Schmökerecke - was lest ihr gerade?

      Zwischen "Gottes Werk und Teufels Beitrag" und meinem jetzigen Buch habe ich

      "Das fünfte Kind" von Doris Lessing

      weggeschreddert.


      Luke, Helen, Jane und Paul sind die vier reizenden Sprößlinge der
      Familie Lovatt. Da tritt unverhofft noch ein Nachzügler in ihr
      idyllisches Leben, und mit ihm wird alles anders ... "Das fünfte Kind",
      erschienen 1988, ist der packende Psychothriller über eine Familie,
      deren trautes Heim sich schlagartig in die Hölle auf Erden verwandelt.

      Gegen den Zeitgeist der 68er haben sich Harriet und David den Traum
      eines gutbürgerlichen Lebensstils erfüllt. Mit ihrem fünften Sproß
      sehen sie sich indes plötzlich mit all dem konfrontiert, was sie bisher
      von sich fernhalten konnten: Irritation, Abscheu, Gewalt. Ben erscheint
      ihnen als Eindringling aus einer anderen Welt. Nach heftigen inneren
      Kämpfen ist es schließlich die Mutter, die sich ganz bewußt dem
      Dunklen, Unergründlichen aussetzt ... "Das fünfte Kind" ist ein fein
      gewobenes Familiendrama, zugleich aber eine hintergründige Parabel auf
      eine Epoche, die alles Befremdliche ausblendet und gerade deshalb von
      ihren düstersten Alpträumen heimgesucht wird. Das Nobelpreiskomitee
      lobt die Autorin als eine "Epikerin weiblicher Erfahrungen, die sich
      mit Skepsis, Leidenschaft und visionärer Kraft eine zersplitterte
      Zivilisation zur Prüfung vorgenommen hat".· Einer der reifsten, in
      seiner Ambivalenz faszinierendsten Romane der Nobelpreisträgerin· Ein
      Buch, das tiefschürfende Fragen nach den Grenzen aller Menschlichkeit
      stellt.
      Quelle.

      In der ersten Hälfte fand ich den Stil eher seltsam, ab der Mitte (es ist mit ca. 200 Seiten ein sehr dünnes Buch) fand ich es packend, spannend und ja, hm.... beängstigend?! Ebenso das Ende.... Nun warte ich dringend darauf, dass mein Mann das Buch liest, damit ich mit jemandem drüber reden kann.
      Streckenweise hat es mich an "Wir müssen über Kevin reden" erinnert, entfernt.



      Jetzt habe ich mir wieder einen dicken Wälzer vorgeknöpft, nämlich:

      "Das Spiel der Engel" von Carlos Ruiz Zafón

      Ich habe jetzt gute 200 Seiten gelesen und es gefällt mir von Art und Stil sehr gut, wenn ich auch noch nicht so richtig verstehe, worauf es abzielt. Aber ich habe ja noch ca. 500 Seiten vor mir, um das rauszubekommen :lookaround
      Liebe Grüße,
      Schelmine

      Eigentlich bin ich sehr hübsch; das sieht man nur nicht so.
      :zopf
      Hallo

      hat einer von Euch die Katzenbach Romane Das Opfer, die Anstalt, der Fotograf, der Patien etc gelesen und kann mir sagen ob die Reihenfolge egal ist. Der Fotograf ist z.B. viel später als der patient erschienen. Das Copyright liegt aber vor dem Patienten.



      Vielen Dank schon mal dem der es weiß



      L-G Kiwi :wave
      NMR Seit 26.12.04 22.30 Uhr


      Nicht was der Mensch ist, nur was er tut, ist sein unverlierbares Eigentum.
      Christian Friedrich Hebbel (1813-1863), deutscher Dichter
      Fertig gelesen. Beide richtig gut:

      Ilkka Remes: Hochzeitsflug. Normalerweise langweilt mich dieses thriller-Genre mittlerweile dermaßen, aber dieses Buch war für mich eine Ausnahme.

