COPD

      Also auch da ändert sich doch was, ich meine in puncto der gesellschaftlichen Anerkenung; ich denke, rauchen hat nicht mehr den Status des coolen Supermanns oder großen Denkers.
      Aber der Unterscheid, den ich sehe, den sprichst du ja eigentlich auch an: rauchen ergibt keinen Rausch, zumindest keinen, der deine Sinne so vernebelt, dass du nicht mehr weißt, was du tust oder keine Entscheidungen mehr treffen kannst - und das macht für mich einen SEHR großen Unterschied.
      'Würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?'
      'Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin du möchtest', sagte die Katze.

      (Alice im Wunderland)
      Ich hatte ja heute meinen 1. Kontrolltermin beim Lungenfacharzt und ich bin ganz happy :happy . Mein FeV1 (das ist so ziemlich der wichtigste Wert bei der Lungenfunktion würde ich mal sagen, die Menge Luft, die du innerhalb der ersten Sekunde ausatmen kannst) ist von 45 auf 54 % gestiegen und der Atemwiderstand ist von 520 % auf 129 % über normal gesunken - eine hervorragende Verbeserung ! Die Lungenfachärztin (heute hatte ich Frau Dr., Oberorzt, Herr Professor war auf einem Pneumologenkongress :hat2 ) hat mir dann auch brav alle Fragen beantwortet. Atemtherapie, REHA, Blutgaswerte - das sind alles noch Dinge der Zukunft - so lange ich nicht rauche und fleißig weiter Sport mache, Ausdauer und ein bisschen Kampftraining, und keine Verschlechterung z.B. durch eine Bronchitis eintritt, so lange brauche ich daran noch keine Gedanken verschwenden. Mein nächster Kontrolltermin ist erst in 6 Monaten und sie glaubt, dass die Werte dann noch besser sein werden, wenn ich am Ball bleibe. Ein Notfallspray habe ich jetzt auch - und wenn das alles erst mal so bleibt, kann ich mich gut damit arrangieren.
      'Würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?'
      'Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin du möchtest', sagte die Katze.

      (Alice im Wunderland)
      Mokka, ich freu mich so sehr für dich! :happy Jetzt geht es wieder "aufwärts"! :istgut Mach deinen Sport, ... walke oder geh ausgiebig spazieren, ... aber halt es in Grenzen! Du BRAUCHST kein Gehwägelchen! :agut

      Ich bin der Weg, auf dem ich geh;
      und ganz egal wie weit er auch ist, man muss den ersten Schritt tun. :peace
      Herrje, Gehwägelchen ist ein Insider, sie weiß schon, was damit gemeint ist :D
      Donna, du darfst gern mitmachen bei der Gehwägelchenralley, wir düsen dann, rüstig wie wir dann noch sind, über den Düsseldorfer Weihnachtsmarkt.
      Natürlich alles zu seiner Zeit ;-)
      Liebe Grüße,
      Schelmine

      Eigentlich bin ich sehr hübsch; das sieht man nur nicht so.
      :zopf
      ich habe Eure Beiträge erst heute gelesen ...... und ich habe einige Punkte(*) be mir wiedererkannt !
      Ich habe meine schnelle Atemnot bisher immer nur auf mein Ãœbergewicht und meine zu geringe Ausdauer / zu wenig Sport geschoben .... naja - und auch ein wenig auf das viele Rauchen früher .....

      (*)= schnell ausser Atem bei Treppen & Co., beim Bücken, Untergehen im Wasser gehe ich schon Jahre nicht mehr ;-)....

      aktuell (vllt. nicht COPD aber nervig!)
      Im Februar hatte ich seit ewigen Zeiten mal wieder richtig starke Atemnot - beim fast Nichtstun! Ich habe es auf meine Tierhaarallergie geschoben ... aber zu Hause - ohne Tier in der Nähe wurde es auch nicht besser ..... ich bin zum HNO - der konnte nix tun - ich solle doch mal zum Lungenarzt oder einem Innere Mediziner ... ich habe 4 Lungenärzte angerufen und nach einem kurzfristigen Termin gefragt, da ich ja akut unter Asthma litt ! Einer im Nachbarort (weil ich am Rand von Berlin wohne, dacht ich nehm ich den, weil sehr nah) sagte doch glatt : aus Berlin sind sie? Da soll es ja viele geben - probieren sie es doch bitte da ! ... beim nächten: also früheste Trermin: Ende März ...... nächster: im April könnt ich ihnen einen geben ! ..... meine Anmerkungen, das ich JETZT unter Atemnot leide, und nicht in 3 Monaten, halfen auch nichts ! Deshalb bin ich blos zu einem "Inneren" gegangen ..... seit dem hab ich ein Astmaspray, was gut hilft ...... und in meinem 2-wöchigem Urlaub, brauchte ich es kein einziges mal ..... aber wieder zurück zu Hause, mußte ich es wieder rausholen .... zuerst hatte ich einen starken Schnupfen und inzwischen einen nicht endenden Husten ! Und wenn ich eine Treppe steige, denk ich ich muß sterben - da hilft dann das Asthmaspray !

