Zündende Idee gesucht! Klamottenchaos im Schlafzimmer

      Ich bin mal so und mal so...

      Ich habe immer eine halbe Unordnung um mich rum, aber eben nicht so richtig. Und so ist es auch im Schlafzimmer. Da liegt dann schon mal ein Wäscheberg, aber am nächsten Tag ist es wieder total in Ordnung...

      Ich nutze auch gerne zwei im Schlafzimmer vorhandene Stühle als Ablagefläche, mindestens zweimal pro Woche kann man sich aber draufsetzen.
      Liebe Grüße,

      Inalissy

      (hat die letzte Zigarette am 19.12.2005 geraucht)
      Was mir bisher nie in den Sinn gekommen wäre, ist, das Schlafzimmer - MEIN Schlafzimmer - als Wäsche-, Bügelbrett-, sonstwas-Aufbewahrungsort zu sehen.
      Da könnte ich nicht schlafen.
      Ich muss mich da wohlfühlen (was sicher auch damit zu tun hat, dass ich mal diese extremen Schlafprobleme hatte).


      Unsere Schlafzimmertür steht immer offen und da kann man immer reingucken. Hübsches Bücherregal, nette Ablage, bisschen Deko - ja, so mag ich das. :] :zopf
      soap... und wo bringst du das dann unter? also das bügelbrett etc? bist du einer der glücklichen menschen mit ner kammer? ;)

      ich hab IMMER ne müllecke im schlafzimmer, egal wie gut ich aufräume... das ist ein blauer(!) wäschekorb. darin liegen sachen, die ich nähen muss, die evt. zum altkleidersack sollten, ich mir aber nicht sicher bin, klamotten, die ich eigentlich bügeln wollte, aber dann keine lust mehr hatte, ne jeans, die mir zu eng ist, und von der ich hoffe, dass sie irgendwann wieder passt, ne andre jeans mit nem loch, die ich eigentlich schon lange entsorgen wollte... ich hör dann mal auf ;)
      Böse, böse Hydranten!
      soap, so ist es bei mir auch, die Tür ist auf , schon wegen meiner Katzen, außerdem ist das meine kleine Wohlfühloase.

      Das hindert mich nicht daran, ganz dezent in einer Ecke, die nicht einsehbar ist, mein Bügelbrett und meinen Wäscheständer zu verstauen. Und wie gesagt, ich bin froh, das Problem mit der Bügelwäsche mit "Schranktür auf, Bügelwäsche rein" gelöst zu haben :rolleyes:
      Wer schöne, selbstgestrickte Socken möchte, kann sich gerne an mich wenden
      Gut, wir haben ziemlich viel Platz, aber das wir auch nicht immer so und selbst in der 3-Zimmerwohnung früher war das Bügelbrett auf dem Speicher deponiert und wurde nur zum bügeln (1-mal die Woche) aufgebaut.
      Jetzt habe ich mein "Naherholungsgebiet" im Keller: Waschmaschine, Trocker, Wäscheständer, Bügelbrett, Regale, alles in einem Raum, mit Waschebecken und Heißwasseranschluss - da geht der Hausfrau das Herz auf :gap


      Da wir gerade so schön dekadent sind:
      Ist das hier der richtige Thread, um zu jubeln, dass ich ab Monat - ENDLICH!!!! - eine Putzfrau, (Reinigungshilfe, Raumpflegerin) habe?
      :ola
      Ich bin soooo froh. Sie hat sich gestern vorgestellt und wir waren uns sofort sympatisch.
      Gott - ich hatte echt vorher überlegt, Rosenblätter zu streuen, so froh war ich, endlich jemanden gefunden zu haben.


      Wie habt ihr Euren Haushalt im Griff?
      Ich arbeite so um die 50 Stunden die Woche, ohne die ganzen Reisen, da kann ich nicht alles auf meinen Mann abwälzen und die 2 freien Tage am Wochenende möchte ich nicht hinterm Putzeimer verbringen. Wir haben schließlich auch noch einen Garten :hat2
      Was heißt hier "Haushalt IM GRIFF" - ich hätte ihn gern mal wieder so wie er sein sollte...

      Ich arbeite zwar "nur" zwischen 40 und 45 Stunden die Woche, habe aber Haus (125 m²) und Garten (ca. 800 m² nur mein Anteil) als Einzelperson zu versorgen. Jetzt, ohne Hund, ist das schon entspannter. Allerdings hatte ich in diesem Jahr auch wieder einiges an Baustellen. Dafür ist mein "Kleiner" mittlerweile groß genug um mit anzupacken. Macht er auch relativ regelmäßig und ohne allzu großes Trara.

