

      Mit Mitte 40 zum ersten mal auf ein Musikfestival, mit Ende 40 noch Zelturlaub bei Minusgraden oder eine Nacht unter freiem Himmel im Gebirge verbringen, unbequeme Trekkingtouren, Rucksackwanderungen ... sowas eben, Mikroabenteuer.


      Genau!
      Wenn nicht jetzt, wann dann?

      Wenn im Radio der neue Max Giesinger Song läuft, drehen wir immer auf. Das wird unsere Roadtrip-Hymne.
      Blöd nur, dass man in so einem Ami-Wohnmobil keine Musik hören kann, weil die Dinger so laut sein sollen 8|

      Ich geh jetzt mal die Decke lüften und mach mir eine frische Kanne Tee.
      Noch jemand?
      grüessli
      soap



      it's a good day to have a good day :)

      soap schrieb:

      Ein voll gepackter Rucksack ist dann sicher nicht sehr zuträglich, oder?


      Ich habe jetzt keine Arthrose im Nacken, aber auch ne ganze Latte Nackenprobleme, mit denen sich mein Osteopath schon eine Weile beschäftigt. Und die Knie sind auch im Eimer, jedenfalles eines. Interessanterweise stelle ich immer fest, dass es beim Wandern, wenn der Körper so richtig auf Touren kommt, oft ein bisschen besser geht als gedacht. Man muss halt nur aufpassen, dass man mit dem noch nicht aufgewärmten Körper (morgens oder nach einer Pause) sehr behutsam umgeht, besonders mit dem Gewicht auf dem Rücken. Kleine Schritte sind z.B. sehr wichtig. Und natürlich Wanderstöcke, gerne auch bergauf.
      rauchfrei seit 17.01.2008 / Umwege erhöhen die Ortskenntnis

      soap schrieb:

      ha! Wenn ich daran denke, wie du geklungen hast als du noch in den Salat gegangen bist. Ganz schöne Wegstrecke, meine Liebe.


      Das stimmt. Ich hätte letztes Jahr sogar die Leitung eines Teams übernehmen können, aber das wollte ich nicht. Coaching und Qualitätsmanagement macht mir halt sehr viel Spaß, und da sich in der Firma viele Mitarbeiter von uns beworben haben und ich weiß, wie die telefonieren, dachte ich so bei mir: "Die brauchen einen Coach!" :rofl

      soap schrieb:

      Welche Therapien machst du denn? Nimmst Du Medis?


      Bis jetzt noch nicht so viel. Die Diagnose ist ja noch ganz frisch (nicht mal 2 Wochen) und nach einigen Tränen und Bestürzung berappel ich mich gerade wieder. Ich habe ein Tens-Gerät bekommen für die Stromtherapie, anonsten wurde mir eine gute Haltung bestätigt und dass ich mit meinen sportlichen Aktivitäten so weiter machen soll wie bisher (aktuell 1x wöchentlich Reha-Sport, 1x wöchentlich Yogaletics und 1x wöchentlich versuchen wir etwas "ausdauerndes", was dann aus Wandern, Nordic Walking oder Joggen besteht. Außerdem hat die Ärztin ein paar Blockaden gelöst; ich werde auch noch zum Osteopathen gehen und mal schauen, ob der da auch noch tätig werden kann.
      Wenn es dann "richtig schlimm" wird ( :shock ) reden wir über andere Dinge wie Spritzen, Massagen und keine Ahnung was. Mir reicht dauerhafter Schmerz als schlimm erstmal aus, aber ich weiß wohl, dass mich da noch mehr erwartet.
      Das versuche ich aber, so weit wie möglich nach hinten zu schieben, in jeder Hinsicht. Daher:


      soap schrieb:

      Ein voll gepackter Rucksack ist dann sicher nicht sehr zuträglich, oder?


