Schmökerecke - was lest ihr gerade?

      "Somnia" von Walter Kempowski

      "Er könne gar nicht begreifen, sagte Walter Kempowski einmal, dass es Schriftsteller gebe, die kein Tagebuch führen würden. Ihm selbst war das Tagebuchschreiben viele Jahre lang ein tägliches Exerzitium, mit dem er in seismographischer Empfindlichkeit auf die andrängenden Ereignisse reagierte und mit dem er kleinen und großen Tragödien Herr zu werden versuchte.

      Diese Bücher galten ihm, neben den Romanen und dem „Echolot“, als dritte Säule seines Schaffens. Nach „Sirius“, „Alkor“ und „Hamit“ erscheint nun mit „Somnia“ das Tagebuch aus dem Jahre 1991. Der Titel ist in einem umfassenden Sinn zu verstehen. Denn enthalten sind einerseits die tatsächlichen Träume, die der Autor des Morgens notierte, andererseits aber auch die Sehnsüchte, die ihn umtrieben und die sich teilweise erfüllten, teilweise aber auch unerfüllt blieben. „Somnia“ ist das letzte Werk, das Walter Kempowski noch zu Lebzeiten fertigstellen konnte."
      ----------------------------------------
      The best is yet to come!

      Ich melde mich hiermit auch mal im neuen Forum. Und ich lese grad einen Tipp aus dem alten Forum, aus dem Literaturratespiel (und oute mich damit immer wieder gern als schweigende und genießende Mitleserin ...): Brick Lane. Donna, allerbesten Dank für den Tipp!!

      N.

      (Dies ist mein erster Beitrag. Ich hab noch nie gesehen, wie es hier unter dem Textfeld aussieht. Und muss echt sagen: diese Smilys da unten alle so aufgereiht zu sehen, ist ein Erlebnis. Ich bin völlig reizüberflutet und kann mich für keinen entscheiden ...)
      Gestern habe ich endlich diesen unseligen Kindersammler durchbekommen, meine Güte, was eine Quälerei. Nicht schlecht genug, um es wegzulegen, nicht gut genug, um es zu genießen.
      Langweilig geschrieben, und total gekünstelt alles, vorhersehbar, Gott sei Dank, weil sonst würde man wohl, ebenso wie die Autorin, den Ãœberblick verlieren.

      Da es mich heute morgen schlaflos aus dem Bett getrieben hat (also nicht das Buch, sondern die Schlaflosigkeit trieb mich) habe ich endlich mit meinem Wichtelgeschenk begonnen, ich werden dann berichten, wenn ich ein paar Seiten mehr gelesen habe.

      Da es im alten Forum vielleicht etwas untergegangen ist, möchte ich euch als Tipp auf jeden Fall noch mal Tausend strahlende Sonnen von
      Khaled Hosseini empfehlen:

      Als Mariam dem Schuhmacher Raschid zur Frau gegeben wird, ist sie
      gerade fünfzehn, dreißig Jahre jünger als ihr Mann. Die uneheliche
      Tochter eines Kinobesitzers ist isoliert auf dem Lande aufgewachsen,
      und auch das Leben als Ehefrau des launischen Raschid in der
      afghanischen Hauptstadt Kabul hält für sie nicht viel Gutes bereit.
      Lange Jahre der Unterdrückung und des Leidens gehen ins Land, bis
      Raschid eine zweite Frau heiratet, ein junges Mädchen aus der
      Nachbarschaft. Mit Laila und ihren Kindern verändert sich das Leben von
      Mariam auf eine Weise, wie sie es sich nie erträumt hätte. Khaled Hosseini, der schon mit seinem Romandebüt Drachenläufer
      begeisterte, erzählt von der Freundschaft, diesmal der zweier Frauen,
      im krisengeschüttelten Afghanistan der letzten Jahrzehnte. Dabei
      entfaltet sich die Handlung des Romans vor dem Hintergrund der
      politischen Entwicklungen: die kommunistische Republik der 80er-Jahre,
      deren Sturz, die Bürgerkriege und die Machtübernahme durch die Taliban,
      der 11. September und seine Folgen - die Umwälzungen und Ereignisse
      sind aufs Engste mit dem persönlichen Schicksal der Romanfiguren Mariam
      und Laila verwoben. Deren Martyrium im Haus ihres gewalttätigen
      Ehemanns ist dabei sicherlich kein fiktiver Einzelfall - noch heute
      sind über 90% der afghanischen Frauen Analphabetinnen, eine
      Gleichberechtigung mit den Männern liegt in weiter Ferne, das Tragen
      der Burka ist gerade in ländlichen Gebieten nach wie vor üblich.

