Was ich hasse

      Ich hasse aus gegebenem Anlass heute Heizkörperdesigner.
      Da entwerfen die Heizkörper und finden wohl, dass das sehr toll und stylish aussieht und keins von diesen großkotzigen A...löchern hat jemals einen verdammten PUTZLAPPEN in der Hand gehabt. GAH!
      Liebe Grüße
      Pat

      Everything is going to be fine in the end. If it's not fine it's not the end

      Pat schrieb:

      Ich hasse aus gegebenem Anlass heute Heizkörperdesigner.
      Da entwerfen die Heizkörper und finden wohl, dass das sehr toll und stylish aussieht und keins von diesen großkotzigen A...löchern hat jemals einen verdammten PUTZLAPPEN in der Hand gehabt. GAH!


      Man müsste einen Verband gründen, der jährlich den Preis "Der dreckige Putzlumpen" vergibt. Alternativ für besonders intelligentes Design den goldenen Putzlappen.

      Bis vor zwei Jahren hatte ich Fenster, bei denen man aufpassen musste, dass man sich nicht die Finger blutig macht beim Putzen. Leider hatten die keinen Herkunftsvermerk. *mitdemhammeraufschlag*
      Viele Grüße von Mita

      To dream the impossible dream, to reach the unreachable star - NMR seit 30.8.2007
      Jaja, :pfeif New York, Rio, Godesberg

      Da ich genügend LTE-Volumen hatte, um einen Hotspot fürs iPad zu liefern, und ein Powerbar vollgeladen war, konnten wir sogar Fernsehen schauen ;)

      Und vorsichtshalber (man weiß ja nicht, wie lange so was dauert...) haben wir einen Eisbecher vor dem Verderben gerettet...

      FellowEarthling schrieb:

      Jaja, :pfeif New York, Rio, Godesberg

      Da ich genügend LTE-Volumen hatte, um einen Hotspot fürs iPad zu liefern, und ein Powerbar vollgeladen war, konnten wir sogar Fernsehen schauen ;)

      Und vorsichtshalber (man weiß ja nicht, wie lange so was dauert...) haben wir einen Eisbecher vor dem Verderben gerettet...


      :applaus

      In Notsituationen darf man auch den Fokus auf‘s Essentielle nicht verlieren :xyxthumbs
      grüessli
      soap



      it's a good day to have a good day :)
      Boah, es ist Sommer und damit eigentlich ruhige Zeit im Job, eigentlich arbeite ich nur 50% und dennoch habe ich im Moment das Gefühl, dass alles über mir zusammenklappt. ZIg große, strittige Projekte, die alle bei mir gelandet sind und die auch niemand anders machen kann. Alles mit engen Terminen und überall haben alle möglichen mitzuquatschen und kommen im letzten Moment mit zig Änderungen und Co. Ich mag nicht mehr.

      Mein Nervenkostümn ist angesichts des anstehenden Nachsorgetermins ohnehin nicht das Beste und ich sehe schon, dass ich mich, sollte es alles gut gehen am Freitag, dennoch nicht unbekümmert und richtig freuen kann, weil ich weiß, was mich alles im Büro erwartet und nervt. So ein bescheuerter doofer Mist. Ich fühl mich grade echt gräuslich...

      Danke, dass ich hier mein Herz ausschütten darf.
      Fellow, lass Dich erstmal drücken. Ganz fest.
      So, und jetzt sage ich Dir was und bitte bedenke, dass es aus meinem Munde kommt. Grenz Dich ab. Unbedingt. Ganz im Ernst: wenn Du jetzt im Krankenhaus wärst, müsste es auch ohne Dich gehen. Niemand ist unersetzlich, Deine Gesundheit aber schon.
      Hau auf den Tisch, delegiere, rede mit Vorgesetzten. Du arbeitest aus einem bestimmten Grund Teilzeit.

      und außerdem drücke ich natürlich die Daumen für die Nachsorge.
      Liebe Grüße
      Pat

      Everything is going to be fine in the end. If it's not fine it's not the end
      Been there, done that. Es ist ein fieses Gefühl, wenn man so getrieben ist und nur noch reagiert und es gar nicht schaffen kann, weil so viele mitzureden haben.
      Ich weiß, wie du dich damit fühlst. :knuddel1

      Ich bin gerade so weit, hätte ich jetzt nicht drei Wochen Urlaub, wäre ich wahnsinnig geworden. Ich hab es echt nicht mehr ausgehalten, Micromanagement auf der einen, hohe Erwartungen auf der anderen Seite und alle Beteiligten wollen bestimmte Dinge durchbekommen und rücken nicht davon ab. Ich hab mich total zerrieben und machtlos gefühlt.

