Hilfe der Jagdtrieb kommt durch

      Hilfe der Jagdtrieb kommt durch

      So, ds Herz hängt immer noch in der Hose, aber der Herzschlag normalisiert sich langsam wieder. Gestern abend ist meine Mia durchgebrannt, immer dem Hasen hinterher........
      Ich möchte diese Hilflosigkeit und Angst nie wieder erleben müssen.
      Aber wie gehe ich jetzt damit um? Rest des Lebens Schleppleine? Umlenken...aber wie? So dick füttern, dass sie nicht mehr laufen mag :bonk

      Ich bin so sauer von...ich nehm sie nur noch an die Kurze Leine bis ich könnt sie totprügeln bis dahin, dass ich sie in den Arm nehme und halb tot drücke, weil ich froh bin, dass ihr nichts passiert ist.

      Gruß
      Lila
      "Lebensstandard ist, wenn man mit Geld, das man nicht hat,
      Dinge kauft, die man nicht braucht, um Leuten zu imponieren, die
      man nicht mag" (unbek.)

      Schleppleine ist erst einmal eine gute Idee, damit bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Und der Hund kann sich alleine durch den Lauf und den Rausch nicht mehr selber belohnen. Ich würde folgendes probieren:

      Nummer 1: Ein absolutes Knaller Spielzeug erzeugen. Dazu besorgst Du Dir eine Beisswurst oder ähnliches und machst diese Wurst unheimlich interessant für den Hund. Leg die Wurst an eine Stelle, die der Hund zwar sehen, aber nicht erreichen kann. Wenn Du nach Hause kommst, begrüßt Du als erstes die Wurst. Nimmst diese in die Hand, redest kurz mit ihr und für Dich ist die Wurst das wichtigste auf der Welt. Dann erst kommt der Hund.
      Du kannst die Wurst auch mit aufs Sofa nehmen, wichtig ist, das Tier muss unten bleiben. Wärend Du mit der Wurst sprichst, den Hund ignorieren. Wenn Du merkst, der Hund fängt an sich für das Spielzeug zu interessieren nimm die Wurst mit raus. Mach Zergel und Beutespiele mit dem Tier. WICHTIG: DU beendest das Spiel. Und zwar bring den Hund nochmal ordentlich in Trieb, hälst ihr die Wurst vor die Nase, machst sie heiss, sagst dann Schluß und steckst die Wurst ein. Dieses Vorgehen wird das Interesse massiv steigern.
      Wichtig dazu: Dem Hund darf KEIN anderes Spielzeug zur freien Verfügung stehen, die Wurst ist das nonplusultra.

      Als nächstes nimmst Du den Hund ohne Ablenkung an die Schleppleine. Unvermittelt rufst Du den Hund ran, wenn sie nicht hört, ruhig den Hund über die Schleppleine zu Dir her ziehen. Bekommst Du die Aufmerksamkeit, Wurst raus und Party, Party Party Party!
      Das steigern und auch in wildreichen Gebieten üben. Merkst Du, sie wittert, nimmt Spur auf, abrufen, ranziehen und Party!!! Und zwar nur 1x rufen! Einmal Kommando und dann auf die Durchführung bestehen. Das gilt für alle Kommandos. Ansonsten schränkst Du dere Effektivität massiv ein. Wann soll der Hund den dann hören? Beim ersten Mal, beim zweiten Mal, beim dritten Mal?? ;)

      Ãœber dieses Vorgehen kannst Du eine gute Abrufbarkeit erzielen und dich zur Nummer 1 machen. Ich würde noch empfehlen den Hund mit einer Pfeife abzurufen. Diese klingt immer gleich und zeigt keine Emotion. Wenn der Hund abgeht und du rufst wird deine Stimme panisch klingen. Das kriegen die Tiere mit und werden dadurch häufig sogar noch angefeuert.

      So, das wäre eine von vielen Möglichkeiten, bei Bedarf und Fragen einfach melden!

      Und somit kannst Du dann maximale Aufmerksamkeit für Dich erreichen. Wenn sie wittert, Wurst raus und das Thema ist gegessen. Im Idealfall läßt sie das jagen dann sein, wenn die Spaziegänge durch Wurst und vielleicht anderen Dingen viel interessanter sind als das Jagen.