      Hosseini schildert mit der Geschichte der beiden Frauen auch seine
      eigene. Der Vater des 1965 in Kabul geborenen Schriftstellers war im
      diplomatischen Dienst des afghanischen Außenministeriums tätig. Während
      der sowjetischen Invasion 1979 befand sich die Familie gerade in Paris
      und konnte danach nicht mehr ungefährdet nach Afghanistan zurückkehren.
      Die Hosseinis erhielten politisches Asyl in den USA. Khaled Hosseini,
      das älteste von fünf Geschwistern, studierte Medizin und praktiziert
      heute als Internist. Die Literatur war allerdings seine erste Berufung:
      Schon als Kind begann der talentierte Geschichtenerzähler zu schreiben.
      Die beiden bisher erschienenen Romane zeugen dabei von einer tiefen
      Verbundenheit mit seiner verlorenen Heimat Afghanistan.

      Hosseinis große Erzählkunst besteht darin, diese Zeiten und
      Geschehnisse anhand seiner beiden starken Frauenfiguren lebendig werden
      zu lassen, und dabei gleichzeitig (und vor allem) eine berührende
      Liebesgeschichte zu erzählen. Dies ist es vielleicht auch, was den
      Roman trotz all der furchtbaren Grausamkeiten, die seinen Protagonisten
      widerfahren, so hoffnungsvoll wirken lässt, so warmherzig und schön. Es
      ist letztlich die Liebe, die siegt, bei Hosseini. Und sei es auch nur
      als versöhnliche Gewissheit, geliebt zu werden und geliebt zu haben,
      bevor man stirbt. -- Urike Künnecke, Literaturtest


      Ein Buch, das mich sehr ergriffen hat und das ich einfach nicht aus der Hand legen konnte, der Autor gefällt mir echt wahnsinnig gut und schreibt so spannend, dass einem selbst Themen, die man für nicht so interessant erachtet nahegebracht werden.
      Liebe Grüße,
      Schelmine

      "In einer Beziehung hat immer eine Person recht und die andere Person ist männlich!"
      :gap

      Petra Hammesfahr "Das letzte Opfer"

      Seit Jahren verfolgt Thomas Scheib, Fallanalytiker beim BKA, die Spur eines Mörders. Alle zwei Jahre am 14. September bringt jemand eine junge Frau in seine Gewalt und tötet sie. Drei Leichen wurden bisher gefunden, fünf Frauen gelten als vermißt. Nur für das Jahr 1990 gibt es eine Lücke. In diesem Jahr hat die 18-jährige Karen einen alten Mann überfahren und weiß nicht, wie es zu diesem Unfall gekommen ist....


      Seit langem mal wieder ein Buch, dass ich innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe. Spannend geschrieben, ohne zu sehr ins nebensächliche zu geraten. Eigentlich bleibt bis kurz vor Ende des Buches vollkommen unklar, wer es denn nun war. Das richtige Buch um Abends auf der Terasse zu sitzen und sich einfach zu entspannen (und bitte nicht wie ich, in der Sonne liegen und nicht mitbekommen, dass man bereits ziemlichen Sonnenbrand hat :rolleyes )
      Jedes Ende ist auch ein neuer Anfang....

      Ich habe gerade fertiggelesen:

      Nein! Ich will keinen Seniorenteller: Das Tagebuch der Marie Sharp "
      von Virginia Ironside

      Köstlich! Ich habe mich königlich amüsiert und bin inzwischen recht zuversichtlich aufs Älter-werden eingestimmt.