      Nun hattest du ja leider erst Urlaub, aber kannst du dir trotzdem eine Flucht suchen? Weggehen mit Freundinnen? Lecker essen? Spa?
      und wenn wir ganz ehrlich sind: Es gehen so viele Projekte schief und die Menschen sind danach immer noch da. Es passiert gar nichts. Keine Auswirkung. Und man kann auch mal „nein“ sagen, auch wenn mir das auch immer super schwer fällt.
      Gesundheit ist so viel wichtiger. Man kann den Job auch mal nur 80% machen, oft hat man zu hohe Ansprüche an sich selbst und weniger wäre auch genug. Anderer pragmatischer Tipp: an den delegieren, der die Änderung möchte, a la „können Sie dazu einen Vorschlag ausarbeiten, wie sie sich das vorstellen?“ :D

      ich drück die Daumen, dass es schnell besser wird!
      Don't speak unless you can improve the silence.
      Liebe Fellow,

      ich schließe mich den Vorschreiberinnen an. Zur Not kann man sich einen Auszeit-Schein besorgen, nennt sich AU-Bescheinigung. Für die Nachsorge sind meine Daumen gedrückt.
      Viele Grüße von Magie

      Leben ist das, was dir passiert, wenn du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.
      Für den Nachsorgetermin drücke ich fest die Daumen Fellow.
      Abgrenzen ist das einzig richtige, aber das weißt du ja selbst. Hoffentlich bekommst du das hin, das lernt man nur langsam habe ich erfahren. Aber es geht!
      Bei mir hängt ein Post-it „gut ist gut genug“, das erinnert mich daran, nicht immer zu viel zu geben und auch die Zuständigkeiten zu prüfen.

      Vielen Dank auch, Hanni, für deinen letzten Satz, den merk ich mir :D
      Wieder ein Baustein zum besseren Selbstschutz!
      grüessli
      soap



      it's a good day to have a good day :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „soap“ ()

      Ich drücke auch die Daumen, fellow!

      Was die Arbeit betrifft, musst Du Maßnahmen ergreifen. Das ist gerade bei Teilzeitverträgen wichtig, sonst arbeitest Du am Ende Vollzeit für weniger Geld. Sprich mit Deinen Vorgesetzten, zur Not mehrmals und über verschiedene Ebenen und wenn das keine Veränderung bringt, überleg Dir, ob Du eine sachliche Überlastungsanzeige schreibst.

      Und dann warne ich davon zur sagen, dass "die auch niemand anderes machen kann". Ich verstehe zu 100% was Du meinst, aber es gibt immer jemanden, der einen ersetzen kann und sei es eventuell auch nicht so gut, weil der- oder diejenige ins kalte Wasser springen muss. Vielelicht muss zu diesem Zweck auch jemand mit einer entsprechenden Qualifikation neu eingestellt werden. Aber das ist kein Schuh, den Du Dir dann anziehen musst.
      rauchfrei seit 17.01.2008 / Umwege erhöhen die Ortskenntnis

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „lagarto“ ()

      Erst einmal Danke für euer Verständnis und die vielen guten Tipps. Wenn ich darf, nutze ich euch noch etwas ausführlicher zum Ausk&%$§n.

      Dass ich mich mehr abgrenzen muss, ist mir bewusst - "Überidentifizierung mit der Arbeit" hab ich gelernt, heißt das wohl... ABER: zumindest im Moment empfinde ich ihn so ähnlich wie den Satz, den wir zu hören bekommen haben, als wir keine Kinder bekamen: "Entspannt euch doch mal, dann klappt das schon...". Das ist soooooo viel leichter gesagt als getan oder besser ausgedrückt "empfunden".

      Denn ich mache den Job ja nun schon sehr lange und er war auch aufgrund der vielen vielen Lebenszeit, die ich darein investiere, automatisch immer auch einer der Lebensmittelpunkte. Und es ist halt auch kein Job, bei dem man in dem Moment, wo man die Tür hinter sich zumacht, den Job Job sein lässt, sondern er geistert halt auch in der Freizeit häufig (ja, zu häufig) in meinem Kopf und den Gedanken umher. EInmal hat er mich deshalb sogar einen ganzen Urlaub gekostet...

