Margeriten: Verblühte Blüten abschneiden?

      Margeriten: Verblühte Blüten abschneiden?

      Wir haben in unserem Garten von der Vorbesitzerin sehr schöne, inzwischen aber auch sehr abgeblühte hohe Margeriten (über 1m! hoch). Schneidet man da die Blüten nach der Blüte ab - oder kommt das einem Mord gleich? Schön ist nämlich anders, als wie die im Moment aussehen . Und da sie genau gegenüber der Haustür angesiedelt sind (auf einer ca. 1 m² großes Fläche), sieht das eben nicht so wirklich hübsch aus momentan... Ich tendiere stark zu abschneiden - falls nix dagegen spricht. Und falls Abschneiden OK ist: komplett bis unten oder lässt man das Grün zum Zurückziehen der Nährstoffe in die unterirdische Pflanzenteile wie bei Zwiebelpflanzen erst noch stehen?

      Danke + LG
      Fellow
      Aus einem BALD sollte man viel häufiger ein JETZT machen, bevor daraus ein NIE wird...
      wenn man sie abschneidet, bilden sich oft auch neue Blüten !

      hmm -. guck mal z.B. hier - da sagen einige blos die Köpfe abgerupft / andere sagen bis zum nächsten Abzweig .... geht wohl beides !


      Da ich meist keine Schere zur Hand hatte, hab ich die immer abgerupft - und wenn dann die Rest-Stengel braun und häßlich wurden, hab ich dann mit der Schere mal nachgeschnitten :-))
      Gruß Anja
      seit dem 23.05.2004 NMR ! :]

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „anja-alice“ ()

      Also es geht nicht um eine Topf-Strauchmargerite (die hab ich auch regelmäßig und rupf auch immer die abgeblühten Blüten ab, damit sie ordentlich weiter blüht) sondern um Staudenpflanzen, die einzeln und über einen Meter hoch (jeder einzelne Stegel) aus der Erde wachsen. Und bei denen bin ich mir halt nicht so sicher, ob die wie die Strauchmargeriten abgeschnitten gehören oder nicht.

      LG Fellow
      Aus einem BALD sollte man viel häufiger ein JETZT machen, bevor daraus ein NIE wird...
      Pflege im Sommer :

      An heißen Tagen im Sommer sollte man nur in den Abendstunden wässern.

      Halbhohen und hohen Stauden mit schweren Blütenständen, z.B.
      Rittersporn, Astern, Lupinen, sollte man mit im Handel erhältlichen
      Stützen Halt geben.

      Verblühte Blütenstände sollten immer herausgeschnitten werden, dies
      fördert bei einigen Stauden einen zweiten Blütenflor (z.B. Salbei,
      Rittersporn, Feinstrahlastern, Margeriten).

      Bodendecker, wie z.B. Blaukissen sollte man nach der Blüte ebenfalls zurückschneiden, damit diese neu durchtreiben.

      Im Frühsommer kann eine erneute leichte Nachdüngung erfolgen.

      Um aufkommendes Unkraut zu bekämpfen ist das Auflockern der obersten Bodenschicht immer wieder mal nötig.














      Pflege im Herbst :

      Samen- und Fruchtstände sowie bizarr wachsende Stauden und Gräser
      sollten erst im Frühjahr zurückgeschnitten werden. Sie verschönern den
      Garten durch Rauhreif- und Schnee-Effekte und bieten Vögeln und
      Insekten Nahrung und Unterschlupf. Andere trockene Blatt- und
      Blütenstiele werden kurz über dem Boden abgeschnitten.

      Heruntergefallenes Laub darf liegen bleiben, sofern die Pflanzen nur leicht bedeckt sind.

      Allgemein sind Stauden völlig winterhart und benötigen keinen
      besonderen Schutz in der kalten Jahreszeit. Doch frostempfindliche
      Pflanzen wie Palmlilie, Fackellilie, Pampasgras benötigen einen
      Winterschutz. Dieser kann durch das Abdecken mit Tannenzweigen, Laub,
      Reisig, oder speziellem Abdeckflies erzielt werden oder durch das
      Hochbinden des alten Laubes. Bei Stauden die im Winter grün bleiben
      sollte man darauf achten, das diese nicht vertrocknen. Entweder müssen
      diese Pflanzen schattiert oder gewässert werden.













      Pflege allgemein :

      Für evtl. Umpflanzungen ist das Frühjahr oder der Herbst der richtige Zeitpunkt.

      Stark wachsende Pflanzen, wie Phlox, Margerite usw. sollten alle 3-5
      Jahre geteilt und umgepflanzt werden, damit man sich möglichst lange an
      ihren Blütenfloren erfreuen kann.

      Andere Stauden wiederum, wie Fackellilie, Steppenkerze oder Pfingstrose
      sollten möglichst lange am gleichen Platz verweilen um sich in voller
      Schönheit zeigen zu können.

      Ein gutes Mittel gegen Unkraut und für die Humusversorgung des Bodens ist das Mulchen mit Rindenkompost (3 cm).
      Gruß Anja
      seit dem 23.05.2004 NMR ! :]
      Rat vom Gärtner gewünscht?

      Margariten macht es nichts aus, wenn man die verblühten Blütenstände abschneidet. Sieht auch etwas besser aus. Ist nur halt ungewöhnlich und macht viel Arbeit.
      Beio Rosen schneidet man die verblüte Rose ab, damit die Pflanze nicht weitere Energie ind die Fruchtbildung steckt, was der weiteren Blütenbildung natürlich zum Nachteil ist. Eine Hagebutte zu bilden ist aber auch mehr Energieaufwand, als ein paar Margeritensamen. Darin besteht der Unterschied, weshalb man bei einigen Blütenpflanzen (darunter auch Azaleen und Rhododendren und Flieder) die Fruchtbildung verhindert.

      Burki schrieb:

      Rat vom Gärtner gewünscht?


      Ist der Himmel blau? Ja klar, Burki - und vielen Dank für deine Hinweise. Ich tu mich mit allem immer wesentlich leichter, wenn ich weiß, wieso weshalb warum (Maus-geschädigt, wahrscheinlich ;) ).

      Gestern bin ich nicht mehr dazu gekommen, aber am Wochenende werde ich mich dem "Feld" dann mal beherzt und unbesorgt widmen.

      Danke!
      Fellow
      Aus einem BALD sollte man viel häufiger ein JETZT machen, bevor daraus ein NIE wird...