      Ich bin realtiv pingelig aber habe mittlerweile auch erkannt, dass es nicht unbedingt ständig und überall blitzen muss. Es gibt noch ein paar wesentlich wichtigere Dinge als Putzen in meinem Leben ;) .

      Putzfrau hatte ich auch eine Weile. Die habe ich aber aus finanziellen Gründen leider wieder streichen müssen....

      Ich gönn es dir Soap! Vor allem wenn ich sehe/lese wie oft du NICHT zu Hause bist - da gibts doch fast keine andere Möglichkeit mehr, oder? Und überhaupt: schön, dass du im Moment so häufig da bist :knuddel1
      Jedes Ende ist auch ein neuer Anfang....

      wieso soll eine perle dekadent sein?

      btw... wo wir es ja eigentlich grad vom schlafzimmer hatten... ich bin grad zu faul den renovierungsthread zu aktivieren... aber ich hab endlich die deko im schlafzimmer vollendet... dann könnt ihr auch gleich mal nach der müllecke suchen ;)

      links ist eine jacke zu sehen, die hängt aber ausserhalb vom schlazi an der garderobe.

      Böse, böse Hydranten!
      Ich hatte ja schon woanders mal erwähnt, das ich auch eine Putzhilfe habe (geleistet vom Nichtmehrrauchengeld) ..und auch nur alle 2 Wochen .... aber da hab ich das SCHLAFZIMMER ausgegrenzt - das ist nunmal unser Privater Raum (den wir dann auch priv. zustapeln ;) ) - aber wir haben ja noch genug andere Räume *grins*

      soap schrieb:

      Was mir bisher nie in den Sinn gekommen wäre, ist, das Schlafzimmer - MEIN Schlafzimmer - als Wäsche-, Bügelbrett-, sonstwas-Aufbewahrungsort zu sehen.
      Da könnte ich nicht schlafen.
      Ich muss mich da wohlfühlen (was sicher auch damit zu tun hat, dass ich mal diese extremen Schlafprobleme hatte).


      Genau so geht es mir auch! Ich könnte mir nicht vorstellen, in einem zugestellten, mit Klamottenbergen überzogenen Schlafzimmer gut zu schlafen oder auch andere Dinge zu machen. ;) Da muss es schön sein!
      Da wir aber leider nur eine 2-Zimmer Wohnung mit ca. 47 qm haben, ist unser Platz natürlich sehr begrenzt. Wir haben das aber super gelöst. Neben dem großen Kleiderschrank steht der Trockner und dort sind auch Regale an der Wand. Auf dem Trockner steht die Bügelwäsche in einem Korb. Es gibt nur einen Korb Ghost! :mua ;) ) Und davor ist ein Vorhang. Wenn man ins Schlafzimmer kommt, sieht man die Ecke gar nicht, da sie hinter der Tür ist. Und wenn man im Schlafzimmer steht, sieht man nur den Kleiderschrank und daneben in der Ecke ein kleiner Vorhang. Also schön aufgeräumt. ;)

      Eine Wohnungsfee hätte ich auch gerne... Aber in der kleinen Wohnung lohnt sich das gar nicht. Die habe ich in 3 Stunden selbst komplett geputzt. Und da wäre mir dann wiederum das Geld zu schade. Wenn ich aber beruflich tierisch eingespannt wäre und eine größere Wohnung hätte, dann würde ich mir wohl auch Hilfe dazu holen.

      Liebe Grüße
      blue
      Früher war mehr Lametta.
      Huhu,

      ist ja ein netter Thread geworden! ;)

      Ich muss sagen, mich würde der Klamottenstuhl im Schlafzimmer nicht so stören, wenn es nicht gleichzeitig mein Arbeitszimmer wäre. Wenn ich da 2-3 Tage in der Woche 8h täglich sitze und arbeite, da nervt so ein Kleiderhaufen doch. Ich bin zwar nicht richtig ordentlich, aber ich will, dass es ordentlich aussieht. :D Ich gehöre in die Kategorie "Schrank auf - alles rein - Tür zu - feddich!". Chaos, das man nicht sieht, finde ich OK. :devil Wie es im Keller aussieht, ist mir z.B. auch egal, aber in Räumen, in denen ich mich am Tag aufhalte, da mag ich das gar nicht.