      ....halte ich es hier wie Lagarto: es tut mir aber gut, das zu machen. Vor allem auch die Vorfreude darauf.
      Denn eins ist bei Arthrose im HWS bestimmt nicht förderlich: den Kopf einzuziehen ;)
      Liebe Grüße,
      Schelmine

      Eigentlich bin ich sehr hübsch; das sieht man nur nicht so.
      :zopf

      Schelmine schrieb:

      ....halte ich es hier wie Lagarto: es tut mir aber gut, das zu machen. Vor allem auch die Vorfreude darauf.
      Denn eins ist bei Arthrose im HWS bestimmt nicht förderlich: den Kopf einzuziehen



      Oh, ich wollte damit nicht sagen, dass du es lassen sollst. Um Himmels Willen, nein!
      Ich meinte eher, dass ein 50 l Rucksack dazu verleiten könnte, den pumpenvoll zu packen und der dann viel zu schwer wird (auch ohne Athrose ;) )
      Wenn Du keinen Caddy dabei hast dann solltest du wirklich jedes einzelne Gepäckstück gut überlegen.
      joinmytrip.de/reisemagazin/out…-darf-mein-rucksack-sein/
      Bei mir ist bei 15, max 20 Kilo Schluss. Mehr geht nicht und das bedeutet, man muss sich sehr einschränken beim Auswählen der Dinge die man unbedingt braucht.

      Aber du machst das schon, bist ja erfahren genug :]
      grüessli
      soap



      it's a good day to have a good day :)
      Ich möchte maximal 10-15 Kilo tragen.
      Wir werden einen großen Rucksack und einen mittleren mitnehmen und entsprechend verteilen. Der große Rucksack bekommt dann eher die voluminösen Sachen, der kleinere die schwereren.
      Wir packen demnächst mal alles in die Rucksäcke, was mit soll, werden dann einmal herzhaft lachen und dann geht es ans reduzieren und neu anschaffen.
      Mehr würde ich ebenfalls auch ohne wehen Nacken nicht tragen wollen, zumal wir uns ja auch noch ab und zu bücken müssen :D
      Liebe Grüße,
      Schelmine

      Eigentlich bin ich sehr hübsch; das sieht man nur nicht so.
      :zopf

      Neu

      Schelmine schrieb:

      Ich möchte maximal 10-15 Kilo tragen.


      Glaub einem alten Hasen: das ist zu viel. Bitte orientiere Dich an ca. 8 Kilo, wegen mir zuzüglich 1 kg für Wasser. Wir haben 12 bis je nach Saison maximal 15 Kilo (ohne Wasser) auf dem Rücken mit dem großen Trekkingrucksack (65 Liter), wenn wir Zelt, Isomatte, dicker Schlafsack und Essen für mehrere Tage dabei haben. Bei Hüttentouren immer (deutlich) unter 10 Kilo, aber jedenfalls sind 10 Kilo die absolute Obeergrenze. Außer den Wanderschuhen keine Schuhe mehr mitnehmen (außer ein paar leichte Badelatschen für die Hütte).
      rauchfrei seit 17.01.2008 / Umwege erhöhen die Ortskenntnis

      Neu

      Für guten Morgen ist es zwar zu spät, aber ich grüß trotzdem mal in die Runde :wave

      Stephie schrieb:

      Das tut mir sehr leid Engel!
      Ich wünsche Dir sehr, dass bald wieder alles in gute Richtungen geht und Du dann ein wenig Ruhe einkehren lassen kannst!
      Es ist wirklich immer wieder erschreckend, wie sehr man sich beruflich ins Zeug legt und dann einfach aufs Abstellgleis geschoben wird, nur weil man mal eine schlechte Phase hat.


      Danke Stephie, ich versuche mich auf die Adventszeit zu konzentrieren.

