COPD

      da es noch immer Raucher und NMR gibt,die nicht wissen was COPD ist,denke ich das die Betroffenen hier doch mal über das Berichten können,was sie so mit ihrer Erkrankung erleben.

      Vieleicht kann es ja einige dazu bewegen,nicht mehr zur Kippe zu greifen.

      Zu mir selbst,für die die es nicht wissen.

      Ich habe COPD Gold 3 das heißt,die 3.Stufe in einer Scala von 4

      Stufe 1 ist leichte COPD hat wohl jeder,der zu lange raucht.

      Stufe 2 mittelschwere ,geht einher mit leichter Atemnot,keine Medikamente erforderlich

      Stufe 3 schwere COPD,ohne Medis kein normales Leben mehr

      Stufe 4 sehr schwere COPD ,Sauerstoffpflichtig mit schweren Beeinträchtigungen.Das heißt,Selbständigkeit ist so gut wie ausgeschlossen,weil man sebst für die kleinsten Anstrengungen z.B. kochen oder sich anziehen,keine Puste mehr hat.Ganz davon abgesehen die Nebenwirkungen von Aerosol und Cortison.

      Meine Erkrankung wurde 1/2 Jahr nach rauchstop diagnostiziert und hat sich seitdem immer mal wieder verbessert aber auch,so wie im Moment,arg verschlechtert.

      Mein Rauchstop war definitiev zu spät.Das soll nicht heißen,das ich es bereut habe aufzuhören.Ich könnte mich aber selbst in den Hintern beißen,es nicht eher getan zu haben.So brauch ich mich wenigstens nicht mehr zu schämen,wenn ich mal Sauerstoffpflichtig bin,das ich dann am Schlauch hänge und mich rechtfertigen muß,warum ich immernoch rauche.Das war füher meine größte Angst.
      liebe Grüße


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ludaki“ ()

      Ich bin auch ein COPD Patient, welche Stufe weiß ich nicht,
      irgendwo zwischen 2 und 3.
      Das heißt rauchend definitv 3, nichtrauchend Stufe 2.

      Ich hatte jeden morgen so starke Atemnot, daß ich erbrochen
      hatte. Jeden morgen, jeden Tag ! Ich hab solange nach Luft
      gejapst, bis ich zu würgen angefangen hab, erst als der Kaffee
      im Klo war, konnte ich wieder durchatmen.

      Irgendwann wurde es immer schlimmer, ich konnte keine zwei
      Stockwerke mehr hochlaufen, ohne Pause zu machen, Atemnot
      bishin wieder zum Würgeanfall ....

      Morgens war ich definiv nicht mehr in der Lage mit dem Hund
      zu gehen, die kalte Luft hätte mich bald umgebracht.
      Heizungsluft im Auto hat das gleiche Ergebnis, Atemnot,
      tränende Augen, es wurde immer schlimmer.

      Dann bekam ich das Astmaspray verschrieben, das kostet im
      Monat 75 Euro, ich bin Privat versichert mit 1200 Euro Selbst-
      beteiligung, d.h. Geld für Kippen und Geld fürs Gegengift :patsch

      Ich hoffe jetzt endlich den Kampf gegen diese Sucht zu schaffen,
      mir gehts körperlich jeden Tag besser !! Der Kopf weigert sich
      noch, aber das schaffe ich auch noch .
      Keep calm and keep on trucking
      Ich bin nicht selbst betroffen, aber mein Mann hat auch COPD. Es geht ihm trotz Rauchstop vor nunmehr fast 5 Jahren meist schlecht, d.h. er kann sich körperlich kaum belasten. Hätte er allerdings nicht aufgehört, würde er heute mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr leben.
      Viele Grüße von Magie

      Leben ist das, was dir passiert, wenn du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.
      Ich würde gerne was zu euch schreiben, aber mir fehlen ausnahmsweise mal die Worte. Es tut mir sehr leid das zu lesen und ich hoffe und wünsche euch Betroffenen, dass sich eure Krankheit nicht verschlimmert. Mir ist plötzlich ganz komisch, wenn ich daran denke, dass ich die Kippen fast "gefressen" habe und noch immer Hirnachterbahn deswegen fahre :wacko:
      Es ist in der Tat erstaunlich, wie Menschen sich in Kleinlichkeiten
      verlieren können und darin einen armseligen Scharfsinn erblicken.
      -Otto von Corvin-
      LG Dino
      Ehrlich gesagt, auch mir fehlen die Worte. Ich wußte gar nicht, was COPD so richtig bedeutet. Deshalb finde ich diesen neuen Thread wichtig und ich bin dankbar, dass ihr diese Krankheit so genau beschrieben habt. Mir tut das so leid und ich hoffe so sehr für euch, dass die Krankheit nicht schlimmer werden wird. :knuddel1

      Bin ganz bedrückt, wenn ich an meinen jahrzehntelangen Zigarettenkonsum denke.