      Wir haben auch eine ganz tolle Putzhilfe/Wohnungsfee. Sie kommt alle 2 Wochen und macht die Dinge, die ich nicht mag oder auch kann. Ich habe eine mittlere Hausstauballergie, und z.B. abstauben kann ich gar nicht selbst machen, auch wenn ich es einmal in der Woche tun würde. Meine/unsere Tätigkeiten beschränken sich auf aufräumen, staubsaugen und Küche klar machen (die sieht immer piccobello aus, da wir Wohnzimmer, Esszimmer und Küche in einem haben). Den Rest (Bad gründlich putzen, wischen, Fenster putzen, Teppiche ausklopfen etc) macht Julia. Sie ist einfach klasse. Sie denkt auch mit beim Putzen bzw fragt, wenn sie nicht sicher ist, was sie mit bestimmten Sachen machen soll. Ich weiss das besonders zu schätzen, weil ich Bekannte habe, die mussten ihrer Putzhilfe alles pantomimisch vormachen und Bilder zeichen, da sie kein Wort Deutsch sprach. ;)
      Die Hemden meines Mannes bügelt meine Schwiegermutter, da bin ich auch wirklich froh drum.

      Irgendwie klingt das so, als würde ich gar nichts mehr tun, hmmm.... ich putze nach jeder Mahlzeit die Küche, alle 2 Tage ist eine Ladung Wäsche dran, und ich staubsauge auch jeden 2. Tag (sonst könnte ich mich im Haus nicht aufhalten). Jeden Mittag und jeden Abend werden die Spielsachen zusammengeräumt. Ich schätze mal, mit Kochen bin ich so 2h am Tag mit Hausarbeit beschäftigt. Das reicht mir auch, völlig!

      Keine Ahnung, wie andere Kleinkinder-Mütter das machen, aber mit 20h Arbeit in der Woche, 2-3 Kinderbespassungsaktivitäten, Einkaufen etc. bin ich ziemlich gut ausgelastet.

      :wavy

      Hanni
      Don't speak unless you can improve the silence.
      Oh Freude!
      Du wirst es nicht glauben, aber ich habe letze Woche überlegt hier einen Susi-Sauber-Frag-Mutti-Strang zu eröffnen mit GENAU dieser Eingangsfrage (aber ich wollte meinen Hausfrauen-KKK-Mama-Normalmensch-Balance hier nicht schon wieder so kippen lassen und war außerdem eh überzeugt, die einzige mit diesem Problem zu sein)!
      Ich habe eigentlich noch VIEL mehr Fragen, die mich nachts nicht schlafen lassen. :dösen

      Ich habe mal im Gedicht bekommen/bestellt. Das war ganz nett, aber die letzte Strophe lautete so, dass man immer, wenn die Kleiderberge verschwunden seien, aufwache, und es sei nur ein Traum gewesen. :sleep

      Schon als ich ein Kind war, stopfte meine Mutter monatlich meine Kleiderberge in große Müllsäcke und stellte sie vor die Einfahrt. :kummer In beschämenden Nacht- und Nebelaktionen musste ich sie dann wieder auspacken und schnell wegräumen.

      Ich habe momentan meistens mehrere Kleiderberge (mache aber auch mindestens 9 Waschmaschinen pro Woche) - einen Bügelkorb, der niemals angefasst wird (ich bügle ungefähr alle 1-2 Jahre mal, vor Hochzeiten und nach Todesfällen vielleicht, weil hier von morgens bis abends um 22 Uhr ein recht hitzeempfindliches Kleinkind mit ausgeprägtem Kabelfetischismus rumgurkt – vorher habe ich miiiindestens halbjährlich gebügelt!), zwei immervolle Frischwäschekörbe, zwei IKEA-Holzwäschetruhen im Schlafzimmer (die „karierten“ mit den Löchern – hat die nicht JEDER?) und einen weißen, sich bös’, bös’ türmenden im Bad.
      Auf den Wäschetruhen lassen sich natürlich prima Kleiderberge züchten.
      Ich kämpfe wirklich dagegen an, aber meine beiden Mitbewohner sind einfach so furchtbar unordentlich, dass sie nichtmal ein Handtuch unverknüllt aufhängen können oder eine leere Flasche wegstellen. Ich komme da nicht gegen an. Ich weiß auch gar nicht, wie andere das machen.
      Es ist doch immer ALLES dreckig – die Küchenschränke fettig, der Ofen verkrümelt, die Fenster verschliert, Blätter auf dem Balkon, Tomate auf dem Ceranfeld, Kaffeeränder neben dem Computer, Kalkflecken an der Duschwand, Zahnpastaspritzer am Spiegel, 3 Gemüsesorten vergammelt, Lampe ausgefallen, Altpapier fährt rum, Marmelade auf der Bettwäsche, der Mülleimer ist mal wieder dreckverschmiert, die Sofadecke ist zerknüllt, CD-Hüllen überall, verschmierte Kinderstoffservietten...und die Schwerkraft, die leidige Schwerkraft...WAH!
      24 Stunden OHNE Kleinkind reichen vielleicht. Wie MACHEN das die Leut’ bloß?
      Wuselt ihr den ganzen Tag herum, ohne Rast noch Ruh?