      Bäumchen schrieb:

      Mensch Engel, da bist du aber wirklich hart gebeutelt. Dennoch - irgendwann geht die Sonne wieder auf und alles wird wieder gut. Ich drück dich mal ganz fest


      Danke Bäumchen, da drück ich mal ganz fest zurück :knuddel1
      Und ich halt die Augen offen, wegen der Sonne

      soap schrieb:

      Danke für den Cappucho Engel.

      Das hört sich nicht sehr schön an. Vor allem, dass der Fuß noch schmerzt. Hoffentlich wird das in absehbarer Zeit besser, denn das ist ja die Grundvoraussetzung, dass es allgemein aufwärts geht.
      Wenn du jetzt arbeitssuchend bist, heißt das, Du bist zu 100% arbeitsfähig? Dann ist es vielleicht gar nicht so schlecht, dass der Fuß noch ein bisschen mehr Zeit hat, zu heilen.

      Wie würde das denn aussehen, wenn du alles aufgibst und irgendwo neu anfängst? Auch wieder in deinem Beruf oder was ganz anderes?
      Manchmal ist es gut, solche Gedanken so weit zu spinnen, wie es geht. Da bekommt man ein wenig mehr Klarheit, was Träume und Wünsche betrifft und wer weiß, vielleicht kommt da was ans Tageslicht, dass auch ohne die radikale Veränderung umzusetzen ist?

      Ich drück Dir die Daumen, dass es bald wieder besser wird für Dich.


      Danke Soap,
      ja ich bin theoretisch zu 100% arbeitsfähig, aber der Fuss muckert noch ganz schön.
      Da brauch ich wohl noch Geduld :finger

      Tcha wie mein Ausbruch aussehen sollte weiß ich auch nicht. Aber da eine Stütze meines Lebens grad weggebrochen ist, fehlen mir die anderen so sehr.
      D.h. Freunde und der Rest der Familie. Doch die wohnen alle im nördlichen Teil Deutschlands bzw. im Östlichen. Deshalb zog es mich hier weg.
      Aber das bringt ja nix, ich kann nicht einfach alles hier aufgeben.
      Dennis hat hier einen sicheren und auch gut bezahlten Job, meine Eltern leben hier und würden auch nicht mehr umziehen.
      Eine Tochter ist ja auch im Münchner Raum.

      Ich würde gern beruflich was anderes machen, nein stimmt nicht, eigentlich liebe ich meinen Beruf und würde ihn gern weiter ausüben.
      Aber mein Alter lässt das langsam nicht mehr zu.
      Und in Teilzeit als Maler zu arbeiten wäre das Ideale, aber da stehen die Chancen sehr schlecht, eine dementsprechende Anstellung zu finden.
      Deshalb suche ich nach neuen Tätigkeitsfeldern, wiedereinmal :schiel :S :wacko:
      Wie genau die aussehen, weiß ich noch nicht. :nixweiss

      lagarto schrieb:

      Hallo Engel,

      es tut mir leid, dass es Dir nicht so gut geht. Aber ich bin auch ganz guter Dinge, dass es wieder aufwärts geht. Es ist wirklich schlimm, dass man mit einer doppelten Pechphase die Arbeit verliert und so dann bei all den gesundheitlichen Problemen nochmal extra betraft wird. Aber versuche, es Dir nicht auf die Psyche schlagen zu lassen, man kommt da leicht in so eine negative Denkspirale, die einen nur weiter lähmt. Bitte, lass den Kopf nicht hängen!


      Danke Lag, ja Du hast Recht, das weiß ich ja auch alles. Aber doch zieht es mich so runter, ich geb ja auch nicht auf, aber eine Hochphase hab ich leider grad nicht ;(

      FellowEarthling schrieb:

      Ach Mensch, Engel, was für ein Driss, wie man hier sagt. Es tut mir sehr leid, dass sich zu den langwierigen gesundheitlichen Problemen nun auch noch Existenzsorgen gesellen.

      Ich drücke die Daumen, dass du schnell für dich / euch einen guten Weg findest und aus der dunklen Phase wieder rausfindest!