      Richard Yates: Zeiten des Aufruhrs. Ich habe den Film nicht gesehen, worüber ich froh war. Sehr packende Beobachtung einer amerikanischen Ehe in den 50-er Jahren. Es hat allerdings nicht geschadet, dass ich mir Di Caprio und Winslett vorstellte, während sich die Handlung entwickelte.
      Gruß von Donna
      Youth is wasted on the Young.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Donna Quichote“ ()

      100 Jahre Einsamkeit - Gabriel García Márquez - ein Buch, bei dem ich ständig zurückblättern muss, wer denn nun wer ist. Faszinierendes Buch, aber ich glaube fast, das msss ich nochmal lesen, da mir die ganzen Arcadios Josés, Aurelianos usw. anfangs schwer durcheinander geraten sind - und ich nie so recht wusste, ob ich grad in einer Zeitschleife bin. Nach gut 100 Seiten habe ich jetzt langsm den Faden gefunden, aber leider keinen Urlaub mehr - und auch das ist kein Buch, in dem man abends mal gerade 3 Seiten im Bett lesen kann.
      'Würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?'
      'Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin du möchtest', sagte die Katze.

      (Alice im Wunderland)
      Hallo,

      hab mal eine Frage:

      Wer kennt das Buch oder die Bücher " Bis(s) zum Morgengrauen, Bis(s) zur Mittagsstunde usw.

      Lohnt es sich die Bücher zu kaufen oder zu tauschen?

      Danke für eure Antworten :kuss
      Ganz liebe Grüße

      Tine



      Hallo Tine!

      Ich habe alle Bücher, dieser Reihe gelesen( bzw. verschlungen).
      Und ich bin nach wie vor begeistert davon.
      Man kann sich die einzelnen Figuren bildlich vorstellen... das gefällt mir an Büchern.
      Auch vom Stil her( Sprache) ist es sehr gut zu lesen, ist halt nicht so steif sondern teilweise mit Humor versetzt.
      Schade ich hätte Dir jetzt gerne eine Leseprobe dazu verlinkt... ich find nur keine :nixweiss
      Vielleicht hast du ja die Möglichkeit, im Buchladen ein geöffnetes Exemplar zum stöbern zu finden.

      Also für ich für meinen Teil kann die Bücher nur empfehlen.

      Lg Katrin
      Aufgeben steht nicht zur Debatte!!!!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „blümchen“ ()

      RE: Katzenbach

      Kiwi schrieb:

      Hallo
      hat einer von Euch die Katzenbach Romane Das Opfer, die Anstalt, der Fotograf, der Patien etc gelesen und kann mir sagen ob die Reihenfolge egal ist. Der Fotograf ist z.B. viel später als der patient erschienen. Das Copyright liegt aber vor dem Patienten.
      Vielen Dank schon mal dem der es weiß
      L-G Kiwi :wave


      Ich habe "Die Anstalt" und "Der Patient" gelesen und mich geärgert, dass ich nach "Der Anstalt" überhaupt noch "Der Patient" gelesen habe.
      Anstalt ging ja noch, aber Patient fand ich sowas von grottig. Willst du die wirklich lesen? ;)

      Mein jetziges Buch ist kein Deut besser.
      "Die Feuerbraut" von Iny Lorentz. Sowas konstruiertes und langweiliges hab ich selten gelesen.
      Dabei war "Die Wanderhure" so gut.
      Ich kann gar nicht glauben, dass ein und derselbe Autor, bzw. Autorenpaar diese beiden Bücher geschrieben hat.
      Früher war mehr Lametta.

      Schelmine schrieb:

      "Die Vegetarierin" von Han Kang
      Ein seltsam verstörendes, hypnotisierendes Buch über eine Frau, die laut
      ihrem Ehemann an Durchschnittlichkeit kaum zu übertreffen ist – bis sie
      eines Tages beschließt, kein Fleisch mehr zu essen.

      Die Vegetarierin ist eine kafkaeske Geschichte in drei Akten über Scham
      und Begierde, Macht und Obsession sowie unsere zum Scheitern
      verurteilten Versuche, den Anderen zu verstehen, der ja doch, wie man
      selbst, Gefangener im eigenen Leib ist. Der Roman wurde mit dem Man
      Booker International Prize 2016 ausgezeichnet.
      Ein bisschen skeptisch war ich schon, als ich dieses Buch geschenkt bekam, da es abgesehen von Haruki Murakami so gar nicht in mein "Buch-Beute-Schema" passt, aber es hat mich von Anfang an gepackt.
      "Seltsam verstörend", wie auf dem Klappentext beschrieben, trifft es schon ganz gut, aber dermaßen spannend, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht und vor allem, wie es ausgeht.