      Eure Beiträge bestärken mich, weiterhin an meinem Ziel festzuhalten, rauchlos meinen Weg weiter zu gehen und trotz mancher Schmachtattacken "stark" zu bleiben!

      Ich bin der Weg, auf dem ich geh;
      und ganz egal wie weit er auch ist, man muss den ersten Schritt tun. :peace
      Auf die Schnelle, meinen langen Bericht hat gestern das Internet gefressen. Seit gestern habe ich es ja auch schwarz auf weiß, dass ich unter einer der COPD Krankheiten leide. Ich finde diesen Thread auch insofern wichtig, dass vielleicht der ein oder andere mal seine Lngenfunktion checken lässt (vor alen Dingen die, die nach jahrelangem Zigarettenkonsum auch Beschwerden wie Husten und Atemnot haben oder hatten - den einfachen Test macht der Hausarzt. Denn je früher eine COPD erkannt wird, desto beser ist sie zu behandeln. Ich selber habe es eigentlich schon seit Jahren gewusst, mich aber immer davor gescheut, mir die Diagnose "abzuholen". Später mehr, der Bäcker ruft !
      'Würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?'
      'Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin du möchtest', sagte die Katze.

      (Alice im Wunderland)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „mokkamoki“ ()

      Erst einmal vielen Dank für eure ausführlichen Berichte. Eine Nachbarin von mir hat es hat auch ganz schlimm. Es ist immer wieder gut, daran erinnert zu werden wie wichtig es ist die Finger von diesem Zeug zu lassen. Es tut mir wahnsinnig leid, daß ihr nun mit dieser Krankheit leben müßt. Ich wünsche Euch ganz viel Kraft und das ihr damit gut leben könnt.
      Ich kann jetzt nur für mich sprechen, also ich möchte kein Mitleid,
      ich bin voll und ganz komplett selbst schuld an der Sache und kann froh
      sein, daß es nicht noch schlimmer ist. Nächste Stufe Lungenkrebs.

      Als ich vor 28 Jahren mit dem rauchen angefangen hab, da meinte
      meine Mutter, Kind laß das, davon wirst du krank. Ja ja, schon recht,
      ich bin aber cool und rauche 8)
      Ich kann nicht sagen, daß es mich irgendwann überrascht hat, krank
      geworden zu sein, das wäre gelogen. Von Anfang an wußte ich um
      das Risiko, denn das war vor 30 Jahren schon bekannt.

      Trotzdem lieb von euch, wenn ihr euch Gedanken macht.
      Ich kenne noch zwei Fälle, beim einen wurde es, wir bei mir, nach dem
      Rauchstop besser, bei der anderen nicht. So wie bei Magies Mann.
      Keep calm and keep on trucking
      So, mit gefülltem Bauch geht es besser !
      Wie ich schon im jetzt aber schrieb, wusste ich ja, dass etwas nicht stimmt, dass es allerdings so schlimm ist, das häte ich nicht gedacht. Seit ich nicht mehr rauche, beschränken sich meine Beschwerden darauf, dass ich schlecht Treppen steigen und schlecht Steigungen "laufen" kann. Ich hätte mich also maximal in Stufe II gesehen, aber lt. meiner Funktion bin ich ja schon voll in III. Darüber habe ich mit dem Herrn Dr. Lung aber gestern auch gar nicht geredet, irgendwie fielen mir ohnehin nicht so viele Fragen ein..., die stellten sich ale erst gestern Abend ein.
      Er meinte halt nur, warum ich denn nicht eher gekommen wäre, ich häte die Beschwerden ja vermutlich nicht erst seit ein paar Monaten. Richtig. Als ich ihm sagte, als Raucher hätte ich mich dafür geschämt, meinete er, dass dies leider nur allzu oft der Fall wäre und daher die COPD auch meist erst sehr spät erkannt wird (nämlich, wenn die Lebensqaulität schon sehr stark eingeschränkt ist und irreversible Schäden enstanden sind).
      Verwundert bin ich über das Ergebnis immer noch, da ich wie erwähnt, bisher (toi toi toi) fast keine Einschränkungen bemerke (vorausgesetzt, ich rauche nicht).Und wo ich gerade Astrid lese :wavy - Mitleid will ich auch überhaupt nicht, nicht, weil ich es selbst Schuld bin (das ja sowieso), eher, weil ich mich nicht wirklich krank fühle.
      'Würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?'
      'Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin du möchtest', sagte die Katze.