      Danke Fellow,Du bist für mich immer so ein Vorbild-
      ob beruflich oder gesundheitlich, du boxt dich immer überall so durch mit einer Stärke, die ich sehr bewundere! die sind für Dich!

      Schelmine schrieb:

      Guten Morgen!

      Ach Engel, es tut mir leid, dass es dir nicht gut geht! Ich frage genau wie soap: was würdest du denn gerne tun wollen, wenn du dich nicht verpflichtet fühlen würdest, dort zu bleiben wo du bist?


      Danke Schelmine, wie Du oben schon gesehen hast, ich weiß es nicht :nixweiss
      Aber auch mir wird noch ein Geistesblitz kommen und mich in die richtige Richtung schubsen.

      lagarto schrieb:

      Ich hatte da gestern auch schon was zu geschrieben und dann wieder gelöscht, weil ich die Situation ja nicht im Detail kenne. Aber jetzt sage ich doch noch etwas dazu. Meine Eltern leben ja auch fast 600 km entfernt, sind beide über 80 und brauchen natürlich Hilfe. Leider kann ich die nicht leisten und könnte es vermutilch auch nicht wirklich, wenn ich in der Nähe wäre. So schön der Gedanke ist, sich um die Eltern zu kümmern, so sehr muss man auf der anderen Seite eben auch an sich selbst denken und schauen, dass man für sich selber sorgt. Wenn man in eine Depression gerät, weil man dort, wo man ist, nicht weiter kommt, dann nützt das ja den Eltern auch nichts, die sehen ja im Zweifelsfall ihr Kind auch lieber glücklich. Damit will ich nicht sagen, Engel, dass Du alles stehen und liegen lassen sollst, sondern natürlich nur, dass Du alle Optionen prüfen solltest und Dich nicht im Vorfeld schon gedanklich limitierst. Auf der anderen Seite muss man ja auch sagen, dass es in userer Region hier mit der Chance auf eine neue Arbeit ganz gut bestellt ist, vermutlich besser als in vielen anderen Ecken Deutschlands. Aber vielleicht meintest Du damit auch nicht unbedingt die Arbeitssuche, sondern Dein Wunsch auf Veränderung ist anders motiviert?


      Hallo Lag, mal zu meiner Situation.
      Wir sind ja 2002 von Ost nach West bzw. Süd :D Und 2006 haben wir meine Eltern zu uns nach Bayern geholt(die haben damals in NRW gelebt, also auch schon ihre ursprüngliche Heimat verlassen), damit wir beieinander sind. Ich kann jetzt nicht einfach sagen, ich verzieh mich von hier.
      Und wie du ja auch sagst, hier ist die Arbeit und ich werde sicher auch was finden. Aber die Zeit bis dahin ist eben so unsicher.
      Geduld ist jetzt auch nicht so meine Stärke

      lagarto schrieb:

      Wie dem auch sei. Spinn einfach alle Fäden weiter. Wir sind ja nicht mehr die Jüngsten, aber ich bin schon ziemlich sicher, dass auch uns der Arbeitsmarkt noch ganz gut brauchen kann. Also aufrichten, Brust raus und Krönchen gerade rücken. Das Jammertal ist kein schöner Ort für lange Zeit. Richte den Blick auf die guten Dinge in Deinem Leben


      Danke Lag, ja ich versuche mein Krönchen zu richten. Zumindest nehme ich mir vor, die Zeit bis Weihnachten zu geniessen. :thumbup:


      Wie ihr seht, ich bin wie ein Fähnchen im Wind . Ich kann nicht mal meine Wünsche genau definieren.
      Aber ich weiß, was mir fehlt: Bestätigung, das Gefühl gebraucht zu werden, für jemanden wichtig zu sein.