      Mit seinen 190 Seiten eher schnell verschlungen, aber vielleicht liegt auch darin der Reiz dieses Buches: es ist eben nicht in verschwurbelten Ausführungen künstlich in die Länge gezogen.
      Liebe Grüße,
      Schelmine

      Eigentlich bin ich sehr hübsch; das sieht man nur nicht so.
      :zopf

      Schelmine schrieb:

      Momentan tue ich mich echt schwer mit dem Bücherkauf. Schaue ich in die Bestsellerlisten, habe ich das Gefühl, es gibt nur Thriller, Krimis und Kitsch, vorzugsweise den 5. Fall, den 7. Band oder den 1. Band einer Trilogie.
      Aber immerhin sind diese ganzen Shades of Grey-Trittbrettfahrer wieder weg, kann das sein?

      Daher habe ich hier mal in den letzten Beiträgen gestöbert und hoffentlich den einen oder anderen Tipp aufgefangen. Vielen Dank!

      Selbst habe ich zuletzt im Urlaub erst "Unterleuten" gelesen, auch diesen Tipp habe ich hier bekommen. Ich hatte erst Sorge, dass mir die Materie zu trocken/politisch ist, aber das Buch hat mir gut gefallen.
      Vor allem das Ende :shock

      In den letzten Zügen liege ich bei John Irvings "Straße der Wunder", tja, was soll ich sagen: man bekommt gewohnte Irving-Qualität, nur ohne Bären und ohne Ringer. Es kommen auch diesmal verhältnismäßig wenig Nutten drin vor. Wer Irvings endloses Geschwafel gern mag, kommt hier auf seine Kosten, und die Geschichte, die er erzählt ist nicht uninteressant und stellenweise recht spannend.

      Richtig berührt hat mich "Kommt ein Pferd in die Bar" von David Grossmann, das habe ich im Urlaub nur so weggeschlungen.
      Gewöhnungsbedürftig ist es am Anfang, dass es keine gekennzeichnete wörtliche Rede gibt, aber da es nur wenige Protagonisten gibt, hat man den Bogen beim Lesen schnell raus.

      Für eine gute Pointe gab Dovele schon immer alles. Als Kind lief er oft
      auf den Händen. Er tat das, um seine Mutter zum Lachen zu bringen und
      damit ihm keiner ins Gesicht schlug. Heute steht er ein letztes Mal in
      einer Kleinstadt in Israel auf der Bühne. Er hat seinen Jugendfreund,
      einen pensionierten Richter, eingeladen. Im Laufe des Abends erzählt der
      Comedian zwischen vielen Witzen eine tragische Geschichte aus seiner
      Jugend. Es geht um Freundschaft und Familie, Liebe, Verrat und eine sehr
      persönliche Abrechnung auf dem Weg zu einer Beerdigung. Dem
      Kleinstadtpublikum ist das Lachen vergangen. Den Leser hält David
      Grossman mit diesem grandiosen Roman bis zur letzten Zeile gefangen.
      Quelle: Amazon.

      Während das Publikum im Buch gern auf die tragische Geschichte verzichtet hätte und gern mehr Witze gehört hätte, ging es mir als Leser genau umgekehrt, fast war ich schon genervt, wenn wieder ein Witz erzählt wurde (dabei waren manche richtig böse und gut :mua ), weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht.

      Leider ein sehr dünnes Buch, aber für mich die absolute (empfehlenswerte) Überraschung, spannend von der ersten Seite an.
      Liebe Grüße,
      Schelmine

      Eigentlich bin ich sehr hübsch; das sieht man nur nicht so.
      :zopf

      Regina schrieb:

      Fertiggelesen: Ein Mann Namens Ove. Der Bestseller aus Schweden
      .
      .
      .
      .

      Aktuell: Horst Lichter. Keine Zeit für Arschlöcher( Mit dem Tod seiner Mutter 2014 hat Horst Lichter angefangen, seine
      Geschichte neu zu schreiben. Denn ihm ist wieder einmal klar geworden:
      Das Le-ben ist kein Ponyhof - und endlich! In diesem aufrüttelnden Buch
      erzählt Horst Lichter von seiner bewegten Lebensgeschichte und was ihn
      zum Umdenken gebracht hat. Wa-rum es so wichtig ist, sein Leben neu in
      die Hand zu nehmen, es bewusst zu leben und seinen Humor nie zu
      verlieren.)
      .
      .
      .
      .