      (Alice im Wunderland)

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      erschreckend und nützlich gleichzeitig

      sind die erfahrugnsberichte und die infos hier

      ich gehe davon aus, dass ich auch in einer der stufen dieser krankheit bin, weil ich beim treppensteigen atemnot bekommen (zur zeit aber auch ein bißchen wegen des übergewichts)

      ich habe 37 jahre geraucht und panische angest gehabt, als vor 3 jahren meine lunge vor einer op (achillessehen gerissen) geröngt wurde, zum glück ohne lungenkrebsdiagnose.
      und dann hat es immer noch ein jahr gedauert, bis ich mit hilfe von rfo und den dort versammelten menschen die sucht gehen lassen konnte. ich könnte mich heute wegen dieses selbstmörderischen verhaltens - und wegen dem "verrauchten häuschen" - sonstwohin beißen. aber es war eben so.

      eine untersuchung zu copd zu machen, traue ich mich jetzt auch noch nicht. kommt vielleicht noch.

      danke für eure infos und gruß von kalmus
      grüße von kalmus

      ich habe am 2. februar 2007 um 1.30 uhr aufgehört zu rauchen

      2018 Weiterhin: Pfundeabbau vor allem in der Mitte - Muskelaufbau vor allem in den Beinen

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „kalmus“ ()

      bin auch COPD patientin und dazu noch ein lungenemphysem. diagnose bekam ich 2003, zum arzt gegangen, weil ich erkältet war und kaum noch atmen konnte *war übrigens ganz fürchterlich*.
      das emphysem bedeutet, lungenblässchen sind soweit zerstört, dass die eingeatmete luft nicht verwendet werden kann und in der lunge bleibt.
      die sich dann durch die vorhandene luft aufbläht, das sieht man einerseits optisch *sogenannter fass-torax* und wenn man mir auf den rücken klopft, verursacht das einen ganz bestimmten dumpfen ton, ähnlich einer trommel.
      die aufgeblähte lunge beeinträchtigt mich dahingehend, dass bücken, um etwas aufzuheben, immer mit luftnot einhergeht, da durch das bücken druck auf den brustkorb ausgeübt wird, was dann zur atemnot führt.

      was copdler und emphysemiker unbedingt vermeiden müssen, sind erkältungen und infektionen der atemwege, ich war seit der diagnose nun 3 mal total erkältet und jedesmal mit 1 3/4 beinen mit dem notarzt im krankenhaus.
      warum?
      die bronchien sind ja eh schon verengt und verschleimt und das chronisch, dieser zustand nennt sich dann copd, kommt dann die erkältung dazu, noch enger, noch mehr schleim, geht fast garnichts mehr.
      es ist auch so, dass jeder, der von meiner krankheit weiß und erkältet ist, mich nicht besucht.
      ich nehme verschiedene medikamente, ohne die, ich kaum einen fuß vor den anderen setzen kann

      deshalb auch nun der folgende rat an die, die den gang zum lungenarzt immer weiter rausschieben.
      falls ihr copd habt, wird sie sich ohne medikamente immer weiter verschlimmern.

      es gibt für copd einige sehr gute medikamente, eines davon heißt symbicort. es ist ein cortisonhaltiges pulver, welches inhalliert wird.
      dieses medikament schützt die bronchien, verbessert die atmung und hällt die krankheit etwas in schach.
      angst vor cortison muss man in dieser form nicht haben, denn es wird eingeatmet und nicht in den blutkreislauf gebracht, wo es dann nach einer zeit zu den so gefürchteten nebenwirkungen kommt.
      mit den richtigen medikamenten, etwas sport, nicht mehr rauchen, kann man mit dieser krankeit sogar richtig alt werden.
      ohne medikamente *ich sags mal nicht*, tja :(

      wer, bei anstrengung, unter atemnot leidet, ab zum lungenfacharzt nicht zum hausarzt

      das wars zum thema

      :)
      ach ja,das Emphysem hatte ich vergessen zu erwähnen.Deja hat das ganz gut beschrieben.