      Das ich nach mehr als 17 Jahren einfach so ersetzbar bin, hat mich schon hart getroffen ;(

      Aber irgendjemand wird sich bald freuen, mich gefunden zu haben. :D

      LG vom Engel :wave
      LG vom Engel

      Alle Tage sind gleich lang nur unterschiedlich breit.

      Neu

      lagarto schrieb:

      Glaub einem alten Hasen: das ist zu viel. Bitte orientiere Dich an ca. 8 Kilo, wegen mir zuzüglich 1 kg für Wasser. Wir haben 12 bis je nach Saison maximal 15 Kilo (ohne Wasser) auf dem Rücken mit dem großen Trekkingrucksack (65 Liter), wenn wir Zelt, Isomatte, dicker Schlafsack und Essen für mehrere Tage dabei haben. Bei Hüttentouren immer (deutlich) unter 10 Kilo, aber jedenfalls sind 10 Kilo die absolute Obeergrenze. Außer den Wanderschuhen keine Schuhe mehr mitnehmen (außer ein paar leichte Badelatschen für die Hütte).


      Werde ich/wir berücksichtigen. Alles! Vielen Dank.

      engel1968de schrieb:

      Ich würde gern beruflich was anderes machen, nein stimmt nicht, eigentlich liebe ich meinen Beruf und würde ihn gern weiter ausüben.
      Aber mein Alter lässt das langsam nicht mehr zu.
      Und in Teilzeit als Maler zu arbeiten wäre das Ideale, aber da stehen die Chancen sehr schlecht, eine dementsprechende Anstellung zu finden.
      Deshalb suche ich nach neuen Tätigkeitsfeldern, wiedereinmal
      Wie genau die aussehen, weiß ich noch nicht.


      Wie wäre es, wenn du freiberuflich bzw. auf selbständiger Basis deine Dienste anbietest? Dann kannst du dir deine Zeit selbst einteilen. Handwerker werden doch überall händeringend gesucht.

      engel1968de schrieb:

      Aber irgendjemand wird sich bald freuen, mich gefunden zu haben.


      Und womit? Mit Recht!
      Liebe Grüße,
      Schelmine

      Eigentlich bin ich sehr hübsch; das sieht man nur nicht so.
      :zopf

      Neu

      Engel, mir kam so als Idee, ob nicht vielleicht Verkauf in einem Farben-Fachhandel etwas für dich wäre? Da sind bei uns in den beiden in meiner Nähe, die ich beide schon genutzt habe, Menschen mit Fachkenntnissen beschäftigt, so dass ich fast denke, dass es mindestens Malergesellen sind, die richtig beraten können. Da hättest du nicht mehr die körperlich belastenden Tätigkeiten?

      Oder vielleicht in die Ausbildung von Jugendlichen gehen, z.B. in der überbetrieblichen Ausbildung? Oder in solchen Projekten für Flüchtlinge oder Langzeitarbeitslose, wie es einige caritative EInrichtungen an anbieten? Die werden hier in unserer Region zumindest gerne für Helferarbeiten in Handwerksberufen ausgebildet.

      Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass du grundsätzlich in deiner erlernten Branche bleiben möchtest. Ich denke, dass es ein paar Möglichkeiten gibt - vielleicht lässt du dich mal beim Arbeitsamt beraten?

      Jetzt erst mal die Adventszeit zu genießen und dann im neuen Jahr mit frischem Elan (und weiter genesenem Fuß in die Arbeitssuche zu starten, ist sicher eine gute Idee. Und vielleicht dennoch die freie Zeit nutzen, mal mögliche berufliche Alternativen zu überlegen?

      Meine Daumen sind gedrückt!

      LG Fellow
      Aus einem BALD sollte man viel häufiger ein JETZT machen, bevor daraus ein NIE wird...

      Neu

      Guten Morgen in die Runde.