      Aktuell lese ich gerade auch: Dunkelblau von Dominik Schottner (-ein paar Gläser Wein, eine Flasche Bier mehr, na und? Alkohol ist das
      Schmiermittel unserer Gesellschaft. Was Dominik Schottner nüchtern
      feststellt, betrifft ihn selbst unmittelbar: Sein eigener Vater war
      Alkoholiker. Über viele Jahre hat die Familie weggeschaut, hat hilflos
      miterleben müssen, wie sich ein Mensch immer tiefer ins Verderben säuft.
      Jetzt spürt der Sohn dem Verhängnis nach und fragt: Wie hätten wir
      meinem Vater helfen können? Erschütternd offen erzählt er die Geschichte
      seines alkoholkranken Vaters und sein eigenes Erwachsenwerden im
      Schatten der Sucht. Ein bewegendes Dokument über die zerstörerische
      Droge Alkohol - und die Kraft, die man braucht, um gegen sie zu
      bestehen.)

      Liebe Grüße,
      Schelmine

      Eigentlich bin ich sehr hübsch; das sieht man nur nicht so.
      :zopf

      Donna Quichote schrieb:

      Imbolo Mbue "Das geträumte Land"

      Ein Kameruner, der illegal in den USA lebt und einen Job als Fahrer bei einem Wallstreet-Banker ergattert und dann seine Familie nachholen kann. Und der hart arbeitet, um seiner Frau ein Studium zu ermöglichen und seinem Sohn den 'American Dream' und alles scheint auch gut zu laufeb, bis die Finanzkrise die Pläne und Träume von allen zerstört, die sich in diesem Buch treffen.

      Ganz arg schön erzählte Geschichte.
      Liebe Grüße,
      Schelmine

      Eigentlich bin ich sehr hübsch; das sieht man nur nicht so.
      :zopf

      lagarto schrieb:

      Hört sich gut an, Donna. Danke für den Tipp. Gab ja schon mal so einen "Finanzkrisenroman", den Du empfohlen hast ("Capital"). War auch ein guter Tipp, habe ich gerne gelesen. Freu mich darüber hinaus, wenn Du hier ab und zu noch reinflatterst.

      Einen Buchtipp habe ich leider nicht. Bin fast durch mit "Kruso", werde ich auch zu Ende lesen, fällt mir aber schwer, ist nicht gut lesbar. Ganz spannend natürlich das Thema, welche Rolle die Insel Hiddensee in der DDR gespielt hat, ein bisschen "Aussteigerinsel" innerhalb des Systems.
      Außerdem habe ich "Alexander v. Humboldt, Die Erfindung der Natur" gelesen. Fand ich klasse, ist aber natürlich ein Sachbuch, wenn auch so geschrieben, dass auch Romanleser damit gut klarkommen können. Hochspannend natürlich die Entwicklung der Naturwissenschaften und des Naturschutzgedankens. Wird ja dann auch weitergesponnen zu geistigen "Nachfolgern" Humboldts, John Muir z.B.. Meine Hochachtung für die Recherchearbeit der Autorin.
      Und "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" hab ich zwischendurch mal reingeschoben, das war mir aber dann doch zu kitschig.
      Liebe Grüße,
      Schelmine

      Eigentlich bin ich sehr hübsch; das sieht man nur nicht so.
      :zopf

      Donna Quichote schrieb:

      Gar nicht kitschig! Und ich freue mich auch, von dir zu lesen!

      Der neue Marin Suter ist auch sehr lesenswert. "Elefant" ist ein, weil da gentechnisch rummanipuliert wurde - sehr kleiner und sehr rosafarbener Elefant, der durch Zufall bei einem Obdachlosen landet und der für einige nicht ganz astreine Menschen von großem Interesse ist.

      Dann habe ich noch "AchtNacht" von Fitzek gelesen, das war von der Idee her schon gut, aber so richtig nachvollziehen kann ich den Fitzek-Hype nicht. Irgendwas an dem ist mir immer zu gewollt.