      Es schränkt schon sehr ein.Ich merke es vor allem wenn ich im Garten arbeite,nach dem Essen,und beim tauchen,da geht der Po nie nicht runter,schwimmt immer an der Oberfläche :lach

      aber mal im Ernst,es ist schon eine schlimme Sache,aber Mitleid will ich auch nicht,ich will nur aufwecken und vieleicht halten unsere Berichte ja den einen oder anderen davon ab,an die Tanke zu fahren.Ich denke aber eher nicht,hat bei mir ja auch nicht funktioniert.

      Wenn mir früher jemand was von Krankheiten durch rauchen erzählt hat,wollte ich nicht glauben,das es mich mal erwischt.Erst als mien Vater an COPD starb wurde ich aufmerksam.Hab aber leider nicht geschafft mit der elenden Quarzerei aufzuhören.

      Zuletzt hab ich mich auch geschämt und hab Jahre Hustenmedikamente heimlich geschluckt :bonkdamit ich einigermaßen über den Tag und auch die Nächte kam. Wie blöd muß man sein,aber die Sucht war stärker.
      liebe Grüße


      in diesem zusammenhang möchte ich noch was loswerden.

      mich regt auch diese wischiwaschi diskussion um den nichtraucherschutz bis zur atemnot *das ist wirklich so ;)* auf.
      dieser mörder-dreck gehört verboten, fertig und aus und wenn es nach mir ginge, tabakkonzerne verklagen und den ganzen schaden bezahlen lassen, jeden einzelnen cent.

      desweiteren verstehe ich auch das gesundheitssystem in sachen rauchen und die dadurch ja verursachten gesundheitsschäden nicht.
      als beispiel
      hätte ich ein alkoholproblem, kann ich zum arzt gehen, bekomme ne stationäre behandlung, danach eine therapie, und das sehr oft und nochmal, wenns nicht funktioniert hat.
      habe ich aber einen gesundheitlichen schaden durchs rauchen *z.b. copd, emphysem und weiteres*, schüttelt der arzt zwar mit dem kopf und hebt den zeigefinder, das ist aber auch schon alles, weil er auch nicht mehr tun kann.

      wenn jemand durch das rauchen einen gesundheitlichen schaden davongetragen hat, warum hilf die krankenkasse denn nicht?
      sie könnte z.b. ersatzpräparate wie pflaster und co. subventionieren *hälfte kasse, hälfte der konsument*, nach der pflaster behandlung einen test, bei rückfall, kosten erstatten, bei erfolg, alles super.
      oder sie könnte das medikament champix *welches übrigens das reinste wundermittel ist* wesentlich preisreduzierter abgeben, denn es kostet einfach einen brechreizerregend hohen betrag.
      ich will damit sagen, die produkte sind einfach zu teuer, es kann mir doch niemand erzählen, dass die produktion von einem pflaster 4 euro kostet.
      ich meine damit die raucher, die schon krank geworden sind und es nicht schaffen, sollten von der kasse hilfe bekommen.
      und eins könnt ihr mir glauben, auf der lungenstation im krankenhaus, stehen sie mit ihrer sauerstoffflasche auf den balkonen, dürre gespenster mit bleichen gesichtern und rauchen *das ganze personal schüttelt die köpfe, aber es gibt keine hilfe gegen die sucht*, habe ich selbst entsetzt sehen müssen, als ich dort eingeliefert wurde, warum, bronchial spasmen, weil ich erkältet war *das ist wie ein asthma anfall der sich nicht löst, der blanke oberhorror übrigens*.