      Kurzbeschreibung
      Älterwerden ist nichts für Feiglinge!
      Marie Sharp, das Alter Ego der Journalistin Virginia Ironside, ist zu jung, um einen Treppenlift zu benutzen, aber doch reif genug, um den Vorteil bequemer Schuhe zu schätzen. Sie geht gern auf Beerdigungen, die sie viel unterhaltsamer findet als Hochzeiten, sie tauscht den Gynäkologen gegen einen Chiropraktiker, liest begeistert Todesanzeigen und fragt sich, ob sie wohl an Alzheimer erkranken wird. Denn Marie Sharp wird langsam alt - und ist verdammt froh darüber. Als ihr sechzigster Geburtstag näher rückt, beschließt Marie, ein Tagebuch zu beginnen und all die Ereignisse der nächsten Monate festzuhalten. Es wird ein turbulentes Jahr, in dessen Verlauf Marie Großmutter wird, aber auch ihren besten Freund verliert; ein Jahr, in dem sie Feste feiert, neue Bekanntschaften schließt und sich schließlich erneut in ihren Jugendschwarm Archie verliebt. Vor allem aber ist es eine Zeit, in der sie es genießt, endlich nicht mehr jung sein zu müssen ... Ein wunderbares Lesevergnügen für alle, die sich so alt fühlen, wie sie sind.
      Herzliche Grüße
      Fefaminz

      Mein freier Wille zählt! Rauchfrei seit dem 12.08.2005
      Ich les gerade *Die Tore der Welt* von Ken Follett, gestern erst bekommen und schon auf Seite 200 - richtig schön... Das ist wieder so ein Buch, bei dem man sich jetzt schon wünscht, es würde niemals enden...

      Kurzbeschreibung lt. ama...:

      Wir schreiben das Jahr 1327.
      Am Tag nach Allerheiligen werden vier Kinder aus der Stadt Kingsbridge Zeugen eines Kampfes - und eines tödlichen Geheimnisses.
      Caris, Tochter eines Wollhändlers und Nachkomme von Jack Builder, hat den Traum, Ärztin zu werden. Merthin, ein Nachfahre von Toms Stiefsohn Jack, dem Erbauer der Kathedrale, hat dessen Genie und rebellische Natur geerbt. Sein Bruder Ralph strebt den Aufstieg in die Ritterschaft an. Gwenda, Kind eines Tagelöhners, will nur ihrer Liebe folgen. Und da ist noch Godwyn, Caris' Vetter, der entschlossen ist, Prior von Kingsbridge zu werden - um jeden Preis.
      Stolz und Rache, Ehrgeiz und Liebe wird das Leben dieser Menschen bestimmen. Sie werden Reichtum und Armut, Krieg und Pest erleben. Und immer wird der Schwur sie verfolgen, den sie an jenem schicksalhaften Tag leisteten.
      Nach dem Jahrhundertwerk "Säulen der Erde" hat Bestseller-Autor Ken Follett 18 Jahre später seine Erzählung fortgesetzt. Der neue historische Roman spielt 200 Jahre später am gleichen Schauplatz und macht den Beginn einer neuen Zeit lebendig.


      ... und bitte nicht wie ich, in der Sonne liegen und nicht mitbekommen, dass man bereits ziemlichen Sonnenbrand hat :rolleyes...

      Und bitte auch nicht wie ich - mit dem Buch im Garten einschlafen und auch einen richtig fiesen Sonnenbrand bekommen so richtig schön mit Buchabdruck auf dem Bauch... :bonk



      LG Simone



      *... Das Leben ist eine Baustelle ...*

      Schelmine schrieb:

      Langweilig geschrieben, und total gekünstelt alles, vorhersehbar, Gott sei Dank, weil sonst würde man wohl, ebenso wie die Autorin, den Ãœberblick verlieren.


      Hihi, sehr schöner Verriss. :D

      Lese gerade "Killoyle Wein und Käse", den dritten Teil der Killoyle-Serie von Roger Boylan, übersetzt von Harry Rowohlt und das spricht einfach für Qualität. Der Kunstgriff an den Büchern sind die jeweiligen, z.T. seitenlangen abschweifenden aber alles in allem sehr erheiternden Fußnoten von einem Kommentator, den der Autor von sich selbst zur Seite gestellt bekommen hat. Manchmal etwas abgedreht aber oft voller schöner Ideen und witziger Betrachtungen.

      Teil 1: Killoyle- Eine irische Farce
      Teil 2: Rückkehr nach Killoyle
      Teil 3: Killoyle Wein und Käse

      lG hoboe
      Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better. (Samuel Beckett)

      CallofCthullu schrieb:

      Lese zur Zeit Das Lächeln der Fortuna von Rebecca Gable, ein Riesenschöcker.

