Soll ich mich jetzt aufregen oder nicht?

      Auch ich glaube diese Geschichte nicht. Hört sich für mich nach billigem Herausreden an. Schade finde ich es und wenn mir so etwas passiert wäre, stinksauer. Ob ich noch Kontakt mit dieser Person habe wollte, wage ich stark zu bezweifeln. Die Enttäuschung wäre einfach zu groß. :-(

      Lieben Gruß

      bine
      Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind wirst du weiter existieren, doch aufgehört haben zu leben. (Mark Twain)
      Wisst Ihr, was mich am meisten ärgert bei der Sache? Dass sie sich rausredet. Dass sie meint, mich für blöd verkaufen zu können - DAS ist beleidigend :motzi

      Broesel, Blue, ihr kennt mich, mit mir kann man reden.
      Sie kann doch sagen, dass sie Mist gebaut hat, dass sie es wieder gerade rückt - aber so?
      Nee, ich merke, wie ich mehr und mehr zu dem Entschluss komme, die Bekanntschaft ruhen zu lassen. :boese .
      Außerdem bin ich mir sehr sicher, dass du solches Verhalten nicht einfach ad acta legst und so tust als sei nichts gewesen.

      Sie hatte nun eine wirklich reelle gute Möglichkeit sich zu entschuldigen und versäumtes nachzuholen. Die Geschichte ist doch vollkommen unglaubwürdig. Und selbst wenn es so wäre - mal im Ernst: wenn ich von meiner Patentante die Bücher geerbet hätte, würde ich DIESE behalten und nicht die, die ich von einer Bekannten meiner Mutter bekommen habe, oder?

      Ich finds total unverschämt.
      Jedes Ende ist auch ein neuer Anfang....

      Ich billige natürlich das Verhalten nicht, aber dass sie versucht, sich im ersten Schreck schnell rauszureden, ist doch klar. Und dann kam sie aus der Nummer nicht mehr raus.
      DIE Person möchte ich sehen, die, völlig unvorbereitet konfrontiert, Dir tief in die Augen schaut und sagt:

      "Oh mein Gott, Sie haben es entdeckt.
      Wie PEINLICH. Ich lasse manchmal Fünfe gerade sein und bin etwas raffgierig. Und Sie ziemlich selbstgerecht und korinthenlackig, wenn ich den empörten Anklägerblick richtig deute? Die krebskranken Kinder hab' ich ganz vergessen, als ich meiner Tochter die Bücher gab. Jetzt ist sie rausgewachsen und ich wollte noch ein bisschen Kohle machen. Kohle ist immer gut und vermutlich hat die Kinderklinik 10 Editionen Pippi-Langstrumpf. Ist ja jetzt auch nicht Gottes Geschenk an die Menschheit gewesen, die paar alten Fledderbücher.
      Jetzt soll ich mich vermutlich rechtfertigen. Ich weiß, ich bin manchmal ein mieser Mensch, eine andere Entschuldigung habe ich nicht. Nehmen Sie sie an und mögen Sie mich weiterhin? Obwohl, wenn ich's mir recht überlege, mag ich Sie jetzt doch nicht mehr so, nachdem ich so bloßgestellt bin."
      ;)

      KLAR redet sie sich raus, das muss Dich doch nun nicht "extra-enttäuschen"! :rolleyes:

      Ernsthaft: "Unredlichkeit" habe ich bisher bei fast jeder Freundin und einigen Freunden über die Jahrzehnte hinweg erlebt - irgendwann.
      Ist menschlich.
      Es enttäuscht zwar, zeigt einem aber auch, dass man Leuten nicht zu sehr (viel) (zu)trauen sollte.
      Wie ging der Spruch nochmal? Dass man die Menschen so nehmen müsse, wie sie nunmal seien, es gebe nämlich keine anderen?

      LG, Julia
      Ist es doch, als ob jeder Baum zu mir spräche auf dem Lande: Heilig, heilig!" (L.v.Beethoven)

      Seiet flätig und gestüm! Und wirsch!
      Walia, der Fehler passierte doch schon früher, denn:

      soap schrieb:

      Die Exkollegin (das war noch in der alten Firma) fragte dann, ob ihre Tochter, damals 12, die Bücher vorher lesen dürfe. Klar, wieso auch nicht.


      muss man so interpretieren: "Okay ihr Tussen, schiebt mal eure Bücher rüber für meinen Wechselbalg, für umme natürlich, und was die schon kennt oder eh nicht kapiert, das spende ich großzügigst kranken Kindern, und dafür aber mal bitte oberviel Beifall, ihr Memmen!" :mua
      Yoshida Kōgyō Kabushikigaisha. Life is short. Das Leben ist eine Hose.
      fiff | NMR 31.12.03

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      Dass man in einem Moment, in dem man bloßgestellt wird, versucht Schadensbegrenzung mit kleinen Unwahrheiten zu betreiben, ist wohl wirklich menschlich.

      Was ich aber absolut unterste Schublade finde ist: Die Bücher von Soap unter dem Vorwand anzunehmen, sie spenden zu wollen. Nur um sie dann später bei Buchticket eigennützig zu tauschen.

      Hallo geht's noch?
      Sorry, aber so eine Freundin könnte mir gestohlen bleiben.
      Der würde ich nicht mehr vertrauen können.

      Sowas macht man einfach nicht.
      Spricht überhaupt nicht für ihren Charakter im allgemeinen.
      Und da bin ich unbarmherzig piefig.

      Liebe Grüße
      blue
      Früher war mehr Lametta.

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