      aber nein, die kasse hilf nicht, sie zahlt lieber die teuren medikamente, zahlt lieber die oberteure sauerstoffversorgung, die krankenhausaufenthalte und die operationen, ja und das zahlt sie dann jahrelang, tausende von euro.
      ich begreife das nicht :(

      dieser gesundheitsschaden ist viel zu wenig bekannt, wenn wir mit unseren sauerstoffflaschen durch die gesellschaft schlurfen würden, nach atem ringende gespenster, dann würde man eventuell mal drüber nachdenken. aber diese kranken können das ja nicht mehr, sie schlurfen in ihrem zuhause mit der sauerstoffflasche rum, schön weg von der gesellschaft, fast unsichtbar.

      das ist ein skandal

      ludaki schrieb:

      ach ja,das Emphysem hatte ich vergessen zu erwähnen.Deja hat das ganz gut beschrieben.

      Es schränkt schon sehr ein.Ich merke es vor allem wenn ich im Garten arbeite,nach dem Essen,und beim tauchen,da geht der Po nie nicht runter,schwimmt immer an der Oberfläche :lach



      schön, dass du es mit humor nehmen kannst.


      :)
      ich muß ja wohl,was bleibt mir sonst.

      Wenn ich allerdings mal einen schlechten Tag habe,auch wegen meiner andern Gebrechen,dann komm ich aus dem Heulen nicht mehr raus.Das hilft mir aber nix,weil ändern geht nicht.

      Du hast aber recht,die Folgen des Nikotinmissbrauchs sind ja nicht nur die schrecklichen Bilder die man so sieht,mich haben die Beiträge in der Mailingliste,in der ich mal angemeldet war,doch sehr erschüttert.Nie hätte ich gedacht,das man so elendig lange sterben kann.Aber auch das sich in ihrer Krankheit ergeben,hat mich sehr schockiert.

      Fast jeder denkt,was bin ich krank und tut nichts damit es wenigstens etwas besser wird.

      Ich denke jeder ist für sich verantwortlich,vieleicht nicht als junger Mensch,da fehlt ja oft die Einsicht,aber irgendwann muß man sich eben mal am Staps reißen und die Sucht bekämpfen.Das das geht haben hier ja viele schon bewiesen.

      Ich für meinen Teil hab dieser Krankheit den Kampf angesagt und versuche durch viel Bewegung und gesunde Ernährung das Beste aus meiner Situation zu machen.
      liebe Grüße


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ludaki“ ()

      Hm, ich versuche es auch ein wenig mit Humor zu nehmen, denn letztendlich kann ich niemanden für die Folgen meiner Sucht verantwortlich machen (das ist meine Meiung dazu).
      Die Krankenkassen fördern ja teilweise "Entzugsprogramme", dass Medikamente wie Champix nicht veschrieben werden könen, finde ich auch schade. Warum kann nicht ein z.B. Lungenfacharzt die Entscheidung treffen, bei wem ein solches Medikament sinnvoll ist ? Ansonsten denke ich, dass Sucht nicht gleich Sucht ist. Ich finde nicht, dass man einen Heroinsüchtigen, einen Alkoholsüchtigen und einen Nikotinsüchtigen gleich bewerten kann. Mag sein, dass ich damit völlig falsch liege, abe für mich gibt es da gewaltige Unterschiede, die ich aber nur schwer in Worte fassen kann, ohne weiter auszuholen als ich möchte.

      Wichtig fände ich, dass es eine viel breiter gefächerte Prävention gäbe.
      'Würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?'
      'Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin du möchtest', sagte die Katze.

      (Alice im Wunderland)
      kann ja sein,das du recht hast,Moni,aber mit Mittelchen verschreiben ist es ja nicht getan.Der oder diejenige welche da aufhören will/soll,muß es ja erstmal wollen.Da der

      Wille aber allein nicht reicht,müßte ja schon jeder entmündigt werden und eingesperrt?

      Das kann es nicht sein,dies Diskussionen bringen nichts und wenn man Hife will,bekommt man sie ja auch.Von Krankenkassen und auch Ärzten.Aber der Süchtige an sich muß ja was tun.