      Grüße

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Degger“ ()

      was bin ich grad froh, das ich katzen hab. da muss ich nicht mit würsten reden ;)

      aber mal so als völlig ahnungslose ne frage, was ist so schlimm dran, wenn der hund hinter einen kanickel herjagt?
      das ers kriegt? , nicht mehr wiederkommt? , oder? ja, keine ahnung. vielleicht kann mir das ein hundehalter mal erklären.
      Es muss auch Indianer geben
      Liebe Lila!

      Das dir das Herz in die Hose gerutscht ist, kann ich soo gut verstehen: Ich musste meinen Hank neulich fast eine Stunde suchen, weil er einfach abgeflitzt ist.

      @ Deggi!
      Super! Deine Tipps kommen mir wie gerufen. Mein Hank ist auch nicht zu bremsen, wenn er eine Wildspur wittert.

      Wenn wir in den Feldern sind (also nicht im Wald, wo viele Fährten sind), lasse ich ihn auf Kommando,
      quasi als Belohnung für das Herankommen, eine Runde über das Feld die Krähen jagen.
      Dazu hocke ich mich neben ihn, halte ihn fest, schau mit ihm in Richtung der Krähen
      und gebe ihm dann das Kommando "lauf!". Nach der "Jagd" ruf ich ihn wieder.
      Kommt er zu mir, gibt es Party und Leckerchen.

      Ich weiß aber nicht so ganz genau, ob das wirklich den Jagdtrieb kanalisiert,
      aber er rennt doch für sein Leben gern und wenn er mit blitzenden Augen zu mir zurück kommt, geht mir das Herz auf ...

      Was meinst du/ihr???

      Liebe Grüße

      Petra
      Polgara,
      die Gefahr an der Sache ist, dass der Hund sich selbst und vorallem auch andere Menschen gefährdet.
      Wir wohnen in der Stadt, wenns da mal in die falsche Richtung geht, kann man glücklich sein, wenns "nur" Blechschäden an Autos gibt.

      Das kleinere Problem wäre wohl 2 bis 3 Stunden irgendwo in der Kälte zu stehen, weil man auf seinen Hund wartet.


      @ Degger
      Was hälst Du von einem Dummy?

      @ Peru
      Wie alt ist Hank jetzt?
      Bei Mia war das bis vor kurzem auch noch gut zu handeln, jetzt ist sie ca. anderthalb Jahre.

      Gruß
      Lila
      "Lebensstandard ist, wenn man mit Geld, das man nicht hat,
      Dinge kauft, die man nicht braucht, um Leuten zu imponieren, die
      man nicht mag" (unbek.)

      Lila, schön, das du deinen Hund unbeschadet zurück hast. JagdTRIEB hat unsere auch, aber ich bin heilfroh, dass sie sofort zurückkommt, wenn ich sie rufe bzw. erst gar nicht startet, wenn ein Reh unseren Weg kreuzt, da reicht ein energisches Nein aus. Warum das so ist weiß ich nicht, wir haben bewusst nichts dafür getan, Glück gehabt vielleicht ?
      Degger, ich roll mich gerade ab bei der Vorstellung wie Lila mit der Wurst redet :rofl :rofl :rofl - aber hört sich nach einem wirklich guten Plan an.
      'Würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?'
      'Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin du möchtest', sagte die Katze.

      (Alice im Wunderland)
      Danke Mokka,
      das habe ich mir auch schon überlegt.
      Ich häng hier ja schon manchmal fast in der Zwangsjacke, wenn ich hier mit Tränen vor lachen vorm Comuter hänge und kein Wort mehr herausbekomme :bonk
      Aber was solls, wenn ich eingewiesen werde, können die anderen ja solange meinen Hund erziehen :D
      "Lebensstandard ist, wenn man mit Geld, das man nicht hat,
      Dinge kauft, die man nicht braucht, um Leuten zu imponieren, die
      man nicht mag" (unbek.)