      WIE? WIE? WIE geht das?
      Wenn man Speicher oder eine Speise/Bügelkammer hätte, aber SO?
      Mich macht es ehrlich gesagt unglücklich, so hinter meinen Ansprüchen zurückzubleiben. Alle sagen, ich habe zuviel Kruschd&Zeugs. Kann ich gar nicht finden! 80% meiner Staubfänger sind schon geopfert.
      Neulich habe ich mir ein gebrauchtes Feng-Shui-Buch („Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“) angetan – leider ist es etwas Feng Shui-lastig. :S Mal davon ab, dass im letzten Kapitel die allfällige Darmreinigung behandelt wird, habe ich erfahren, dass Dreckwäsche im Schlafzimmer („muffige Energie!“) und das Zuhängen von Türen und Fluren absolut verboten ist. ;)
      Man will der Autorin ja gerne erzählen, dass nicht JEDER ein Vermögen mit Reinigungstipps bei "verzerrtem Grimmdarm" verdient, von daher keine 8 Zimmer-Wohnung bewohnt und vielleicht TROTZDEM einen Bademantel – generell Jacken! - besitzen möchte.
      Es kann sich ja nun nicht jeder leisten, in ein Zimmer nur einen Bonsai und einen Holztisch mit Klangschale zu stellen.

      Hanni, mein einziger Tipp ist, eine Extra-Holztruhe anstelle des Sessels im Schlafzimmer aufzustellen – Wäsche rein, Klappe zu und dicht!

      Ich finde es ja auch nett, wenn im Schlafzimmer wie von Blue und Soap gefordert keine Plastikwäschekörbe und defekte Fitnessgeräte rumstehen. :" /> Aber die typischen *reinen Liebesnester* mit roter Satinbettwäsche, schwarzrahmigen (Wasser)bett, Schrankwand mit Asiatouch und Bettwäsche-passendem großen Wandbild (oder Sprüchen) finde ich fast noch mehr zum Abgewöhnen. :dead Kenne ich aber nur von Bildern, ich weiß nicht, wie "üblich" das ist. Eigentlich bräuchte ein Schlafzimmer wehende weiße Vorhänge und Seeblick mit gelegentlichem Möwengekreische als Grundbedingung. :)

      LG, Julia Kleiderberg
      Ist es doch, als ob jeder Baum zu mir spräche auf dem Lande: Heilig, heilig!" (L.v.Beethoven)

      Seiet flätig und gestüm! Und wirsch!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „WaLia“ ()

      WaLia schrieb:

      Schon als ich ein Kind war, stopfte meine Mutter monatlich meine Kleiderberge in große Müllsäcke und stellte sie vor die Einfahrt. :kummer In beschämenden Nacht- und Nebelaktionen musste ich sie dann wieder auspacken und schnell wegräumen.
      Julia - DAS ist ja noch gar nix !
      Mein Vater hat 1x (weiß gar nicht mehr genau wann - aber das muß so zw. 8. u. 10. Klasse gewesen sein)
      also Er hat mein Zimmerfenster aufgemacht und ALLES was rumlag aus dem Fenster geworfen !!!!
      ALLES ! Ob Schulaufgaben, dreckige, saubere Wäsche, Taschen, Stifte (Ordner, Bücher hat er vllt. runtergetragen und nicht geworfen - aber sie waren auch im Garten)- einfach ALLES !!!!
      Erstmal hab ich mich geweigert das Zeug selbst wieder reinzuholen :rotwerd1 aber zusätzlich kündigte sich regen an .... und da blieb mir gar nix anderes übrig als durch den Garten zu stapfen und alles wieder einzusammeln. Einige Hausaufgaben mußte ich dann nochmal machen - weil unbrauchbar geworden *grmpf* - Aber leider hat dieser Erziehungsversuch nicht lange angehalten *kicher*
      Julia, was hab ich mich in vielen Dingen wiedergefunden. Ich frag mich auch immer und immer wieder, wie andere das machen. Bei dir finde ich das aber wirklich verständlich, muss ich sagen, da Kleinkind überall+ Mann und so weiter...Bei mir ist das ja nicht so (mit Mann+Kleinkind wäre meine Wohnung vermutlich gar nicht betretbar), umso weniger verstehe ich, dass ich das nicht hinkriege, Ordnung zu halten, also so richtig Ordnung. Paradox ist es, dass das im Arbeitszimmer und im Schlafzimmer aber sehr gut klappt.

      Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich unterhalb der Woche wirklich sehr wenig Zeit hab, da was zu erledigen. Und wenn ich dann am Wochenende Zeit hab, fehlt mir die Lust und im Grunde fehlt mir da einfach die Konsequenz. Oft ist es aber auch so, dass ich einfach hilflos vor dem Chaos sitze, darüber alles andere als glücklich bin, aber einfach nicht weiß, wo anfangen und wo aufhören. Je länger sich das hinzieht, desto mehr verliere ich da einfach den Ãœberblick.

      Vielleicht sollte ich mir das mit der Wohnungsfee noch einmal überlegen. Allerdings ist das "Verhältnis" mit ihr so unschön geändert, ohne das jetzt näher auszuführen, dass ich eigentlich keine mehr haben mag. Nur kann ich einfach nicht strukturiert arbeiten, also putzen. Ich weiß, wie das eigentlich geht und in der Situation selbst (Putzen) klappt das aber nicht.

      Oh, und dieser Stress, wenn sich dann mal Besuch, natürlich bei mir möglichst 2 Wochen vorher, angekündigt hat. Kennt ihr das? Also in Bezug auf das Aufräumen meine ich jetzt. Nachdem der Besuch weg ist, hält die Ordnung dann noch 2 Tage und ist dann im NIRGENDWO verschwunden...

      LG, Catalina

      PS: Also die von dir erwähnten satinbettigen Liebesnester , möglichst noch mit schwarzgerahmten Bildern von Sonnenuntergängen, sind ja wirklich grauenvoll. :angst (War das nicht eher so eine Sünde der 90er?) Dann schon lieber defekte Fitnessgeräte im Schlafzimmer, umringt von Plastikkörben.
      Ui, ui, ui, ich finde mich in diesem Thread vielerorts wieder!

      VOR meinem Zusammenzug mit Stoffel hatte ich den blöden Tick, einfach alle Wäsche über meinen Wäschekorb mit der Schmutzwäsche zu legen. Die schmutzige Wäsche lag also IM Korb, die noch saubere aber einmal getragene ÃœBER dem Rand des Korbs. Das sah dann meist so aus, als wäre ich nicht fähig, die Mitte des Korbes zu treffen.
      NACH meinem Zusammenzug mit Stoffel ist dies natürlich tabu, schon nur deswegen, weil Stoffel beim Zähneputzen immer sabbert und die Hälfte dann auf meiner Wäsche unter dem Spülbecken landet.


      Mein neuer Trick: (ganz unoriginell aber hilfreich) Jedesmal, wenn ich die Kleider wechsle und dafür zum Kleiderschrank gehen muss, lege ich gleichzeitig die alten aber noch nicht Schmutzigen zurück. Sprich, das getragene T-shirt von heute lege ich rein, das neue für Morgen nehm ich gleichzeitig raus.
      Ist nicht wirklich ein Trick, aber wenn man das ein paar Tage macht, gewöhnt man sich dran und hat nicht den Eindruck, dass es einem mehr Arbeit verschafft.


      Liebe Grüsse,
      Nikka


      Durch die gleiche Tür schreitet doch jeder in eine andere Welt.
      (Kurt Haberstich)

      WaLia schrieb:

      Ich finde es ja auch nett, wenn im Schlafzimmer wie von Blue und Soap gefordert keine Plastikwäschekörbe und defekte Fitnessgeräte rumstehen. :" /> Aber die typischen *reinen Liebesnester* mit roter Satinbettwäsche, schwarzrahmigen (Wasser)bett, Schrankwand mit Asiatouch und Bettwäsche-passendem großen Wandbild (oder Sprüchen) finde ich fast noch mehr zum Abgewöhnen. :dead Kenne ich aber nur von Bildern, ich weiß nicht, wie "üblich" das ist. Eigentlich bräuchte ein Schlafzimmer wehende weiße Vorhänge und Seeblick mit gelegentlichem Möwengekreische als Grundbedingung. :)