      Ich Heldin habe gestern endlich unsere Steuerunterlagen vorbereitet (das ist immer ein ganz ganz schlimmer Tag...) und zum Steuerberater geschickt. Da dies quasi auch immer die Ablage aller Papiere des letzten Jahres bedeutet, war ich schon gut beschäftigt... Aber hinterher fühlt man sich natürlich gut, wenn es vom Tisch ist.
      LG Fellow
      Aus einem BALD sollte man viel häufiger ein JETZT machen, bevor daraus ein NIE wird...

      Neu

      soap schrieb:

      öhem. Räusper ....
      mein Rucksack hat 20 Liter


      Putzig :D . Aber wenn Du den mit 20 Liter Wasser füllst, wiegt der auch ordentlich ^^
      Schelmine, was ich in Sachen Rucksack noch sagen wollte, aber vermutlich weißt Du das: der muss auf der Hüfte sitzen und nicht auf der Schulter liegen. Ist sicher wegen Deinem Nacken besonders wichtig. Bei meinem kann ich im Idealfall meine flache Hand zwischen Schulter und Gurt schieben, ganz locker, ohne die Hand da reinquetschen zu müssen. Den Hüftgurt muss ich allerdings immer wieder man nachziehen, damit der Rucksack gut auf der Hüfte sitzt.

      Steuern sind furchtbar, Fellow. Bist Du jetzt eigentlich sehr früh dran (19) oder sehr spät (18) :D . Mir graut schon vor der Steuer nächstes Jahr, wegen unserer kleinen Wohnung in Spanien. Die Einnahmen müssen wir in Spanien und Deutschland versteuern ... und wir wollen mal versuchen, alles selbst zu machen. Aber gut, das ist ein Luxusproblem, wenn man ehrlich ist.
      rauchfrei seit 17.01.2008 / Umwege erhöhen die Ortskenntnis

      Neu

      Guten Morgen zusammen aus dem dicken Nebel. 13. Stockwerk und ich fühl mich wie im Flugzeug mitten in den Wolken 8|


      lagarto schrieb:

      Die Einnahmen müssen wir in Spanien und Deutschland versteuern


      Ist es nicht so, dass ihr die Einnahmen nur in Spanien versteuert und das zusätzliche Einkommen "nur" den Steuersatz (Progression) in Deutschland beeinflusst?
      Ich versteuere in nur Deutschland die Mieteinnahmen die ich dort habe und in der Schweiz erhöht das DE-Einkommen lediglich den Steuersatz für alle in der Schweiz erzielten Einkommen.
      Es müsste doch auch ein Doppelbesteuerungsabkommen DE-ES geben, oder nicht?

      Fellow: Das ist ja vorbildlich :thumbsup:
      grüessli
      soap



      it's a good day to have a good day :)

      Neu

      Ne, nix vorbildlich. Es handelt sich in der Tat um 2018 :rotwerd .

      Wie jedes Jahr habe ich jetzt automatisch eigentlich aber auch alles für die 2019er soweit schon zusammen, dass es eigentlich ein Klacks wäre, diese dann im Januar / Februar, wenn die notwendigen Bescheinigungen eingegangen sind, auch gleich zu erledigen. Zumal wir meist erklecklich viel wiederbekommen. Jetzt, wo ich weniger verdiene, vermutlich sogar einiges mehr, da wir nach wie vor beide Klasse IV ohne Faktor sind.

      Aber irgendwie habe ich da eine ganz ungesunde Sperre...

      Doppelbesteuerungsabkommen kam mir auch sofort in den Sinn. Vielleicht ist Steuerberater doch kein schlechter Weg in dem Fall. Für‘s nächste Jahr wisst ihr dann Bescheid, Lagarto.

      LG Fellow
      Aus einem BALD sollte man viel häufiger ein JETZT machen, bevor daraus ein NIE wird...

      Neu

      soap schrieb:

      Es müsste doch auch ein Doppelbesteuerungsabkommen DE-ES geben, oder nicht?