      Und ein sehr lustiges und irgendwie auch in meinem hohen Alter noch erhellendes Buch war " Am Arsch vorbei geht auch ein Weg." Mal wieder was zum Nachdenken drüber, was einem eigentlich alles sehr egal sein kann und was man nicht zu seinem Problem machen sollte. Aber, Warnung an lagarto, eher kein Männerbuch.
      Liebe Grüße,
      Schelmine

      Eigentlich bin ich sehr hübsch; das sieht man nur nicht so.
      :zopf

      Schelmine schrieb:

      Ach was soll's, sind ja sowieso alle so hübsch nostalgisch beieinander, und bevor der Leseeindruck verblasst ist, gebe ich hier gern noch zwei Bücher zum Besten, die ich zuletzt gelesen habe und die ich beide sowohl sehr spannend als auch sehr bedrückend/berührend/beklemmend fand:

      Das erste war

      Die Farbe von Milch von Nell Lyshon

      Klappentext (Quelle Amazon):

      Mein Name ist Mary. Mein Haar hat die Farbe von Milch. Und dies ist meine Geschichte.
      Mary
      ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf
      dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann
      ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des
      örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr
      Gesellschaft zu leisten – einer zarten, mitfühlenden Kranken. Bei ihr
      erfährt sie erstmals Wohlwollen und Anteilnahme. Mary eröffnet sich eine
      neue Welt. In ihrer einfachen, unverblümten Sprache erzählt sie, wie
      ihr Schicksal eine dramatische Wendung nimmt, als die Pfarrersfrau
      stirbt und sie plötzlich mit dem Hausherrn alleine zurückbleibt.
      Leider mit 208 Seiten schnell verschluckt und verhältnismäßig teuer, aber es lohnt sich!

      Das zweite, vor kurzem erst zu Ende gelesen:

      Und es schmilzt von LIz Pit

      Klappentext (Quelle Amazon):


      Ein Buch, das alles gibt und alles verlangt.
      Mit geschlossenen Augen
      hätte Eva damals den Weg zu Pims Bauernhof radeln können. Sie könnte
      es heute noch, obwohl sie viele Jahre nicht in Bovenmeer gewesen ist.
      Hier wurde sie zwischen Rapsfeldern und Pferdekoppeln erwachsen. Hier
      liegt auch die Wurzel all ihrer aufgestauten Traurigkeit.
      Dreizehn
      Jahre nach dem Sommer, an den sie nie wieder zu denken wagte, kehrt
      Eva zurück in ihr Dorf – mit einem großen Eisblock im Kofferraum.
      Puh. Gegen Ende schon den Atem nehmend (lange ist es mir nicht mehr passiert, dass ich die halbe Nacht gelesen habe).
      Hier lohnt sich dann bei 512 Seiten die Investition auch schon eher.

      Als Kontrastprogramm nach diesen beiden intensiven Büchern lese ich z.Zt.

      Karte und Gebiet von Michel Houellebecq
      , weiß aber noch nicht so richtig, was ich davon halte, weil ich erst 10% gelesen habe.

      Klappentext? (Quelle Amazon):


      Michel Houellebecq, Enfant terrible der Literaturszene, hat das Buch
      geschrieben, das niemand erwartet hätte. ›Karte und Gebiet‹ ist ein
      großer Wurf: ein doppelbödiges, selbstironisches Vexierspiel, ein
      gewichtiger Roman, der zugleich wie schwerelos wirkt. Houellebecq
      erweist sich darin als begnadeter Erzähler, der alle Spekulationen ins
      Leere laufen lässt. Jed Martin ist Künstler. In seinen ersten Arbeiten
      stellt er Straßenkarten und Satellitenbilder gegenüber, zum Durchbruch
      verhelfen ihm jedoch Porträts. Einer der Porträtierten: »Michel
      Houellebecq, Schriftsteller«. Doch dann geschieht ein grausames
      Verbrechen: ein Doppelmord, verübt auf so bestialische Weise, dass
      selbst die hartgesottenen Einsatzkräfte schockiert sind. Die Kunst, das
      Geld, die Arbeit. Die Liebe, das Leben, der Tod: Davon handelt dieser
      altmeisterliche Roman, der auch hierzulande bereits als literarische
      Sensation gefeiert wird. Michel Houellebecqs neustes Werk ist ein
      vollendeter Geniestreich von überraschender Zartheit. Der einstige Agent
      provocateur erscheint darin gereift und auf so humorvolle Weise
      melancholisch wie nie. ›Karte und Gebiet‹ wird nicht nur die Freunde
      Houellebecqs begeistern, sondern auch manchen seiner Feinde.
      Liebe Grüße,
      Schelmine

      Eigentlich bin ich sehr hübsch; das sieht man nur nicht so.
      :zopf