      Polgara, davon ganz abgesehen, auch die Förster finden das gar nicht witzig. Zu Recht; wenn du mal ein gerisenes Kitz gefunden hast, hast du vermutlich kein Verständnis mehr für jagende Hunde.
      'Würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?'
      'Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin du möchtest', sagte die Katze.

      (Alice im Wunderland)
      Guten morgen zusammen,

      bin ja auch Hundebesitzerin (aber ohne Jagdtrieb) kenne genug Hunde die das auch haben. Hier bei uns gibts jede Menge Karnickel ect.

      meiner läuft Gott sei dank immer nur kurz hinterher und dreht dann wieder zu mir ab.

      Weis nicht ob das klappt, habe aber in seiner allgemeinen Erziehung alles übers Fressen gemacht.

      Ansonsten gibt es spezielle Hundetrainer, die genau darauf spezialisiert sind (manche kommen auch ins eigene Auslaufgebiet)

      würde mich da aufjedenfall in Fachhände begeben. Wird sicher nicht günstig sein, aber wer weis, wie teuer oder traurig weitere Schäden werden?

      Mein Willy hat als Junghund immer Männer gestellt(((((

      Habe mir irgendwann auch eine private Trainerin genommen, über ein paar Wochen richtig Geld bei ihr gelassen und dafür mit Willy heute ein ruhiges und zufriedenes Leben :)

      Gruss Gaby
      :rotwerd1 leider.........
      Mein Willy hat als Junghund immer Männer gestellt(((((
      Also hab ich doch was falsch gemacht bei der Hundeerziehung, das konnt meiner nie ! :hat2
      'Würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?'
      'Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin du möchtest', sagte die Katze.

      (Alice im Wunderland)
      Hallo Lila,

      mein Hank ist jetzt ca 2 Jahre alt. Ich habe ihn erst seit dem Sommer. Er kommt aus Mallorca. K.A. wie er dort gelebt hat.
      Einige Narben an Kehle und Unterbauch zeigen, dass es so richtig toll wohl eher nicht war. An einigen "Baustellen" arbeiten wir sehr hart:
      Radfahrer, Autofahrer und am aller-allerschlimmsten: Andere Hunde, wenn er an der Leine ist! Da flippt er völlig aus und hat,
      beim Versuch die Leine durchzubeißen, auch einmal mein Schienbein erwischt.
      Aber wir sind dran und mit viel Geduld wird es immer ein kleines bisschen besser.

      In den Wald gehe ich mit ihm im Moment kaum und wenn, lass ich ihn nicht von der Leine.

      Liebe Grüße

      Petra
      @ Degger
      Was hälst Du von einem Dummy?

      Dummy bzw. Dummyarbeit finde ich super. Alles was über den normalen Spaziergang hinausgeht und ist eine tolle Sache. Viele Probleme, ob draußen oder drinnen entstehen aufgrund häufiger, geistiger Unterforderung. Wenn man mal bedenkt, das eine 10 minütige, intensive Arbeit des Tieres mehr Auslastung bringt als 1 Stunde spazieren gehen, spricht das doch eine deutliche Sprache. Und ist vorallem auch für Leute geeigent, die nicht besonders viel Zeit haben. Allerdings das anfängliche Training nimmt doch einige Zeit in Anspruch.

      Jagdtrieb selber würde ich persönlich komplett unterbinden. Egal ob s nur Krähen sind oder ein Hase. Das Problem ist einfach, das sich die Hund selber belohnen dabei. Die Hatz, der Lauf alleine genügend schon. Und somit konditionieren sich viele Tiere irgendwann selber und dann ist Essig mit Abrufbarkeit. Ich wäre da unheimlich vorsichtig dem Hund es zu erlauben und dann abzurufen. Spätestens zur Leinenpflicht kann so ein Vorgehen problematisch werden oder wenn mal eine Straße in der Nähe ist....

      Andere Hunde, wenn er an der Leine ist! Da flippt er völlig aus und hat,
      beim Versuch die Leine durchzubeißen, auch einmal mein Schienbein erwischt.