      Ausserdem habe ich davor Qual von Richard Bachmann alias Stephen King gelesen, auch sehr gut.

      Gruß Cthullu



      du fandest qual gut?
      schatz hat mir das buch wärmstens empfohlen, und ich empfand den titel sowas von passend. es war die reinste qual, es zu lesen. :rolleyes

      ich hab jetz den drachenbeinthron durch, und bin extrem gespannt, wies weitergeht. dummerweise hab ich hier noch 6 andre bücher liegen, die ich erst lesen muss.
      Es muss auch Indianer geben
      "Die Tore der Welt" habe ich vor kurzem gelesen und fand es gut. Allerdings reicht es meiner Meinung nach nicht an "Die Säulen der Erde heran".

      Zurzeit lese ich das Buch "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann und finde es genial.

      Amazon: Der Roman kann sich auf knapp 300 Seiten Leben und Werk der beiden allerdings nur schlaglichtartig widmen, eher skizzenhaft und sehr kurzweilig erleben wir wichtige Stationen ihres Schaffens in einer geschickten Mischung aus Fakten und Fiktion: Humboldt auf seinen strapaziösen Exkursionen nach Südamerika, Gauß dagegen eher zerrissen zwischen der hehren Welt der Zahlen und dem schnöden Alltag, denn auch ein Genie hat Zahnschmerzen und muss sich mit Frau und Kindern herumplagen. Die Komik des Romans speist sich dabei nicht nur aus den ironisch beleuchteten Charakteren von Gauß und Humboldt, sondern auch aus der Spannung zwischen Größe und Lächerlichkeit. Humboldts große Forschungsreise nach Russland etwa gerät zur Farce, weil er schon zu berühmt ist: die ganze Expedition gerät zur Massenveranstaltung mit über 100 Teilnehmern, und statt zu Forschen verbringt Humboldt die meiste Zeit auf Empfängen.

      Am Ende kann man Daniel Kehlmann gleich doppelt gratulieren: Zu diesem ebenso unterhaltsamen wie niveauvollen Roman -- und zur Nominierung von Die Vermessung der Welt zum in diesem Jahr erstmals verliehenen Deutschen Buchpreis. --Christian Stahl



      Im Urlaub angefangen,aber nicht zu Ende gelesen, weil es mich einfach nicht fesselte: "
      Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch" von Marina Lewycka. Ich hab's in Spanien gelassen, vielleicht kommt die Zeit ja noch, es zu lesen....


      grüessli
      soap



      it's a good day to have a good day :)

      soap schrieb:

      Im Urlaub angefangen,aber nicht zu Ende gelesen, weil es mich einfach nicht fesselte: "Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch" von Marina Lewycka. Ich hab's in Spanien gelassen, vielleicht kommt die Zeit ja noch, es zu lesen....
      Ich lese gerade "Caravan" von ihr, das ist ganz lesenswert, jedenfalls bis zur Mitte bisher :)
      Liebe Grüße,
      Schelmine

      "In einer Beziehung hat immer eine Person recht und die andere Person ist männlich!"
      :gap

      soap schrieb:

      Zurzeit lese ich das Buch "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann und finde es genial.


      Ich fand es auch gaaaaanz toll, auch wenn es z.T. so verheerende Kritiken hatte, dass ich mir wie ein Dummchen vorkam, es so zu mögen. Sehr geeignet zum Verschenken, egal an wen. :)

      Schelmi, gutherzig wie Du größtenteils bist - Du traust Dich doch eh nicht *Caravan* TOTAL zu verreißen, oder? ;)

      Ich habe gerade noch: "Die Brüder Lautensack" von Lion Feuchtwanger gekauft:

      "Die Geschichte Hanussens. Dem Roman liegt die Lebensgeschichte des
      berühmten Telepathen Erik Jan Hanussen zugrunde (verfilmt mit Klaus
      Maria Brandauer). Feuchtwanger erzählt in dem 1941 entstandenen Roman
      den triumphalen Aufstieg und das erbärmliche Ende eines pompösen
      Scharlatans, der auf dem Weg nach ganz oben sein eigenes Todesurteil
      spricht: Er prophezeit einem hohen SA-Chef den Brand eines großen öffentlichen Gebäudes." (Quelle: Amazon)