      Hinzu kommt, dass ich durch meine Erkrankung einiges nicht mehr so gut abkann oder mir schwerer fällt: ich bin ohnehin nicht sehr konfliktfähig und das hat sich durch meine Erkrankung noch einmal heftig verstärkt. Zu meinem Job gehören aber ganz oft strittige SItuationen /Verhandlungen, in denen ich Positionen / Interessen Dritter manchmal gegen einen kompletten Kreis vertreten muss. Und aktuell sogar quasi ausschließlich. Es gibt kein einziges Projekt, wo ich einfach nur etwas Sinnvolles, "Schönes", "Positives" be- / ausarbeiten müsste. Sondern es sind alle mit Auseinandersetzungen mit anderen Interessensgruppen verbunden und ich muss da immer wieder die gebetsmühlenartig ihre Argumente Vortragende geben.

      Durch meine Medikamenten-Nebenwirkungen, wie Knochen- und Muskelschmerzen und vor allem die Schweißausbrüche, die sich in der Regel durch eine kurze Phase des Flauseins ankündigen, bin ich sehr oft genervt und darf mir das im Job natürlich nicht anmerken lassen, vor allem in Terminen, Sitzungen, etc. Aber in mir brodelt es. Und macht mich manchmal auch wahlweise etwas aggressiv oder mutlos.

      Dabei sieht man mir optisch halt nicht an, dass ich krank bin und durch die Medikamente mit den Nebenwirkungen hadere (mit Ausnahme der sichtbaren Folgen des Schwitzens, wie das nassgeschwitzte Gesicht...). Deshalb behandeln mich alle halt als Gesunde, was ja grundästzlich richitg ist - aber es fehlt dann eben auch ein wenig das Verständnis, dass ich eben nicht mehr die Fellow vom 20.12.17 bin...

      Zum Thema "andere/r übernimmt": wir sind halt ein recht kleines "Unternehmen" (unter 10 Beschäftigte inkl. Chef) und einen Arbeitsbereich habe ich schon abgegeben, als ich auf 50% reduziert habe (anders wäre das ja gar nicht gegangen). Aber der restliche Bereich ist halt auch sehr umfangreich und im Moment wächst und gedeiht der. Bei den relativ vielen Dienstreise ist zudem eine 2,5-Tage-Woche schnell vorbei und für Vor- und Nachbereitung und erst recht für das konzentrierte Ausarbeiten von Unterlagen ist dann nur wenig Zeit.

      Eigentlich wäre die Konsequenz, sich was anderes zu suchen. Aber mein Job ist schon extrem spezialisiert und ich mit MItte 50, vorerkrankt und nur 50%-Stelle-wollend halt auch nicht mehr die Lieblingskandidatin auf dem Arbeitsmarkt.

      Andererseits Ich mag einfach nicht, sollte meine Lebenszeit tatsächlich durch die Tumorerkrankung verkürzt werden, diese Jahre, die ich noch habe, nur mit diesen unangenehmen und eben häufig sogar richtigen Streit-Themen verbingen. (Dann hätte ich Jura studiert ;) , wie einige meiner Kollegen, denen das überhaupt nix auszumachen scheint, weiß es zu ihrer beruflichen DNA zu gehören scheint...).

      Ach ich weiß auch nicht, wohin mich meine Gedankenkreisel führen. Heute hab ich frei und grade war ich laufen zum Kopffreikriegen. Gleich muss ich ein paar Sachen erledigen und dann schaue ich , was ich mal schönes machen kann, um wieder auf andere Gedanken zu kommen.