      Durch Eure Berichte angeregt, nehme ich mir fest vor, nochmal zu probieren einen Termin beim Lungenarzt zu bekommen .....auch wenn ich dann erst in 2 Monaten einen bekomme - und ich bis dahin hoffentlich den schlimmen Husten los bin und es mit dem Atmen auch besser geht *hoff* - einmal Durchtestenlassen sollte ich es wohl doch mal.
      Gruß Anja
      seit dem 23.05.2004 NMR ! :]
      Ach herrje, Anja,

      meine Idee wäre, gehe in eine Klinik. Sag, dass du keine Luft bekommst und auch das Spray dir nicht hilft.

      Wenn es COPD ist, sollten die Doktoren sich schnellstens um den Husten kümmern, das soll gar nicht gut sein bei dieser Erkrankung (gut ist er nie, aber bei COPD wohl ganz schlecht).

      Gute Besserung wünsche ich dir!
      Viele Grüße von Magie

      Leben ist das, was dir passiert, wenn du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.
      Anja, das würde ich auch nicht auf die lange Bank schieben . Du kannst aber auch bei fast jedem Hausarzt oder Internisten eine "kleine Lungenfunktion" machen - wenn die schlecht ist, bekommst du über den Arzt auch schnell einen Termin. Ich war ja gestern beim Lunganarzt und hörte, wie das Mädel an der Anmeldung sagte: "Ersttermin ? Nicht vor Juli !" Leider eine Krankheit, die sich sehr verbreitet.
      Die Sprays sind NOTFALL-Sprays und je nachdem, welches du hast, nicht für den Gebrauch mehrmals am Tag geeignet.
      'Würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?'
      'Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin du möchtest', sagte die Katze.

      (Alice im Wunderland)
      na endlich auch mal was positives :knuddel1 du wirst sehen,je länger du nicht rauchst,desto besser wird es gehen.Natürlich wird es aber auch immer wieder Tage geben,an denen du nicht so gute Werte hast,wahrscheinlich im Winter,wenn der Kältereiz dazu kommt.Das liegt aber hoffentlich in weiter Ferne.Ich freu mich für dich :knuddel1

      @Anja

      ja es ist schon so eine Sache,ich muß auch immer endlos lange auf einen Termin warten.Im akuten Fall ist aber mein Hausarzt die erste Adresse,der hilft mit Medis und kann schnell mal eine LUFU machen und dann immer noch überweisen.

      Ich mach ja bei einem Programm von der KK mit,da ist immer der Hausarzt mein 1. Ansprechpartner.Auch wenn meiner immer zu übertreibungen neigt,fühl ich mich Medizinisch schon gut aufgehoben.

      das Notfallaerosol benutze ich zeitweise auch 4-6 mal täglich (wenns mir mal schlecht geht) Notfall heißt natürlich nicht nur kurz vor Atemstillstand :(

      @Magie

      das wünsch ich deinem Mann auch
      liebe Grüße


      Jetzt habe ich mir alle eure Beiträge durchgelesen....................und komme ins Grübeln. :nachdenk
      Von Anfang: Klar konnte ich schlecht Treppen laufen, solange ich rauchte. Wunderte mich nicht die Bohne. Wie oft machte ich ein Päuschen und schimpfte mit mir *Ruth, du machst dich mit den Kippen total kaputt.*
      Beim Walken suchte ich immer Strecken ohne Steigungen. Einen Berg zu erklimmen war schlicht unmöglich, ein Hügelchen schon Tortur. :rotwerd1

      Dann kam der Rauchstopp. Der allmorgendliche Hustenanfall war ganz schnell Geschichte. Dass der Rest (s.o.) sich nicht besserte, kam mir aber nicht spanisch vor. Ich war ja selbst dran schuld. :offended