      Es ist hart,aber ich für meinen Teil muß die Schuld wohl oder Ãœbel nur bei mir selbst suchen.Hart und nicht fair aber so ist es
      liebe Grüße


      Helga, ich sehe das genau so wie du, ohne den Willen aufzuhören geht gar nichts. Wenn aber jemand den Willen hat und Hilfe möchte, ist es für einen Raucher schon erheblich schwerer als zum Beispiel für einen Alkoholkranken, einen Arzt zu finden, der einen wie auch immer unterstützt. Deshalb meinte ich, dass ein Arzt, wenn er sieht, der Wille beim Patienten ist da, aber es fehlt das Durchaltevermögen oder der letzte Kick, die Möglichkeit haben sollte, Medikamente zu verschreiben. Auf der anderen Seite kostet Champix (glaube ich) auch nicht mehr als 4 Euro pro Tag - und die hat ja jeder Raucher auch gerne für seine Kippen auf den Tisch gelegt.
      'Würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?'
      'Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin du möchtest', sagte die Katze.

      (Alice im Wunderland)
      Hallo zusammen,

      auch ich bin einer von den vielen COPD-Kranken, ENDE STUFE 3!

      Es wurde ja schon sehr viel darüber geschrieben nur man kann nicht oft genug davor warnen!

      Es fängt ja so langsam schleichend an und wird dann immer ein wenig unauffällig schlimmer,
      Ist ja nur ein bißchen Raucherhusten oder eine kleine Erkältung, nichts schlimmes denkt man,
      die Lunge ist ja ganz in Ordnung. Und daran gewöhnt man sich immer ein wenig mehr!
      Das stimmt aber nur oberflächlich gesehen, da die feinen Härchen in den Bronchien sich
      ganz still und heimlich verabschieden, nur ist das Problem das wir durch diese Härchen den
      Sauerstoff aufnehmen müssen. Um so weniger Härchen um so mehr Atemnot, mal laienhaft
      ausgedrückt.
      Diese sich fast immer selbst angerauchte Krankheit wird in den nächsten 3 Jahren wohl an
      dritter Stelle der Todesursachen weltweit stehen! Ich glaube alles weitere erübrigt sich!

      Also weg von dem Laster Rauchen , je schneller umso besser!!!

      Heinz-Bernd

      Ach du Kakke , jetzt kommt Schmacke!

      mokkamoki schrieb:

      Ansonsten denke ich, dass Sucht nicht gleich Sucht ist. Ich finde nicht, dass man einen Heroinsüchtigen, einen Alkoholsüchtigen und einen Nikotinsüchtigen gleich bewerten kann. Mag sein, dass ich damit völlig falsch liege, abe für mich gibt es da gewaltige Unterschiede, die ich aber nur schwer in Worte fassen kann, ohne weiter auszuholen als ich möchte.

      Doch, ich denke, das Prinzip ist das Gleiche, egal welche Sucht. Unsere Synapsen verknüpfen sich auf eine bestimmt Art und Weise und wollen gerne mit Egal-was belohnt werden.
      Das Problem ist m. E. die gesellschaftliche Anerkennung. Ich habe noch von keinem Nikotinabhängigen gehört oder gelesen, der im Nikotinrausch jemanden z. B. verprügelt hat. Oder aus dem Nikotin(!)-Rausch heraus eine andere Straftat begangen hat. Es raucht zwar in diesem unserem Lande nur ca. 1/4 der Bevölkerung, aber wer kennt nicht die prominenten Raucher wie Helmut Wehner (ohne Pfeife nicht vorstellbar) oder Helmut Schmidt? Gesellschaftlich hoch anerkannt und geehrt, trotz der Sucht... Kennt jemand einen Junkie, der sich in diesen Höhen bewegt?
      Und was hat uns die Werbung jahrzehntelang versprochen, wenn wir rauchen? Meilenweit konnten wir in die Luft gehen, nach dem Genuß einer Zigarette uns entspannt zurück lehnen. Ein Mann benötigte nur drei Dinge zum Leben, noch nicht mal eine Frau war da vorgesehen
      ;(

      Wichtig fände ich, dass es eine viel breiter gefächerte Prävention gäbe.

      Jo, leider ist unser Gesundheitswesen nicht wirklich auf Prävention gerichtet. Auch, wenn z. B. der Beruf der Krankenschwester sich änderte und jetzt "Gesundheits- und Krankenpflegerin" heisst, ein Ausbildungsschwerpunkt soll die Gesundheitsberatung von Patienten sein. :S Lieber wird bezahlt, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist :pinch:
      :rose Carpe diem! :rose
      Oder:
      Das Leben ist zu kurz für schlechten Wein!