      Danke fürs "zulesen" - alleine das aufschreiben hilft tatsächlich schon sehr. Ich hoffe, ich konnte einigermaßen vermitteln, was so alles in mir rumort... Ich erwarte auch gar keine Patentrezepte, aber wie gesagt, allein, dass ich mir das von der Seele schrieben kann, entlastet diese schon ein wenig...
      Fellow

      Neu

      Hallo Fellow,

      wir sind jobmäßig irgendwie garnicht so unähnlich aufgestellt, wobei ich weniger reisen muss, aktuell bin ich aber auch so ca. 2 Tage die Woche unterwegs aber zum Glück mit Ausnahmewochen wie dieser, wo die Reise ausgefallen ist und ich gar nicht reisen muss. Aber ich weiß so eben auch, was es heißt, wenn man neben den ganzen Reisen, die ja immer viel Zeit über den eigentilchen Termin hinaus kosten, noch seine eigentliche Arbeit erledigen muss. Ich bin auch in einem kleinen Unternehmen und wenn einer ausfällt, gibt es quasi keinen Ersatz, weil jeder total spezialisiert seinen Kram macht.

      Und - ich muss leider auch sehr viel Unangenehmes und Konfliktbeladenes erledigen, obwohl ich eigentlich nicht so der Typ dafür bin. Was das betrifft, habe ich irgendwann für mich entschieden, meinen eigenen Weg zu gehen und mir treu zu bleiben, so dass ich kein Bauchgrummeln habe: ich bleibe freundlich und zugänglich, vor allem immer menschlich und den Kompromiss suchend und komme so auch zum Ziel. Streiten liegt nicht in meiner Natur. Mein Chef, der in Verhandlungen deutlich härter auftritt, kommt am Ende auch immer mit einem Kompromiss heraus, ich sehe im Verhandlungsergebnis wirklich keinen Unterschied. So komme ich gut klar, wobei das nicht bedeutet, dass das alles Sonnenschein ist, mir gehen viele Sachen auch noch immer sehr nach und beschäftigen mich. Aber die Message ist: sei Du selbst, bei allem, was Du tust. Und das kannst Du für alle Varianten von fellows machen, die es gibt. Wenn Du eben heute eine andere bist als vor Dezember 2017, dann versuche nicht, "ganz die alte" zu bleiben. Deine Erfahrungen mit der Krankheit haben Dich sensibler gemacht? Mach was Gutes aus Deiner Veränderung. Man kann sich leider in vielen Jobs nicht aussuchen, was man täglich so alles machen muss und für viele Leute ist der Job mit einem täglichen Hürdenlauf verbunden. Umso wichtiger ist, dass man alles, was man erledigen muss, auf die Weise tut, die einem liegt. Der Gestaltungsspielraum liegt vielleicht nicht in dem WAS man machen muss, aber in dem WIE. Das hilft bei vielem, aber leider noch nicht bei der Quantität der zu erledigenden Arbeit.

      Deshalb erinnere die, die es wissen müssen, daran, dass Du nicht gesund bist. Sprich mit Deinen Vorgesetzten. Tu es sachlich und mach es genau so, wie Du es hier getan hast: dass man es Dir nicht ansieht, aber das Du erkrankt bist und darum bittest, dies nicht zu vergessen. Und dass Du deshalb mit der Reduzierung Deiner Arbeitszeit eine wichtige Maßnahme ergriffen hast, die respektiert werden muss.

      Gedankenkreiseln kenne ich auch, wie man vom Hölzchen aufs Stöckchen kommt und es sich immer weiter aufbaut zu etwas Ungutem. Ich hatte erst vorgestern auch so einen Abend, wo ich mal wieder gejammert habe, warum ich letztes Jahr nicht das Jobangebot bei der Stadt München angenommen habe. Am nächsten Tag wars wieder besser, die Aufgaben sind plötzlich alle wieder lösbar und der Eindruck von allem ist wieder bunter. Da muss ich für mich auch mehr verinnerlichen, dass man sich von einer pessimistischen Momentstimmung nicht zu sehr beeindrucken lässt, wenn es einem so ganz übergeordnet ja eigentlich ganz gut geht. Das gilt auch für Gedanken, ob Deine Krankheit Deine Lebenszeit verkürzt. Ich weiß nicht, ob Du einen triftigen Grund für diese Annahme hast oder ob es einfach nur eine allgemeine Befürchtung ist, weil die Krankheit Dir aufgezeigt hat, was von heute auf morgen passieren kann. Es ist schwer, sich aus einem Loch zu ziehen, aber man kann seine Gedanken lösen und frei über dem Loch schweben lassen und aus der Vogelperspektive sieht man, dass es eben nur so ein blödes, kleines Loch in einem eigentlich schönen Leben ist.
      rauchfrei seit 17.01.2008 / Umwege erhöhen die Ortskenntnis