      Ich weiß natürlich noch nicht, wie's ist, aber gut geschrieben wird's auf jeden Fall sein. :)

      LG, Julia
      Ist es doch, als ob jeder Baum zu mir spräche auf dem Lande: Heilig, heilig!" (L.v.Beethoven)

      Seiet flätig und gestüm! Und wirsch!


      ich brauch Lesefutter für den Urlaub... und der Thread hier ist noch so kurz und ich find irgendwie nix... *seufz*

      habt ihr nicht noch Vorschläge aus Eurem Fundus?

      vorzugsweise dicke Bücher (weil dünne mag ich irgendwie nich...), nicht zu "schwere Kost" (die les ich nur im Winter.. :rolleyes) und wenn möglich nichts historisches (die Kathedrale des Meeres hat meine Geduld dahingehend erstmal aufgebraucht; es sei denn ihr kennt was, dass an die "Säulen der Erde" oder die "Truhen des Acrimboldo" heranreicht...) hach, ich weiß auch nicht, ich hab grad so keine genaue Vorstellung, vielleicht habt ihr ja absolute Lieblingsbücher, die ich noch nicht kenn? :)
      Wenn man schon ein Gefangener seines eigenen Geistes ist, kann man wenigstens dafür sorgen, daß die Zelle anständig möbliert ist. Peter Ustinov

      WaLia schrieb:

      Schelmi, gutherzig wie Du größtenteils bist - Du traust Dich doch eh nicht *Caravan* TOTAL zu verreißen, oder? ;)
      Stimmt, eher würde ich schweigen ;)
      Aber ich finde es in der Tat ganz nett, es ist einfach auch mal ein bisschen was anderes und daher sehr angenehm.
      Liebe Grüße,
      Schelmine

      "In einer Beziehung hat immer eine Person recht und die andere Person ist männlich!"
      :gap
      Huch, Flauschi hatte sich dazwischen gedrängelt.

      Sind 700 Seiten dick?

      Vielleicht könnte dir dann Kazuo Ishiguro "Die Ungetrösteten" gefallen?!


      Der berühmte Pianist Ryder versteht die Welt nicht mehr: Völlig fremde
      Menschen kommen auf ihn zu und bitten ihn um diesen und jenen Gefallen.
      Als er versucht, zwischen dem alten Hotelpagen Gustav und seiner
      Tochter zu vermitteln, passieren plötzlich seltsame Dinge. Realität und
      Traum verschwimmen, und überirdische Mächte nehmen sein Schicksal in
      die Hand. Er trifft Lebende und Totgeglaubte, die sich Hilfe oder gar
      die lang erwartete Erlösung erhoffen...
      Die Gilde der schwarzen Magier hast du bestimmt schon gelesen, oder?
      Liebe Grüße,
      Schelmine

      "In einer Beziehung hat immer eine Person recht und die andere Person ist männlich!"
      :gap
      hast du die "Ungetrösteten" gelesen? die Rezensionen sind ja sehr gemischt... wenns dir aber gefallen hat, würd ichs vielleicht "wagen" und die Gilde-Trilogie kenn ich, ja :)
      Wenn man schon ein Gefangener seines eigenen Geistes ist, kann man wenigstens dafür sorgen, daß die Zelle anständig möbliert ist. Peter Ustinov
      Hallo Flauschi,

      ich war total von dem Buch "Die Markgräfin" von Sabine Weigand begeisert. Besonders spannend fand ich, dass die Protagonistin wirklich gelebt hat. Die Autorin ist Historikerin und wartet mit einem relativ großen Hintergrundwissen auf, was zu keiner Zeit langweilig anmutet. Ganz im Gegenteil!

      Gleichzeitig erzählt sie parallel eine Geschichte in der Neuzeit, die mit der Vergangenheit verknüpft ist. Sehr spannend das!

      Ich war am Ende des Buches sehr ergriffen und bekam Barbara, die Märkgräfin, lange Zeit nicht mehr aus dem Kopf..

      Die Bewertungen bei Amazon sind auch durchweg gut. Ich kann das Buch ebenfalls nur wärmstens empfehlen. Es hat übrigens 480 Seiten. Ich mag dünne Bücher auch nicht. Die fang ich erst gar nicht an. ;)

      Liebe Grüße

      blue
      Früher war mehr Lametta.