      Und ohne Leine? Hast Du mal drüber nachgedacht ob der Hund einfach nur Angst hat und deswegen zu aggressiv wird, weil Du ihm mit der Leine die Flucht untersagst? Oder Du selber unsicher bist und der Hund die Aufgabe des Rudelbeschützers übernimmt, damit aber völlig überfordert ist? Leinenaggressivität ist michts ungewöhnlich und hat häufig viele, einfach zu lösende Ursachen.
      Diese PDF dazu ist hoch interessant: zwinger7schwaben.de/pdf/Die%20…cklung%20des%20Hundes.pdf

      Ich würde einfach mal einen Maulkorb besorgen (sicher ist sicher) und mich mit anderen Hundehaltern an neutralen Punkt treffen und es einfach mal ausprobieren. Dann kommt man der Sache auf die Spur.

      Die allerhäufigsten Probleme sind absolute Missverständnisse zwischen Mensch und Hund. Wo wir meinen dem Tier was Gutes zu tun, ist in Wahrheit das Gegenteil der Fall. Das geht schon damit los den Hund mit aufs Sofa zu nehmen, wenn er Angst hat ihn beruhigen zu wollen oder bei angeblicher Gefahr auf den Arm zu nehmen.

      Grüße

      Degger schrieb:


      1) Ich wäre da unheimlich vorsichtig dem Hund es zu erlauben und dann abzurufen. Spätestens zur Leinenpflicht kann so ein Vorgehen problematisch werden oder wenn mal eine Straße in der Nähe ist....

      2) Und ohne Leine? Hast Du mal drüber nachgedacht ob der Hund einfach nur Angst hat und deswegen zu aggressiv wird, weil Du ihm mit der Leine die Flucht untersagst? Oder Du selber unsicher bist und der Hund die Aufgabe des Rudelbeschützers übernimmt, damit aber völlig überfordert ist? Leinenaggressivität ist michts ungewöhnlich und hat häufig viele, einfach zu lösende Ursachen.

      3) Diese PDF dazu ist hoch interessant: zwinger7schwaben.de/pdf/Die%20…cklung%20des%20Hundes.pdf

      4) Ich würde einfach mal einen Maulkorb besorgen (sicher ist sicher) und mich mit anderen Hundehaltern an neutralen Punkt treffen und es einfach mal ausprobieren. Dann kommt man der Sache auf die Spur.

      5) Die allerhäufigsten Probleme sind absolute Missverständnisse zwischen Mensch und Hund. Wo wir meinen dem Tier was Gutes zu tun, ist in Wahrheit das Gegenteil der Fall. Das geht schon damit los den Hund mit aufs Sofa zu nehmen, wenn er Angst hat ihn beruhigen zu wollen oder bei angeblicher Gefahr auf den Arm zu nehmen.


      Moin Deggi,

      danke für deine ausführliche Antwort!
      Ich habe die Sätze nummeriert, da ich so auf die einzelnen Dinge antworten kann. ( Mehrere Zitate einzufügen, gelingt heute irgenwie nicht! ;) )

      zu 1) Ich lasse ihn nicht ständig und an jedem Ort von der Leine. Aber dein Argument, so den Jagdtrieb zu unterstützen, da jede Hatz ein selbst-belohnendes Verhalten ist, ist sicher nicht von der Hand zu weisen. Es gibt dazu sehr unterschiedliche Meinungen und ich möchte einfach versuchen, seinen Trieb zu kanalisieren. Und er ist tatsächlich - nachdem er eine Runde flitzen konnte - sehr viel ruhiger und läuft vernünftig an der Leine.

      zu 2) Ganz sicher hat er Angst, das ist deutlich zuerkennen. Das verrückte ist, dass er demselben Hund, bei dem er völlig ausflippt, wenn er angeleint ist, ohne Leine völlig freundlich und friedlich begegnen kann. Ohne Leine gab es noch nie irgendwelche Aggressionen mit anderen Hunden. Nur leider kann ich ihn ja nicht in jeder Situation losmachen. Dann versuche ich, ihm alternatives Verhalten zu zeigen, indem wir einen großen Bogen gehen, den anderen Hund "schönklickern", etc. Das erfordert viel Geduld und klappt nicht immer, aber ich sehe einen Weg. Vielleicht hast du auch noch eine Idee?