      Ãœber ein Jahr später war ich wegen einer psychosomatischen Erkrankung in einer Klinik. Verschiedene Therapien fanden in einem Gebäude am Berg statt. Mitpatienten sprangen wie die Gemsen an mir vorbei. Ich dagegen quälte mich den Anhang hinauf und litt dabei wie Hund. Alle paar Meter musste ich pausieren. Ich brauchte eine Ewigkeit.
      Bei der nächsten Untersuchung beim Klinikinternisten bat ich um einen Lungenfunktionstest und erklärte ihm, dass ich 40 Jahre lang geraucht habe und nun unter schrecklicher Atemnot leide.
      "Haben Sie zugenommen?"
      "Ja."
      "Wieviel?"
      "10 Kilo."
      "Da haben wir's schon. Da brauchen wir keinen Lungenfunktionstest."
      8| ?( ;( Hieß das für mich, dass meine Atemnot also 'normal' und eben zu ertragen sei. Basta!? :mua

      Ganz so basta fand ich das aber doch nicht. Klar, ich habe nicht das *ichfühlmichwohl* Gewicht. Aber sollte es wirklich normal sein, bei einer Größe von 163 cm und einem Gewicht von 67 kg keine Treppen mehr laufen zu können? Nee, ne?

      Da das Abnehmen einfach nicht klappen will - anderes Thema :rotwerd1 - bat ich letztes Jahr beim Check meinen Hausarzt (Internist) um den Lungenfunktionstest. Ihr werdet es schon wissen: die Werte waren katastrophal.

      Er verordnete Symbicort (morgens und abends) und Spiriva Respimat (2x morgens.)
      Nach 4 Wochen ein erneuter Test: viel bessere Werte. Ich hatte das Gefühl, wieder durchatmen zu können. Das ging nämlich vorher nicht. Ich war außer Puste, blieb stehen, wollte tiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiief Luft holen - aber das ging nicht. Ein Gefühl, als sei eine Sperre im Brustkorb, die mich nicht weiter, tiefer Atem holen ließ. Und das war jetzt besser.
      Allerdings: einen Namen bekam die ganze Sache nicht. Schlechte Lungenfunktion eben. War ja klar nach 40 Jahren. :whatever

      Jetzt meine Frage an die COPD-Insider: ist das jetzt okay so? Oder soll ich dennoch zu einem Lungenfacharzt gehen?
      Wenn ja: was macht der anderes als der Internist?
      Lieben Gruß von der
      ich denke Facharzt auf jeden Fall,denn "dein Kind"sollte auf jeden Fall einen Namen haben.Mich wundert nur,das dein Hausarzt dich nicht schon lange überwiesen hat.

      Der Facharzt röngt ja auch und es könnte (sorry) ja auch was anderes sein als COPD :knuddel1

      Sollte es COPD sein,sollte auf jeden Fall die Stufe und die Medikation vom Facharzt festgelegt werden(kriegst du nicht ständig das Flattern mit dieser Dosierung?)

      Wenn erst mal alles geklährt ist ,mußt du ja nicht mehr so oft zum Pulmologen.Auch wenn du ewig lange auf einen Termin wartest,geh hin :knuddel1
      liebe Grüße


      Mich wundert nur,das dein Hausarzt dich nicht schon lange überwiesen hat.


      Mich nicht. Mein Lungenfunktionstest beim Hausarzt war ja schon vor Jahren miserabel - aber da wollte ICH es ja noch nicht so genau wissen. Ich habe selber nach der Ãœberweisung gefragt, sonst hätte ich bis heute noch keine.

      Mensch Ruthchen, ja, das hört sich ganz so an, im Grunde genommen ist COPD ja auch nur ein Sammelbegriff für chronische obstruktive pneumonale Dysfunktionen - also einen Besuch beim Lungenfacharzt würde ich auch empfehlen, zumal du wirklich HAMMER-Medikamente nimmst.
      Das war übrigens auch einer der Gründe, warum ich zum Pneumologen wollte, das von meinem Hausarzt verschriebene Spray enthält Cortison - und das wollte ich als Dauermedikamentation nicht ohne Grund nehmen - und siehe da, ich brauche gar kein Cortison.

      Aber die erste Aussage des Internisten in der Klinik ist ja wohl der Hammer ! Aber es ist wirklich so, dass viele Ärzte COPD lange Zeit nicht Ernst genommen haben.
      'Würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?'
      'Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin du möchtest', sagte die Katze.

      (Alice im Wunderland)

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