      Ja, soap und fellow, das ist richtig, es gibt ein Doppelbesteuerungsabkommen. Funktioniert folgendermaßen, ich habe mich ja schon informiert: Wir machen eine Steuererklärung in Spanien für die Wohnung und führen x € Steuern ab. Dann machen wir die Steuererklärung in Deutschland in der gleichen Systematik, wie eine vermietete Wohnung in Deutschland zu deklarieren wäre. Und dann muss man eine weitere Anlage zur Steuererklärung ausfüllen, in der man angibt, dass man X € Steuern schon in Spanien abgeführt hat. Man muss dann in Deutschland nur noch die Differenz zur deutschen Steuerlast zahlen. Also, wir müssen zwar nicht doppelt versteuern, da hatte ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt, aber wir müssen es aufwendig in beiden Ländern deklarieren. Und in Deutschland müssen wir dem Finanzamt irgendwie klar machen, dass es sich nicht um eine Ferienwohnung handelt, sondern um eine Mietwohnung. Selbst nutzen wollen wir die ja erst irgendwann in der Zukunft. Diese Systematik gibt es wohl nur zwischen Deutschland und Spanien und Deutschland und Finnland. Bei allen anderen europäischen Ländern sind die Mieteinnahmen wirksam in Bezug auf den Steuersatz, müssen aber nicht zusätzlich in Deutschland versteuert werden.

      So, ich hoffe, ihr seid jetzt nicht zu gelangweilt :D

      Ich war gestern mit einer sehr lustigen Freundin auf dem Weihnachtsmarkt und habe heute einen Schädel :whatever .
      rauchfrei seit 17.01.2008 / Umwege erhöhen die Ortskenntnis

      Neu

      Ahso, klingt kompliziert, isses aber auch :happy1

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      1. Ich war gestern mit einer sehr lustigen Freundin auf dem Weihnachtsmarkt und habe heute einen Schädel .


      Dann schon Dich heute, nicht, dass Du am Wochenende schwächelst :hat3

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      1. Ne, nix vorbildlich. Es handelt sich in der Tat um 2018 .

      Ups, na, dann zieh ich den :thumbsup: zurück.

      Quellcode

      1. Aber irgendwie habe ich da eine ganz ungesunde Sperre...


      da bist du nicht allein 8)



      _______________________________________________

      Edit: nette Art, zu zitieren , kenn ich so auch noch nicht ...........
      grüessli
      soap



      it's a good day to have a good day :)

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      So, und jetzt habe ich auch noch eine unangenehme, weil aufwändige und komplizierte Aufgabe im Büro hinter mich gebracht und mich in der Mittagspause endlich zum Reha-Sport angemeldet. Letzteres war gar nicht so einfach: perfekt wäre in den Randzeiten zu meinen Arbeitszeiten gewesen, da das Studio direkt um die Ecke von meinem Büro lieht. Aber: an Randzeiten gibt es nur wenig am frühen Abend und sonst Nachmittagstermine und die sind alle voll, so dass höchstens Warteliste geht. Und an meinen freien Tagen gibt es bis auf eine Ausnahme auch nur Nachmittagstermine. Also hab ich jetzt erstmal montags um 9:15h genommen und hänge die Fehlstunden wahrscheinlich dienstags dran und freitags um 10:30h. Liegt ein bisschen ungünstig, so mitten am Vormittag. Aber dann werde ich mich hoffentlich selbst motivieren, jeweils davor laufen zu gehen und evtl. sogar dorthin. Außerdem will ich da sowieso auch ins Fitnessstudio, so dass ich davor trainieren kann, wenn das empfehlenswert ist (?)

      Aber immerhin habe ich ein paar lang liegende Baustellen weniger und nur noch drei aufwändigere Vorgänge auf meinem Schreibtisch, die vor Weihnachten weg müssen. Das krieg ich wohl hin.
      Langsam bin ich in Weihnachtsstimmung .
      Aus einem BALD sollte man viel häufiger ein JETZT machen, bevor daraus ein NIE wird...