      :angst Bist du wahnsinnig!? SO sieht es doch nicht aus bei uns!!! Hilfä! :shock

      ;) Falls es dich beruhigt, wir haben ein Himmelbett mit wallenden Vorhängen. Und einen großen Kleiderschrank. Dann noch ein großes Metallregal, das hat Liebster mitgebracht. Dort sind Klamotten von ihm drin/drauf, weil er viel mehr hat als ich. :rotwerd3 Und das Regal ist hinter einem großen weißen Vorhang versteckt. Dann gibt es noch die kleine Ecke mit Trockner und Bügelgedöns, die ebenfalls hinter einem weißen Vorhang versteckt ist. Und dann gibt es noch eine große Pflanze und den Wäschekorb aus Weidenzweigen mit Deckel.

      Ich bekomme jedes Mal Gänsehaut, wenn die mal wieder so eine Renovierungsshow zeigen und man sieht, was Leute alles im Schlafzimmer haben. Ok, viele müssen dort noch arbeiten.. Das seh ich ja noch ein... Aber da gibt es ja Rumpelkammern! Da könnte ich nie drin schlafen...
      Aber das bin ich. ;) Und jeder Mensch ist bekanntlich anders.

      Mit Kleinkind stell ich mir das auch sehr schwierig vor.
      Ich werde mal meine Schwester - die übrigens auch Julia heisst - fragen, wie sie das macht. Die hat 2 Kinder (6 Jahre und knapp 2 Jahre), hat einen Halbtagsjob und bügelt wöchentlich. :kalt

      Liebe Grüße
      blue
      Früher war mehr Lametta.

      catalina schrieb:

      Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich unterhalb der Woche wirklich sehr wenig Zeit hab, da was zu erledigen. Und wenn ich dann am Wochenende Zeit hab, fehlt mir die Lust und im Grunde fehlt mir da einfach die Konsequenz. Oft ist es aber auch so, dass ich einfach hilflos vor dem Chaos sitze, darüber alles andere als glücklich bin, aber einfach nicht weiß, wo anfangen und wo aufhören. Je länger sich das hinzieht, desto mehr verliere ich da einfach den Ãœberblick.
      Die wenige Zeit habe ich auch. Vor allem weil ich ja nebenbei auch noch Sporteln, kochen, gelegentlich Hausaufgaben... na lassen wir das.

      Ich habe mich selbst ziemlich rigeros diszipliniert. Wenn ich nach Hause komme, gehören die ersten 20 - 30 Minuten MIR. Dann wird im Rundumschlag kurz aufgeräumt, was rumliegt. Das kostet mich - bei Konsequenter Durchführung - höchstens 30 Minuten am Tag. Da liegt sogar noch mit drin, über Toilette und Waschbecken zu wischen, Wäsche aufhängen. Dann ist aber auch Schluß. Mehr mache ich in der Woche nicht - hab ja noch andere Hobbys.

      Worauf ich achte ist z. B. dass ich abends, wenn ich ins Bett gehe, dass Geschirr im Geschirrspüler habe, leere Wasser- , Wein-, Bierflaschen etc. pp. dahin stelle wo sie hingehören, Zeitungen im Altpapier liegen, Decke kurz zusammengelegt wird. Das kostet mich dann abends höchstens nochmal 5 Minuten.

      Auf diese Art und Weise hat es gar keine Möglichkeit im Chaos auszuarten. Kommt natürlich in Wochen wo ich wirklich erst sehr spät nach Hause komme schon mal anders aus. Oder wenn ich krankheits-, kopfschmerz- oder sonstwas bedingt einfach nur noch aufs Sofa falle nach der Arbeit.

      Der Effekt dabei: es sieht oberflächlich immer ordentlich bei mir aus. Wirklich sauber mache ich am WE. Und auch da nicht an jedem, sondern eben nach Bedarf.


      Ganz früher hatte ich noch eine andere Strategie: Ich habe mir einen Wochenplan gemacht. Montags saugen, Dienstag staub wischen, Mittwoch Wäsche waschen usw. Da konnte ich das mit meinen sonstigen privaten Terminen ganz gut abstimmen. Vielleicht ein bißchen kindisch, aber hilfreich eine Grundordnung/Sauberkeit zu erreichen. Das System verwende ich heute um dem Kind seine täglichen Aufgaben hin zu legen mit Karteikarten. Funktioniert auch (meistens jedenfalls)
      Jedes Ende ist auch ein neuer Anfang....