      zu 3) Die PDF habe ich gelesen, hilft mir nur nicht so viel weiter, da ich meinen Hund erst mit 1 1/2 Jahren bekommen habe. Von der Leine los machen - s. o.

      zu 4) s. o. - Maulkorb haben wir besorgt und üben gerade das stressfreie Anlegen und Tragen.

      zu 5) Auf das Sofa darf er nicht, das ist der Platz für die Katzen! Auch sonst haben wir im Haus klare Regeln: Futter, Begrüßung, Spiel etc. gibt es erst nach den Katzen, wenn ich mir einen Kaffee gemacht habe, die Post durchgesehen habe, etc. Beruhigen vermeide ich auch, zeige ihm lieber einen "Weg aus dem Stress". Kennst du die T-Touches? Die Arbeit tut uns beiden gut! Auf dem Arm nehmen, geht bei Hank mit gut 20kg üüberhaupt nicht *lach

      Zusätzlich arbeiten wir seit 4 Wochen mit dem Klicker. Das zeigt erste Früchte.
      Manchmal bin ich ein bisschen müde und frage mich, warum ich gerade zu Hank gekommen bin. Aber dann blitzt er mich fröhlich an und ich weiß es wieder ...



      Liebe Grüße!

      Petra & Hank
      Dann versuche ich, ihm alternatives Verhalten zu zeigen, indem wir einen großen Bogen gehen, den anderen Hund "schönklickern", etc. Das erfordert viel Geduld und klappt nicht immer, aber ich sehe einen Weg. Vielleicht hast du auch noch eine Idee?


      Spannend finde ich schon einmal das er sich im Freilauf entspannt. Und den Hund natürlich immer losmachen ist auch nicht die Beste Idee. Das wollen die anderen auch meistens nicht. Würde es theoretisch gehen an dem Hund vorbeizugehen ohne Leine? Das würde ich mal mit einer leichten Nylonschnur probieren und das langsam wieder auf Leine steigern.
      Aber das ist generell nicht so einfach ohne echte Beobachtung dort die passenden Tipps zu geben. Wie verhälst Du Dich dabei? Bist Du souverän und auch angespannt?

      Wie clickerst Du den "schön"? Was genau bestätigst oder versuchst dabei zu bestätigen?

      Degger schrieb:


      Spannend finde ich schon einmal das er sich im Freilauf entspannt. Und den Hund natürlich immer losmachen ist auch nicht die Beste Idee. Das wollen die anderen auch meistens nicht.

      Richtig!!!

      Degger schrieb:


      Würde es theoretisch gehen an dem Hund vorbeizugehen ohne Leine? Das würde ich mal mit einer leichten Nylonschnur probieren und das langsam wieder auf Leine steigern.

      Theoretisch schon, praktisch wüsste ich nicht, wie ... evt. an der Schleppleine ... muss ich mir mal Gedanke darüber machen.

      Degger schrieb:


      Aber das ist generell nicht so einfach ohne echte Beobachtung dort die passenden Tipps zu geben. Wie verhälst Du Dich dabei? Bist Du souverän und auch angespannt?

      Dafür habe ich mit einer Hundetrainerin gearbeitet. Wie souverän ich bin, hängt natürlich von meiner Tagesform ab. Wenn es mir gut geht, klappt es besser. Bin ich müde, angeschlagen, genervt, merke ich das sofort.

      Degger schrieb:


      Wie clickerst Du den "schön"? Was genau bestätigst oder versuchst dabei zu bestätigen?

      Er sieht einen anderen Hund, ich ruf ihn leise, er dreht den Kopf zu mir - "Klick und Leckerchen". Dann gehen wir einen großen Bogen, wo ich ihn immer wieder "zu mir hole". Sind wir ohne Gebrüll an dem Hund vorbei, gibt es Party ...! Das Timing ist hier ganz wichtig: Der Klick muss kommen, bevor er sich aufbaut. Klappt an guten Tagen immer öfter.

      Ãœber die "schlechten Tage" reden wir besser nicht...

      Jetzt wünsch ich dir aber erst mal ein schönes WE!

      Liebe Grüße

      Petra